Take-Two Aktie: Kurssprung nach GTA VI-Leak
25.02.2026 - 20:44:10 | boerse-global.deTake-Two Interactive legte am Dienstag eine deutliche Erholung hin – die Aktie stieg um 4,40% auf 204,19 US-Dollar. Der Grund: Ein geleakter Preis für Grand Theft Auto VI sorgte für frische Spekulationen rund um das mit Spannung erwartete Spiel. Gleichzeitig zeigen institutionelle Investoren weiter Interesse am Videospiel-Publisher.
100 Dollar für GTA VI?
Am 22. Februar tauchte auf der digitalen Storefront Loaded (ehemals CD Keys) ein Platzhalter-Preis für die Standardversion von GTA VI auf: 89,99 britische Pfund, umgerechnet etwa 99,99 US-Dollar. Eine PC-Version über den Rockstar Games Launcher wurde mit 60,99 Pfund gelistet. Weder Rockstar Games noch Take-Two haben die Preise offiziell bestätigt – dennoch entfachte der Leak eine intensive Debatte über die künftige Preisgestaltung des Titels.
Die Brisanz der Diskussion liegt in den geschätzten Entwicklungskosten von rund einer Milliarde US-Dollar. Damit könnte GTA VI das teuerste Videospiel aller Zeiten werden. Der offizielle Launch ist für den 19. November 2026 auf PlayStation 5 und Xbox Series X|S bestätigt.
Erholung nach schwachem Jahresstart
Der Kurssprung kam nach einer längeren Schwächephase. Seit Jahresbeginn hat die Aktie rund 20% verloren und notiert damit deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 264,79 US-Dollar, das im Oktober 2025 erreicht wurde. Die Konkurrenz blieb am selben Tag zurück: Electronic Arts legte nur 0,26% zu, Hasbro gewann 1,56%, während Playtika 2,39% verlor.
Analysten bleiben dennoch konstruktiv. Von 20 untersuchten Research-Häusern vergeben 17 eine Kaufempfehlung. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 283,94 US-Dollar – ein Aufwärtspotenzial von knapp 40% zum aktuellen Niveau. Raymond James Financial hob Take-Two Mitte Februar auf "Strong Buy" mit einem Kursziel von 285 US-Dollar an.
Saudischer Investor ordnet Beteiligung neu
Parallel zur Kursentwicklung gab es Bewegung auf der Eigentümerseite. Saudi-Arabiens Public Investment Fund übertrug seine rund 11 Millionen Take-Two-Aktien im Wert von knapp drei Milliarden US-Dollar an die Tochtergesellschaft Savvy Games Group. Die Transaktion war eine interne Umstrukturierung, kein Verkauf. Savvy Games Group ist Teil der "Vision 2030"-Strategie des Königreichs und hält nun die zweitgrößte Beteiligung an Take-Two.
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Starke Quartalszahlen, aber Verlust unter dem Strich
Die jüngsten Quartalsergebnisse vom 3. Februar zeigten ein zwiegespaltenes Bild. Die Net Bookings stiegen um 28% auf 1,76 Milliarden US-Dollar und übertrafen die eigene Prognose. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 1,23 US-Dollar deutlich über den Konsenserwartungen von 0,83 US-Dollar. Take-Two erhöhte daraufhin die Jahresprognose für die Net Bookings auf 6,65 bis 6,7 Milliarden US-Dollar.
Auf GAAP-Basis verbuchte das Unternehmen jedoch einen Nettoverlust von rund 93 Millionen US-Dollar oder 0,50 US-Dollar je Aktie. Nach der Zahlenvorlage fiel die Aktie zunächst um etwa 5% und setzte den Abwärtstrend bis Mitte Februar fort.
Die nächsten Quartalszahlen werden für den 14. Mai erwartet – das letzte Update vor dem GTA VI-Launch im November. Bis dahin dürfte sich die Aufmerksamkeit verstärkt auf die Monetarisierungsstrategie des Blockbuster-Titels richten.
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