Südzucker Aktie: Gewinn-Halbierung droht
12.04.2026 - 04:19:39 | boerse-global.deSüdzucker-Anleger blicken gespannt auf den 27. April. Während sich das Papier nach den Turbulenzen zur Wochenmitte stabilisiert, werfen die bevorstehenden Jahreszahlen bereits ihre Schatten voraus. Im Kern steht die Frage, wie tief der operative Einschnitt im vergangenen Geschäftsjahr tatsächlich ausfällt.
Bioethanol unter Druck
Die jüngste Volatilität resultierte primär aus Entspannungssignalen im Iran-Konflikt. Sinkende Öl- und Gaspreise setzten das Bioethanol-Geschäft der Tochter CropEnergies unter Druck, da der Biosprit in direktem Wettbewerb zu fossilen Kraftstoffen steht. Marktbeobachter werteten die Kursverluste zur Wochenmitte jedoch als temporäre Überreaktion, die viele Investoren bereits für einen Wiedereinstieg nutzten.
Reicht der Rückenwind durch die globalen Zuckerpreise aus, um die schwächelnde Bioethanol-Sparte und die schwankenden Energiekosten zu kompensieren? Die Zucker-Futures in London legten seit Februar um rund 15 Prozent zu. Diese Entwicklung könnte helfen, den Margendruck im Kernsegment Zucker abzufedern, der zuletzt durch ein herausforderndes Marktumfeld innerhalb der EU geprägt war.
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Countdown zum 27. April
Am 27. April wird es ernst. Der Vorstand erwartet für das Geschäftsjahr 2025/26 ein operatives Ergebnis zwischen 100 und 200 Millionen Euro. Das entspräche einem massiven Rückgang im Vergleich zu den 350 Millionen Euro des Vorjahres. Analysten rechnen im Mittel sogar mit einem leichten Verlust von etwa 0,10 Euro je Aktie.
Trotz der aktuellen Unsicherheit hält der langfristige Aufwärtstrend bisher stand. Mit einem Schlusskurs von 11,96 Euro am Freitag notiert die Aktie zwar rund 8 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch vom März, liegt aber weiterhin deutlich über dem 200-Tage-Durchschnitt von 9,88 Euro. Seit Jahresbeginn verbucht der Titel ein sattes Plus von 31,50 Prozent.
Die kommende Woche dürfte zunächst von der Volatilität der Rohstoffpreise geprägt sein. Anleger warten auf die Bestandsaufnahme am 27. April, um zu sehen, ob die vorsichtige Prognose für das neue Geschäftsjahr mit einem erwarteten EBITDA zwischen 480 und 680 Millionen Euro bereits ausreichend in den Kursen berücksichtigt ist.
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