Swiss Life Aktie: Solider Start, maue Reaktion
13.03.2026 - 03:32:39 | boerse-global.deOperativ läuft es bei Swiss Life rund – doch der Markt quittierte die Jahreszahlen 2025 mit einem Kursrückgang von rund vier Prozent. Die Aktie fiel auf etwa 833 Franken. Was steckt dahinter?
Der Betriebsgewinn legte um drei Prozent auf 1,83 Milliarden Franken zu, getragen vor allem vom Versicherungsgeschäft, das operativ um sechs Prozent auf 1,1 Milliarden Franken wuchs. Doch unterm Strich blieb der Nettogewinn mit 1,26 Milliarden Franken praktisch unverändert. Verantwortlich dafür waren gestiegene Fremdkapitalkosten von 160 Millionen Franken sowie ein deutlich höherer Steueraufwand von 411 Millionen Franken – letzterer bedingt durch Frankreichs Sondersteuer für Großkonzerne, die 2025 eingeführt wurde und 2026 erneut greift.
Fee-Ergebnis bleibt unter Druck
Ein wunder Punkt im Zahlenwerk: Das sogenannte Fee-Ergebnis, also die Einnahmen aus Verwaltungs- und Beratungsgebühren, sank leicht auf 858 Millionen Franken. Das strategische Ziel von mehr als einer Milliarde Franken bis 2027 rückt damit zwar näher, der Abstand bleibt aber spürbar. Immerhin entwickelten sich die IFA-Netzwerke in Deutschland und Frankreich sowie das Produktgeschäft mit eigenen und Drittanbietern positiv – lediglich das Asset-Management-Segment drückte auf das Ergebnis.
Dort stiegen die verwalteten Drittmittelvermögen auf 145,7 Milliarden Franken, dank starker Nettomittelzuflüsse von 17,7 Milliarden Franken. Der Segmentgewinn fiel dennoch um sieben Prozent auf 414 Millionen Franken – Grund waren geringere nicht-wiederkehrende Erträge im Vergleich zum starken Vorjahr.
Kapitalstärke und Dividendenerhöhung als Gegengewicht
Auf der Habenseite steht eine komfortable Solvenzquote von rund 210 Prozent – deutlich über dem Zielkorridor von 140 bis 190 Prozent. Das gibt Swiss Life erheblichen Spielraum. Entsprechend hebt das Management die Dividende um vier Prozent auf 36,50 Franken je Aktie an, was einer Ausschüttungsquote von 82 Prozent entspricht. Das Aktienrückkaufprogramm über 750 Millionen Franken, gestartet im Dezember 2024, ist bereits zu 84 Prozent abgeschlossen.
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Der Vertragswertmarge (CSM), die künftige Gewinne aus laufenden Versicherungsverträgen abbildet, wuchs von 14,4 auf 15,3 Milliarden Franken – ein Indikator für die nachhaltige Ertragskraft des Versicherungsbuches.
Mit Blick auf 2026 bleibt das Bild gemischt: Die Eigenkapitalrendite von 17,2 Prozent bewegt sich bereits innerhalb des Zielkorridors von 17 bis 19 Prozent, und das Management bekräftigt, alle fünf strategischen Finanzziele des Programms Swiss Life 2027 erreichen zu wollen. Doch die anhaltenden Steuerbelastungen in Frankreich sowie der Margendruck im Asset Management dürften die Anleger vorerst auf Trab halten.
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