Süßstoffe in der Kritik: Studie sieht Risiko für Gehirngesundheit
30.01.2026 - 00:09:11Eine neue Langzeitstudie stellt die Sicherheit künstlicher Süßstoffe infrage. Die Ergebnisse deuten auf einen beschleunigten kognitiven Abbau bei hohem Konsum hin und schüren die Debatte um Light-Produkte neu.
Studie schlägt Wellen: Schnellerer Gedächtnisverlust
Die Warnungen basieren auf einer brasilianischen Studie, die im September 2025 im Fachjournal Neurology erschien. Forscher begleiteten fast 13.000 Erwachsene über acht Jahre. Ihr Ergebnis: Menschen mit hohem Konsum bestimmter kalorienarmer Süßstoffe zeigten einen schnelleren Rückgang ihrer Gedächtnis- und Denkfähigkeiten.
Besonders betroffen waren Probanden unter 60 Jahren. Die Studie untersuchte sieben gängige Stoffe:
* Aspartam
* Saccharin
* Acesulfam-K
* Erythrit
* Xylit
* Sorbit
* Tagatose
Bei allen außer Tagatose wurde der negative Zusammenhang festgestellt.
Wie Süßstoffe das Gehirn verwirren könnten
Die Studie beweist keine direkte Ursache, liefert aber Erklärungsansätze. Eine führende Hypothese: Die Süßstoffe täuschen das Gehirn. Sie signalisieren süßen Geschmack, liefern aber keine Kalorien. Diese Diskrepanz könnte die natürliche Appetitregulierung im Gehirn stören.
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Ein zweiter Ansatz fokussiert die Darm-Hirn-Achse. Süßstoffe sollen die Darmflora verändern. Eine gestörte Darmflora kann wiederum über biochemische Signale die Gehirngesundheit beeinträchtigen und das Risiko für neurologische Erkrankungen erhöhen.
Industrie warnt vor voreiligen Schlüssen
Die International Sweeteners Association (ISA) reagierte prompt. Der Verband mahnte zur Vorsicht bei der Interpretation. Es handle sich um eine Beobachtungsstudie, die Korrelation, nicht Kausalität zeige. Verzerrende Faktoren wie der allgemeine Lebensstil der Teilnehmer seien nicht auszuschließen.
Die wissenschaftliche Gemeinschaft fordert weitere Forschung. Doch die neuen Daten passen in eine Reihe älterer Studien, die bereits ein erhöhtes Risiko für Schlaganfall und Demenz durch Diätgetränke andeuteten.
Die große Verunsicherung: Was ist noch gesund?
Die Warnungen treffen einen boomenden Markt. Viele Verbraucher greifen zu Süßstoffen, um Zucker zu meiden – oft im Glauben, die gesündere Wahl zu treffen. Diese Annahme steht nun auf wackeligen Beinen.
Experten stellen klar: Auch Zucker ist ein bekannter Risikofaktor für Demenz. Die simple Devise „Süßstoff statt Zucker“ gilt als überholt. Stattdessen rückt eine generelle Reduktion von Süße in den Fokus. Die sicherste Strategie für Verbraucher ist aktuell ein maßvoller Umgang mit allen Süßungsmitteln und der Griff zu Wasser statt zu gesüßten Getränken.
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