Telegram, Design

Telegram: Neues Design und Stories für alle Android-Nutzer

08.02.2026 - 02:01:12

Telegram modernisiert seine Android-App mit neuem Design und macht die Stories-Funktion für alle Nutzer kostenfrei. Dies soll die Plattform attraktiver machen und den Wettbewerb mit WhatsApp und Instagram intensivieren.

Telegram bringt mit einem großen Update ein iOS-ähnliches Design und kostenlose Stories für alle Android-Nutzer. Die Neuerungen zielen auf eine einheitliche Marke und mehr soziale Interaktion ab.

Berlin, 08. Februar 2026 – Der Messenger Telegram hat seine Android-App grundlegend überarbeitet. Seit dem 6. Februar erhalten Nutzer eine komplett neue Benutzeroberfläche, die sich stark am Design für iPhones orientiert. Zugleich wird die bisher kostenpflichtige Stories-Funktion für alle freigeschaltet. Diese Doppel-Strategie soll die Plattform attraktiver machen und den Wettbewerb mit WhatsApp und Instagram verschärfen.

Visuelle Revolution: Android bekommt iOS-Look

Das auffälligste Merkmal ist das neue Erscheinungsbild. Telegram verabschiedet sich von Teilen des klassischen Android-Designs und setzt auf eine einheitliche „Liquid Glass“-Ästhetik. Diese zeichnet sich durch abgerundete Menüs und durchscheinende Hintergründe aus.

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Eine grundlegende Änderung ist die neue Navigationsleiste am unteren Bildschirmrand. Sie enthält die festen Punkte „Chats“, „Kontakte“, „Einstellungen“ und „Profil“ und soll die Bedienung mit einer Hand erleichtern. Das bekannte Hamburger-Menü wandert von links oben nach rechts. Auch die Suche wurde überarbeitet: Statt eines kleinen Symbols gibt es nun eine durchgehende Suchleiste über der Chat-Liste. Die Einstellungen sind übersichtlicher und farblich gegliedert. Ziel ist ein intuitiveres und vor allem plattformübergreifend konsistentes Nutzererlebnis.

Demokratisierung einer Premium-Funktion

Die zweite große Neuerung betrifft die sozialen Features: Stories sind jetzt für alle kostenlos. Bislang war das Erstellen der 24-Stunden-Updates ein exklusiver Vorteil für Premium-Abonnenten. Nutzer können nun direkt aus dem Chat-Fenster Fotos oder Videos aufnehmen oder aus der Galerie hochladen.

Die Funktion bietet umfangreiche Bearbeitungsmöglichkeiten mit Stickern, Links, Ortsangaben und Musik. Die Privatsphäre lässt sich granular steuern – von „für alle“ bis hin zu ausgewählten Kontakten. Abgelaufene Stories können automatisch archiviert werden. Einzige Einschränkung für Nicht-Premium-Nutzer: Vorerst ist nur eine Story pro Tag möglich.

Strategischer Schachzug im Messenger-Krieg

Hinter den Updates steckt eine klare Strategie. Die Design-Angleichung soll die Markenkonsistenz stärken und Nutzern den Wechsel zwischen Android und iPhone erleichtern. Die Entscheidung, ein eigenes einheitliches Design über Googles „Material Design“-Richtlinien zu stellen, ist ein Statement für die eigene Markenidentität.

Die Öffnung der Stories-Funktion ist ein direkter Angriff auf die etablierten Social-Media-Plattformen. Indem eine Bezahlschranke fällt, will Telegram die tägliche Interaktion auf seiner App erhöhen. Das Modell ist clever: Die Basis wird kostenlos angeboten, um Nutzer zu binden. Das Premium-Abo behält weiterhin exklusive Vorteile wie mehr tägliche Stories oder längere Videos. So sollen kostenlose Nutzer schrittweise von den Vorteilen eines Abos überzeugt werden.

Vom Messenger zur Social-Plattform

Das Update ist mehr als nur ein Facelift. Es signalisiert die Weiterentwicklung von Telegram von einem reinen Messenger zu einer umfassenden sozialen Plattform. Die visuelle Modernisierung und die demokratisierten Features sind entscheidend, um im harten Wettbewerb relevant zu bleiben.

Die Strategie, Features zunächst exklusiv und später für alle anzubieten, hat sich bewährt. Sie hält zahlende Kunden bei Laune und versorgt die breite Masse kontinuierlich mit neuen Anreizen. Für Android-Nutzer, die das neue Design testen wollen, gilt: Die App im Play Store auf die neueste Version aktualisieren. Telegram festigt mit diesem Schritt erneut seinen Ruf als innovativer Vorreiter.

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