Teleperformance: 141 Millionen durch Währungseffekte belastet
28.04.2026 - 19:39:12 | boerse-global.deTeleperformance steckt im Umbruch. Der Outsourcing-Dienstleister meldet für das erste Quartal 2026 sinkende Erlöse, während die Aktie seit Jahresbeginn fast 15 Prozent an Wert verloren hat. Das Management setzt nun massiv auf Automatisierung und eine personelle Neuausrichtung.
Währungseffekte und Geopolitik belasten
Der Umsatz sank im ersten Quartal um 6,9 Prozent auf 2,433 Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Basis betrug das Minus 2,2 Prozent. Besonders das Segment der spezialisierten Dienstleistungen schwächelte mit einem Rückgang von 5,5 Prozent.
Mehrere Faktoren belasteten das Ergebnis. Der starke Euro drückte den Umsatz rechnerisch um 141 Millionen Euro. Hinzu kamen geopolitische Unsicherheiten im Nahen Osten, die zu Projektverzögerungen führten. Parallel dazu treibt das Unternehmen die Automatisierung im Bereich „Trust & Safety“ voran, was kurzfristig die Erlöse beeinflusst.
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Fokus auf Künstliche Intelligenz
Um den technologischen Wandel zu forcieren, berief Teleperformance Andreas Braun zum Chief AI Officer. Ein Effizienzprogramm soll im gleichen Schritt Einsparungen von über 100 Millionen Euro realisieren. Diese Maßnahmen sind Teil einer Strategie, die bis 2028 ein deutlich höheres Wachstum anvisiert.
Trotz des schwierigen Starts hält der Vorstand an seinen Zielen für 2026 fest. Erwartet wird ein vergleichbares Umsatzwachstum zwischen null und zwei Prozent. Die operative Marge (EBITA) soll bei rund 14,6 Prozent liegen.
Der mittelfristige Ausblick sieht ein beschleunigtes Wachstum von bis zu sechs Prozent vor. Die Restrukturierung kostet das Unternehmen in dieser Phase zwischen 70 und 90 Millionen Euro. Der Free Cashflow soll im laufenden Jahr 800 bis 850 Millionen Euro erreichen.
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