TeamViewer Aktie: Ernüchterung
11.02.2026 - 03:00:34Der Softwareanbieter TeamViewer dämpft die Erwartungen für 2026 deutlich. Das Unternehmen rechnet mit praktisch stagnierendem Wachstum und einer sinkenden Profitabilität – eine Kombination, die Anleger abschreckt.
Die wichtigsten Punkte:
– Währungsbereinigtes Umsatzwachstum von nur 0 bis 3 Prozent erwartet
– Bereinigte EBITDA-Marge soll auf rund 43 Prozent sinken (2025: 44,3 Prozent)
– Aktie fällt deutlich unter wichtige Unterstützungen
Wachstum kommt zum Erliegen
Für das laufende Geschäftsjahr stellt sich TeamViewer auf ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum zwischen null und drei Prozent ein. Im Vorjahr lag das Plus noch bei fünf Prozent auf Pro-forma-Basis. Bereits im vierten Quartal 2025 hatte sich die Dynamik auf zwei Prozent verlangsamt.
Der IFRS-Umsatz für 2025 belief sich auf rund 747 Millionen Euro. Das Management begründet den verhaltenen Ausblick mit einem schwierigen Marktumfeld. Mittelfristig will man das Wachstum wieder in einen mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich beschleunigen – ein Ziel, das vorerst in weite Ferne rückt.
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Profitabilität unter Druck
Auch bei der Marge stellt sich das Unternehmen auf einen Rückgang ein. Die bereinigte EBITDA-Marge soll 2026 bei „rund“ 43 Prozent liegen, nach 44,3 Prozent im Vorjahr. Analysten hatten mit besseren Zahlen gerechnet. Der Ausblick signalisiert ein Übergangsjahr, das zu Anpassungen der Konsensschätzungen führen dürfte.
Technisches Bild verschlechtert sich
Die Aktie notiert bei 5,53 Euro und damit deutlich unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 5,81 Euro. Vom 52-Wochen-Hoch bei 13,42 Euro trennen die Papiere mittlerweile fast 59 Prozent. Der RSI von 27,6 signalisiert eine überverkaufte Lage, die hohe Volatilität von 45,4 Prozent spiegelt die Unsicherheit wider. Ein nachhaltiger Stimmungsumschwung dürfte erst mit überzeugenden operativen Verbesserungen gelingen.
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