Sumo-Squat, Rotation

Sumo-Squat mit Rotation: Der Ganzkörper-Flow für mehr Beweglichkeit

26.01.2026 - 15:40:12

Die dynamische Fitnessübung kombiniert Kräftigung von Beinen und Po mit Mobilisation von Hüfte und Wirbelsäule für bessere Haltung und weniger Schmerzen.

Der Sumo-Squat mit Rotation entwickelt sich zum Geheimtipp gegen die Folgen des Sitzens. Die dynamische Übung kombiniert Kraft für Beine und Po mit gezielter Mobilisation für Hüfte und Wirbelsäule. Fitness-Experten sehen in diesem „Flow“ den Schlüssel zu besserer Haltung, weniger Schmerzen und mehr Leistungsfähigkeit.

So funktioniert der Bewegungsablauf

Die Effektivität hängt von einer sauberen Ausführung ab. Starten Sie in einer breiten Grätschstellung, die Füße zeigen etwa 45 Grad nach außen. Senken Sie das Gesäß kontrolliert nach hinten und unten, als würden Sie sich auf einen tiefen Stuhl setzen. Der Rücken bleibt gerade.

In der tiefen Hocke platzieren Sie eine Hand zwischen den Füßen am Boden. Die andere Hand strecken Sie langsam zur Decke, drehen den Oberkörper und folgen der Bewegung mit dem Blick. Die Rotation sollte aus der Brustwirbelsäule kommen. Nach einer kurzen Haltephase führen Sie den Arm zurück und wiederholen die Drehung zur anderen Seite.

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Diese Muskeln profitieren

Die Übung ist ein echter Allrounder und fordert zahlreiche Muskelgruppen gleichzeitig:
* Beine & Gesäß: Die breite Fußstellung aktiviert besonders die inneren Oberschenkel (Adduktoren) und den großen Gesäßmuskel intensiv.
* Rumpf: Gerade und schräge Bauchmuskeln sowie der Rückenstrecker stabilisieren die Wirbelsäule.
* Oberkörper: Schultern und oberer Rücken werden durch das Heben des Arms aktiviert.

Diese umfassende Aktivierung macht die Bewegung zu einem zeitsparenden Ganzkörpertraining.

Warum Hüfte und Wirbelsäule jubilieren

Die wahre Stärke liegt in der kombinierten Wirkung auf zwei Problemzonen des modernen Lebens. Die tiefe Hocke öffnet die Hüfte, dehnt die Adduktoren und kann so Verspannungen im unteren Rücken lindern.

Gleichzeitig bekämpft die Drehung eine steife Brustwirbelsäule. Eine eingeschränkte Mobilität hier führt oft zu Kompensationsbewegungen und Schmerzen in Nacken und Lendenwirbelsäule. Die Rotation im Squat verbessert die Beweglichkeit, was Haltung und Atmung fördert.

So bauen Sie die Übung ein

Der Sumo-Squat mit Rotation ist vielseitig einsetzbar:
* Im Warm-up: Er aktiviert Muskeln, erhöht die Pulsfrequenz und mobilisiert Gelenke.
* Im Krafttraining: Als Hauptübung mit Zusatzgewicht wie einer Kettlebell für mehr Kraftaufbau.
* Als Finisher: Am Ende des Trainings fördert der Flow die Beweglichkeit und fährt den Körper herunter.

Experten raten, zunächst die Technik mit dem eigenen Körpergewicht zu perfektionieren, bevor man zu anspruchsvolleren Varianten übergeht.

Trend Functional Fitness

Der Aufstieg dieser Übung spiegelt einen größeren Wandel wider: Weg vom isolierten Maschinentraining, hin zu funktionalen Bewegungen, die den Körper als Ganzes betrachten. Dieser Ansatz priorisiert Muster, die für Alltag und Sport relevant sind.

Im Vergleich zu statischem Dehnen hat der dynamische Flow einen klaren Vorteil: Er führt die Muskeln durch ihren vollen Bewegungsumfang und kräftigt sie gleichzeitig. Der Sumo-Squat mit Rotation trainiert damit grundlegende menschliche Bewegungen – Hocken und Drehen – auf sichere und progressive Weise.

@ boerse-global.de