Tesla Aktie: 36 Robotaxis nachts in Austin
06.05.2026 - 05:13:56 | boerse-global.deTeslas autonomes Fahren macht in den USA Fortschritte. In Europa hingegen häufen sich die Bedenken. Beides zusammen erklärt, warum die Aktie trotz operativer Meilensteine noch weit von ihrem Jahreshoch entfernt ist.
Nachtbetrieb in Texas
Tesla betreibt in Austin, Dallas und Houston inzwischen 36 unüberwachte Model-Y-Fahrzeuge im Robotaxi-Modus. Neu ist der Nachtbetrieb in Austin, den das Unternehmen Anfang Mai offiziell startete. Das Unternehmen betont, die Flotte habe bislang keinen von der US-Verkehrsbehörde NHTSA erfassten Unfall verursacht.
Ein weiterer Meilenstein: Die globale Tesla-Flotte hat insgesamt 10 Milliarden Meilen mit aktiviertem Full Self-Driving zurückgelegt. Rund 3,7 Milliarden davon entfielen auf städtische Umgebungen. Diese Daten nutzt Tesla als Argument, um die Reife seiner Autonomie-Software zu belegen.
Europas Regulierer zweifeln
Ein EU-Ausschuss befasste sich am 5. Mai mit Sicherheitsbedenken zu Teslas FSD-Technologie. Regulierer aus Schweden, Finnland, Dänemark, Norwegen und Deutschland äußerten Kritik. Ihre Einwände: Das System reagiere auf Glatteis unzuverlässig, neige zur Geschwindigkeitsüberschreitung und lenke Fahrer ab.
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Die niederländische Zulassungsbehörde RDW hatte FSD im April zunächst genehmigt. Eine EU-weite Freigabe steht jedoch noch aus. Weitere Ausschussprüfungen sind für später in diesem Jahr geplant. Tesla hat inzwischen ein Software-Update eingespielt, das europäische Fahrzeugtypen wie Lkw mit Frontlenker in die FSD-Oberfläche integriert.
Zahlen und Stimmung
Im ersten Quartal 2026 erzielte Tesla einen Gewinn je Aktie von 0,41 Dollar und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Der Umsatz lag bei 22,39 Milliarden Dollar. Der freie Cashflow blieb negativ, weil Tesla massiv in Robotik, Energie und autonomes Fahren investiert.
Von 26 Analysten, die die Aktie beobachten, empfehlen rund die Hälfte den Kauf. Neun votieren für Halten, vier für Verkaufen. Das Ergebnis ist ein Konsens-Rating von "Halten"— wenig überzeugend für eine Aktie mit einer Marktkapitalisierung von knapp 1,5 Billionen Dollar.
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Die Aktie notiert mit einem Minus von rund elf Prozent seit Jahresbeginn und liegt etwa 20 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Der RSI von gut 50 signalisiert weder Überkauft noch Überverkauft. Die Stimmung ist neutral— was bei Tesla selten vorkommt.
Entscheidend dürfte werden, wie schnell die EU-Ausschüsse zu einem Ergebnis kommen. Eine Freigabe für den europäischen Markt würde das Wachstumspotenzial des Robotaxi-Programms erheblich vergrößern. Scheitert sie, bleibt FSD vorerst ein nordamerikanisches Projekt.
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