TCM-Ausbildung, Fokus

TCM-Ausbildung startet mit Fokus auf schmerzfreie Therapien

04.01.2026 - 23:13:12

Bildungseinrichtungen im DACH-Raum starten zeitgleich spezialisierte Kurse für Akupressur und TCM. Der Trend zu nicht-invasiver Schmerztherapie für Mensch und Tier gewinnt deutlich an Fahrt.

Die alternative Medizin startet 2026 mit einem deutlichen Schub bei Ausbildungen zur nicht-invasiven Schmerztherapie. Im deutschsprachigen Raum beginnen zeitgleich spezialisierte Akupressur-Seminare für Human- und Tiermedizin.

Der Jahresbeginn markiert eine neue Welle im Bereich der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Große Bildungseinrichtungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben ihre Lehrpläne aktualisiert. Beobachter erkennen einen klaren Trend zu „One Health“-Ansätzen, bei denen Therapieprinzipien zwischen Mensch und Tier zunehmend verschmelzen – ganz ohne Pharmazeutika.

Humanmedizin: Neue Kurse verbinden Ost und West

In Luzern startete die Heilpraktikerschule Luzern bereits am 3. Januar 2026 ihren neuen Ausbildungszyklus „Anatomie und West-TCM“. Das Programm zielt darauf ab, Akupunktur und Akupressur für westliche Therapeuten zugänglicher zu machen. Die Absolventen lernen, muskuloskelettale Schmerzen durch manuelle Stimulation von Meridianpunkten zu behandeln.

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Diese frühjährlichen Starts sind entscheidend, um die erwartete Nachfrage nach zertifizierten Schmerztherapeuten zu decken. Der Kursaufbau betont die sofortige Anwendung bei häufigen Beschwerden wie Rückenschmerzen und Spannungskopfschmerz. Viele Institute halten die Anmeldung in der ersten Woche noch offen – ein klares Zeichen für den boomenden Markt.

Tiermedizin folgt dem Trend: Pferde und Hunde im Fokus

Parallel dazu startet der veterinärmedizinische Sektor eigene Spezialkurse. Das österreichische Institut für Tiergesundheit und Pferdeverstand (ITP) eröffnet am 20. Januar 2026 seine Online-Seminarreihe „TCM und Akupressur beim Tier 2026“.

Unter Leitung von Dr. med. vet. Andrea Wüstenhagen konzentriert sich das Programm auf die Fünf-Elemente-Lehre und praktische Akupressur bei Pferden und Hunden. Besonders ist das hybride Modell: Theorie digital, Praxis optional in Workshops in Oberösterreich. Immer mehr Tierärzte und Besitzer suchen nach nicht-pharmazeutischen Methoden für chronische Beschwerden bei älteren Tieren.

„One Health“: Ein Markt im Wandel

Die zeitgleiche Einführung dieser Programme unterstreicht einen breiteren Wandel im Gesundheitswesen. 2026 könnte zum Schlüsseljahr für die Integration manueller Therapien in Standardbehandlungen werden.

Der Fokus auf Schmerzlinderung ist kein Zufall. Mit wachsendem Bewusstsein für Opioid-Abhängigkeit und Nebenwirkungen von Langzeitmedikamenten bietet Akupressur eine risikoarme Intervention. Durch die Jahresstart-Launches positionieren Bildungsanbieter TCM als Grundkompetenz für 2026 – nicht mehr als Nischen-Spezialisierung.

Die geografische Streuung von der Schweiz über Österreich bis Deutschland zeigt die grenzüberschreitende Relevanz. Einrichtungen wie das ABZ München bereiten weitere Veranstaltungen vor, etwa das Seminar „Triggerpunkt Behandlung“ Ende Januar.

Ausblick: Was das erste Quartal bringt

Die Dynamik des Januar wird voraussichtlich das gesamte erste Quartal prägen. Nach dem ITP-Start am 20. Januar sind weitere Spezialworkshops für Februar und März geplant. Das ABZ München plant Fortbildungen zu Diagnosetechniken und spezifischen Schmerzpathologien.

Mit steigender Zahl qualifizierter Therapeuten dürften auch Diskussionen um die Standardisierung von Akupressur-Zertifizierungen neu aufflammen – besonders bei nicht-ärztlichen Anwendern in der Tiermedizin. Zukunfts-Seminare werden wohl noch stärker auf hybride Lernmodelle setzen, wie das ITP es vormacht. So wird spezialisierte Schmerzlinderungs-Ausbildung für ein breiteres europäisches Publikum zugänglich.

Der gelungene Start dieser Programme in den ersten Tagen des Jahres setzt ein klares Signal: 2026 wird ganz im Zeichen ganzheitlicher und zugänglicher Schmerztherapie für Patienten aller Spezies stehen.

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