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Super Micro Computer: 714.000 qft Campus in San Jose

28.04.2026 - 05:12:52 | boerse-global.de

Super Micro eröffnet größten US-Standort, kämpft aber mit Oracle-Auftragsverlust und Rechtsrisiken. Analysten zeigen sich gespalten zur Aktie.

Super Micro Computer: 714.000 qft Campus in San Jose - Foto: über boerse-global.de
Super Micro Computer: 714.000 qft Campus in San Jose - Foto: über boerse-global.de

Super Micro Computer baut in San Jose seinen größten US-Standort — und kassiert gleichzeitig eine Milliardenabsage von Oracle. Beides zusammen erklärt, warum der Kurs am Montag kräftig anzog, das Bild aber trotzdem trüb bleibt.

Campus mit fast 33 Hektar

Der neue DCBBS-Campus liegt nahe dem Firmensitz in San Jose. Er umfasst 32,8 Hektar und mehr als 66.000 Quadratmeter Fläche in vier Gebäuden. Damit betreibt Super Micro nun vier große Standorte in der Bay Area — insgesamt fast 370.000 Quadratmeter.

Der Standort soll Systemdesign, Fertigung, Tests und globale Distribution bündeln. CEO Charles Liang bezeichnete den Schritt als Bekenntnis zur amerikanischen Fertigungskompetenz. Hunderte neue Stellen in Technik und Produktion sollen entstehen.

Kurssprung mit Haken

Die Aktie legte am Montag rund 8,7 Prozent zu. Das klingt stark. Auf Jahressicht liegt das Papier jedoch fast 25 Prozent im Minus — und notiert mehr als 22 Prozent unterhalb des 200-Tage-Durchschnitts von 36,38 US-Dollar.

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Der Grund für die gedämpfte Stimmung liegt auf der Hand: Berichten zufolge hat Oracle einen Server-Rack-Auftrag im Wert von bis zu 1,4 Milliarden US-Dollar storniert. Analysten sehen darin ein strukturelles Problem. Super Micro hängt stark von wenigen Großkunden ab — ein neuer Campus ändert daran nichts.

Analysten uneins, Rechtsrisiken wachsen

Rosenblatt hält an einem Kursziel von 32 US-Dollar mit "Buy" fest. Citigroup und Mizuho haben ihre Ziele zuletzt auf je 25 US-Dollar gesenkt. JPMorgan bewertet die Aktie mit "Neutral" und einem Ziel von 28 US-Dollar. Der Konsens liegt bei 35,64 US-Dollar — also deutlich über dem aktuellen Kurs.

Hinzu kommt rechtlicher Druck. Am 26. Mai 2026 läuft die Frist ab, um sich mehreren laufenden Wertpapier-Sammelklagen anzuschließen. Im Hintergrund stehen Ermittlungen zu früheren Compliance-Verstößen ehemaliger Mitarbeiter.

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Um die Abhängigkeit von Hyperscalern zu reduzieren, bringt Super Micro neue Edge-AI-Systeme auf Basis von AMD-Prozessoren auf den Markt. Für das dritte Quartal 2026 erwartet das Unternehmen einen Gewinn je Aktie von 0,60 US-Dollar. Bis 2028 peilt das Management intern einen Umsatz von rund 48 Milliarden US-Dollar an — vorausgesetzt, die neuen Kapazitäten skalieren wie geplant.

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