T1 Energy Aktie: Großbaustelle Texas
18.03.2026 - 04:08:00 | boerse-global.deT1 Energy baut in Rockdale, Texas, eine Solarzellfabrik, die nach eigenen Angaben die gesamte bisherige US-Produktionskapazität für siliziumbasierte Solarzellen übertreffen soll. Mit dem Baustart am G2_Austin-Standort und den veröffentlichten Jahreszahlen 2025 rückt das Unternehmen in eine entscheidende Phase seiner Wachstumsstrategie.
G2_Austin: Größer als der gesamte US-Markt
Die erste Ausbaustufe der G2_Austin-Anlage zielt auf eine jährliche Kapazität von 2,1 GW hocheffizienter TOPCon-Solarzellen ab — Produktionsstart ist für Ende 2026 geplant. Das Gelände im Milam County umfasst mehr als 100 Hektar und soll bis zu 1.800 Arbeitsplätze im Fertigungsbereich schaffen. Eine zweite Phase mit 3,2 GW ist bereits in der Planung.
Die dort produzierten Zellen sollen direkt in das bestehende 5-GW-Modulwerk G1_Dallas einfließen. Gemeinsam mit Polysilizium-Lieferverträgen mit Hemlock Semiconductor und Corning Inc. aus Michigan will T1 Energy damit eine vollständig in den USA verankerte Lieferkette schließen — von der Rohstoffverarbeitung bis zum fertigen Modul.
Steuervorteile als Finanzierungssäule
Ein zentraler Baustein des Geschäftsmodells sind die Section-45X-Produktionssteuergutschriften. Ende Dezember 2025 verkaufte T1 Energy Steuergutschriften im Volumen von 160 Millionen Dollar zu 91 Cent je Dollar an einen US-Käufer mit Investment-Grade-Rating — Citigroup begleitete die Transaktion. Die jüngste Bestätigung durch das US-Finanzministerium, dass das Unternehmen die Anforderungen zur Vermeidung der FEOC-Einstufung (Foreign Entity of Concern) erfüllt, sichert diese Einnahmequelle vorerst ab.
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Ambitionierte Ziele, laufende Verluste
Die Finanzlage spiegelt die typische Dynamik eines kapitalintensiven Aufbaus wider. T1 Energy weist eine Vorsteuermarge von -112,7 % aus und ein Schulden-Eigenkapital-Verhältnis von 5,87. Zur Finanzierung des Wachstums platzierte das Unternehmen zuletzt Wandelanleihen über 140 Millionen Dollar sowie neue Aktien im Wert von rund 140 Millionen Dollar — Gesamterlös nach Gebühren: rund 264 Millionen Dollar.
Mittelfristig peilt T1 Energy ein jährliches EBITDA von 375 bis 450 Millionen Dollar an, sobald G1_Dallas mit voller 5-GW-Kapazität läuft und die erste Phase von G2_Austin in Betrieb ist. Ob dieser Zeitplan hält, hängt maßgeblich davon ab, wie reibungslos der Baufortschritt in Rockdale verläuft und ob die politischen Rahmenbedingungen — insbesondere die 45X-Gutschriften — stabil bleiben. Die ausstehende finale Entscheidung im Section-232-Verfahren bleibt dabei ein offenes Risiko für die gesamte US-Solarbranche.
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