Take-Two Aktie: 18. Mai möglicher Vorbestellstart
17.05.2026 - 09:22:47 | boerse-global.deEin durchgesickerter Best-Buy-Affiliate-Hinweis bringt Take-Two in eine ungewöhnlich dichte Nachrichtenwoche. Im Kern geht es um den möglichen Start physischer Vorbestellungen für GTA VI am 18. Mai. Der Termin ist nicht offiziell angekündigt, der Markt hat die Spekulation aber längst eingepreist.
Über die vergangenen sieben Tage legte die Aktie in Euro um 11,43 Prozent zu. Am Freitag schloss sie bei 208,60 Euro und liegt damit nur noch 7,41 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch. Für einen Publisher ist das eine klare Botschaft: GTA VI bleibt der zentrale Kurstreiber.
Ein Leak mit Marktwirkung
Der Auslöser ist eine Best-Buy-Mail an Affiliate-Partner. Darin wird eine Kampagne zu Grand Theft Auto VI beschrieben, inklusive möglichem Vorbestellstart für physische Versionen. Partner sollen eine Provision von 5 Prozent erhalten, wenn Kunden über ihre Links bestellen.
Rockstar und Take-Two haben den Termin bislang nicht offiziell angekündigt. Genau das macht die Lage heikel. Ein echter Vorbestellstart würde die Vermarktung des wichtigsten Spiels der Branche spürbar beschleunigen. Eine ausbleibende Bestätigung könnte kurzfristig Enttäuschung auslösen.
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Die Aktie steht technisch bereits deutlich fester da. Sie notiert klar über dem 50-Tage-Durchschnitt von 181,01 Euro, der RSI liegt mit 53,3 aber nicht in einer extrem überkauften Zone. Das spricht eher für gestiegene Erwartung als für blanke Euphorie.
Zahlen treffen auf GTA-Fantasie
Der mögliche Vorbestelltermin fällt genau in die Woche der Zahlenvorlage. Take-Two will am 21. Mai nach US-Börsenschluss Ergebnisse vorlegen. Erwartet werden ein Gewinn je Aktie von 0,56 Dollar und ein Umsatz von 1,55 Milliarden Dollar.
Dazu kommt der nächste Fixpunkt im Kalender: GTA VI soll am 19. November erscheinen. Der zweite Trailer hat auf YouTube bereits mehr als 160 Millionen Aufrufe erzielt. Diese Reichweite erklärt, warum selbst Hinweise aus dem Vertriebskanal für Bewegung an der Börse reichen.
Analysten bleiben überwiegend optimistisch. TD-Cowen-Analyst Doug Creutz sieht Take-Two als einen seiner Favoriten und traut dem Live-Service-Anteil von GTA VI im Geschäftsjahr 2028 Buchungen von rund 3 Milliarden Dollar zu. GTA Online liefert derzeit etwa 500 Millionen Dollar pro Jahr.
Die Bank of America hob ihr Kursziel zuletzt auf 320 Dollar an, nach zuvor 305 Dollar. Ihre Begründung: GTA VI könnte höhere Verkaufspreise für Premiumspiele stärker normalisieren. UBS nennt Take-Two ebenfalls einen bevorzugten Wert im US-Gaming-Sektor und hält Sorgen über KI sowie neue Konkurrenz um Nutzerzeit für überzogen.
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Ein Gegenakzent im Aktionariat
Nicht alle großen Investoren bleiben an Bord. Soros Fund Management hat seine Take-Two-Position im ersten Quartal verkauft. Das muss kein Misstrauensvotum gegen GTA VI sein, zeigt aber: Nach dem Kursanstieg nehmen einzelne institutionelle Anleger Gewinne mit.
Die kommende Woche liefert nun drei konkrete Prüfsteine: möglicher Vorbestellstart am 18. Mai, Zahlen am 21. Mai und ein Auftritt von CEO Strauss Zelnick auf einer Technologiekonferenz am 27. Mai. Wenn Rockstar den Vorverkauf tatsächlich öffnet und Take-Two die Erwartungen bei den Zahlen stützt, bekommt die Rally ein fundamentales Gegengewicht zur reinen GTA-Spekulation.
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