Takkt Aktie: Bitteres Debakel
28.02.2026 - 08:23:56 | boerse-global.deMassive Abschreibungen im US-Geschäft und ein kollabiertes operatives Ergebnis ziehen Takkt tief in die roten Zahlen. Mit der vollständigen Streichung der Dividende reagiert das Management auf die prekäre Ertragslage des vergangenen Geschäftsjahres. Markiert das aktuelle Rekordtief der Aktie nun bereits den Boden?
US-Geschäft reißt Bilanz in die Tiefe
Das Geschäftsjahr 2025 entwickelte sich für den B2B-Distributor zur Belastungsprobe. Der organische Umsatz schrumpfte um 6,6 Prozent, während das operative Ergebnis (EBITDA) von 55,7 Millionen Euro im Vorjahr auf lediglich 19,8 Millionen Euro einbrach. Besonders das vierte Quartal enttäuschte mit einem negativen EBITDA von minus 7,5 Millionen Euro.
Verantwortlich für den tiefroten Konzernabschluss ist vor allem eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von 125,5 Millionen Euro, die primär die US-Geschäftseinheiten betrifft. Dieses Impairment drückte das Betriebsergebnis (EBIT) auf minus 138,9 Millionen Euro. In der Folge beläuft sich das Ergebnis je Aktie auf minus 1,88 Euro. Als direkte Konsequenz schlägt die Unternehmensführung vor, die Gewinnausschüttung für 2025 komplett auszusetzen.
Analysten kappen die Erwartungen
Innerhalb der Segmente zeigten sich deutliche Unterschiede. Während das europäische Kerngeschäft mit einem organischen Umsatzrückgang von 3,7 Prozent im Schlussquartal noch vergleichsweise stabil blieb, brachen die US-Bereiche zweistellig ein. Die Sparte Office Furniture & Displays verzeichnete ein Minus von 11,5 Prozent, gefolgt vom Bereich FoodService mit minus 10,2 Prozent.
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Die Analysten der Montega AG reagierten am Freitag prompt auf die vorläufigen Zahlen und senkten das Kursziel für die Takkt-Aktie deutlich von 8,00 Euro auf 5,00 Euro. Auch die langfristige Erwartung an die EBITDA-Marge wurde von 9 auf 7 Prozent korrigiert. Trotz der operativen Krise blieb der Free Cash Flow mit 10,3 Millionen Euro im positiven Bereich.
Die Aktie markierte am Freitag zum Handelsschluss mit 3,25 Euro ein neues 52-Wochen-Tief. Auf Sicht von 12 Monaten hat das Papier damit über 60 Prozent an Wert verloren. Eine operative Wende bei der Umsatzentwicklung stellt das Management erst für die zweite Jahreshälfte 2026 in Aussicht.
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