Telekom-Kunden im Visier neuer Phishing-Wellen
17.01.2026 - 20:09:12Eine neue Welle raffinierter Phishing-Angriffe zielt auf Kunden der Deutschen Telekom ab. Cyberkriminelle verschicken täuschend echte E-Mails, um an sensible Daten zu gelangen. Verbraucherschützer und das Unternehmen selbst warnen eindringlich vor den Betrugsmaschen.
Die Betrüger nutzen dabei immer perfidere Methoden. In einigen Fällen missbrauchen sie sogar echte Sicherheitsfunktionen der Telekom, um ihre Nachrichten glaubwürdiger erscheinen zu lassen. Das Ziel: Verwirrung stiften und Opfer zum Klicken auf schädliche Links verleiten.
Ein häufiges Szenario sind professionell gestaltete E-Mails mit angeblichen Rechnungen über oft mehr als 160 Euro. Der Betreff lautet etwa “Ihre Telekom Festnetz-Rechnung” für einen bestimmten Monat. Die Nachricht behauptet, der Betrag werde bald abgebucht, und bietet einen Link zur Online-Rechnung.
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Dieser Link führt jedoch nicht zum echten Kundenportal, sondern auf eine gefälschte Webseite. Wer dort Zugangsdaten oder Bankinformationen eingibt, liefert sie direkt an die Betrüger aus. Das primäre Ziel ist der Diebstahl von Daten – die Grundlage für Identitätsbetrug.
Der hinterhältige Passwort-Trick
Eine besonders tückische Methode missbraucht die Passwort-Wiederherstellung der Telekom. Kriminelle fordern für die E-Mail-Adresse eines Kunden einen legitimen Wiederherstellungscode an. Das Opfer erhält daraufhin eine echte System-Mail der Telekom.
Kurz danach folgt die Phishing-Mail der Betrüger. Sie bezieht sich auf den Vorgang und behauptet etwa eine Änderung der Sicherheitsdaten. Oft enthält sie Teile der echten Kontaktdaten des Opfers, um vertrauenswürdig zu wirken. Unter dem Vorwand einer dringenden Sicherheitswarnung wird zum Klicken auf einen betrügerischen Link aufgefordert.
So erkennen Sie die Fälschungen
Die Mails werden zwar immer besser, aber typische Warnsignale bleiben:
- Unpersönliche Anrede: “Sehr geehrter Kunde” statt Ihres vollen Namens.
- Sprachliche Fehler: Auffällige Rechtschreib- oder Grammatikfehler.
- Falsche Absender: Die Absenderadresse weicht bei genauer Prüfung ab oder nutzt unseriöse Domains.
- Fehlende Daten: Echte Rechnungen enthalten Ihre Kundennummer – Fälschungen oft nicht.
- Druckaufbau: Dringende Aufforderungen zum sofortigen Handeln, oft verbunden mit Drohungen.
Was Sie jetzt tun sollten
Klicken Sie niemals auf Links oder öffnen Sie Anhänge in verdächtigen Mails. Rufen Sie Rechnungen stattdessen direkt im offiziellen Kundenportal oder der “MeinMagenta”-App auf. Verdächtige E-Mails gehören in den Spam-Ordner und können an das Sicherheitsteam der Telekom gemeldet werden.
Sind Sie auf eine Phishing-Mail hereingefallen? Dann handeln Sie sofort:
- Ändern Sie umgehend Ihr Telekom-Passwort.
- Ändern Sie dasselbe Passwort auch bei allen anderen Diensten.
- Nutzen Sie für jeden Dienst ein einzigartiges, starkes Passwort.
- Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung für mehr Sicherheit.
- Scannen Sie Ihr Gerät mit aktueller Schutzsoftware.
Die Gefahr bleibt akut: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor immer gezielteren und professionelleren Angriffen. Ein gesundes Misstrauen gegenüber unerwarteten E-Mails mit Dateneingabe-Aufforderungen ist der beste Schutz.
PS: Cyberkriminelle werden immer raffinierter — oftmals nutzen sie psychologische Tricks, damit Opfer ohne Nachdenken reagieren. Unser Gratis‑Report enthüllt die 7 häufigsten Täuschungsmuster und liefert eine Checkliste für den sofortigen Schutz (Passwortwechsel, Zwei‑Faktor‑Check, Geräte‑Scan). Wenn Sie befürchten, dass Sie Opfer geworden sind, finden Sie hier konkrete Sofortmaßnahmen und Meldewege. Jetzt Anti‑Phishing‑Paket anfordern


