TecDAX, Halbleiter

TecDAX: Halbleiter unter Druck

08.03.2026 - 02:41:54 | boerse-global.de

Der TecDAX zeigt eine klare Zweiteilung: Während IT-Dienstleister und Telekom-Aktien zulegen, stürzen Halbleiterwerte und Life-Science-Titel deutlich ab.

TecDAX: Halbleiter unter Druck - Foto: über boerse-global.de
TecDAX: Halbleiter unter Druck - Foto: über boerse-global.de

Die zehnte Kalenderwoche 2026 brachte für den TecDAX eine klare Tendenz: Während die Spitzenreiter wie 1&1 mit einem Plus von 5,17 Prozent glänzten, mussten Halbleiterwerte und Medizintechnik-Titel deutliche Verluste hinnehmen. Das Bild zeigt eine Zweiteilung des Index – Telekom-Dienstleister und Software-Anbieter konnten zulegen, während Hardware-nahe Branchen abrutschten.

Am stärksten traf es Infineon mit einem Wochenverlust von 13,98 Prozent. Der Münchner Chipkonzern bleibt damit das Schlusslicht der Periode. Auch Siltronic verlor mit minus 11,50 Prozent deutlich an Boden. Die Wafer-Produzenten leiden unter der anhaltenden Konjunkturschwäche in der Halbleiterindustrie, die sich durch verzögerte Investitionsentscheidungen und Nachfragerückgänge bemerkbar macht.

Medizintechnik im Sinkflug

Neben den Chip-Werten gerieten auch Life-Science-Unternehmen unter die Räder. Sartorius büßte 9,61 Prozent ein, Evotec verlor 8,13 Prozent. Carl Zeiss Meditec und Qiagen komplettieren die Liste der Verlierer mit Rückgängen von 7,67 beziehungsweise 6,83 Prozent. Die Branche kämpft mit Margendruck und Investitionszurückhaltung im Gesundheitssektor.

Überraschend deutlich fiel auch der Rückgang bei SMA Solar mit minus 7,17 Prozent aus. Der Solartechnik-Spezialist leidet weiter unter dem schwierigen Marktumfeld in der Photovoltaik-Branche, das von sinkenden Modulpreisen und politischen Unsicherheiten geprägt ist.

Software und Telekom als Gewinner

Das Gegenbild lieferten IT-Dienstleister und Telekommunikationsaktien. Spitzenreiter 1&1 aus Montabaur schloss die Woche bei 25,45 Euro – ein Niveau, das zugleich das Wochenhoch am Xetra-Handelsplatz darstellte. Dahinter reihten sich ATOSS Software mit 4,55 Prozent und Aixtron mit 4,42 Prozent ein.

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TeamViewer legte 2,67 Prozent zu, Nemetschek 2,06 Prozent. Auch die United-Internet-Tochter IONOS konnte mit 1,94 Prozent zulegen. SAP, das Schwergewicht im Index, stieg moderat um 1,04 Prozent. Die Software-Branche profitiert von stabilen Geschäftsmodellen und wiederkehrenden Umsätzen, die in unsicheren Zeiten als verlässlich gelten.

Das Ranking verdeutlicht: Der TecDAX bleibt in der Kalenderwoche 10 ein Index der zwei Geschwindigkeiten. Während zyklische Hardware-Titel und kapitalintensive Geschäftsmodelle leiden, halten sich serviceorientierte Tech-Unternehmen wacker.

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