Ströer, Aktie

Ströer Aktie: DOOH wächst um 12 Prozent

23.05.2026 - 02:36:27 | boerse-global.de

Nach dem Ausverkauf erholt sich die Ströer-Aktie. Anleger richten den Blick nun auf das operative Wachstum und die Digitalisierung.

Ströer Aktie: DOOH wächst um 12 Prozent - Foto: über boerse-global.de
Ströer Aktie: DOOH wächst um 12 Prozent - Foto: über boerse-global.de

Eine turbulente Woche liegt hinter der Ströer-Aktie. Spekulationen um ein mögliches Übernahmekonsortium hatten das Papier zunächst unter Druck gesetzt, nachdem sich ein potenzieller Bieter zurückzog. Doch die letzten beiden Handelstage brachten eine spürbare Stabilisierung – am Freitag schloss der Kurs bei 37,44 Euro, das Minus der Woche belief sich auf 2,7 Prozent. Der Fokus der Anleger verlagert sich nun von den Übernahmegerüchten zurück auf die operative Substanz.

Erholung nach dem Ausverkauf

Am Donnerstag erholte sich die Aktie um rund neun Prozent. Die Verkaufsdynamik infolge der veränderten Nachrichtenlage hatte sich erschöpft. Marktbeobachter sehen im Bereich um 37,50 Euro eine wichtige Unterstützungszone. Der 200-Tage-Durchschnitt liegt bei 36,38 Euro – die Aktie notiert knapp darüber. Die Handelsspanne am Freitag (37,04 bis 37,92 Euro) deutet auf nachlassende Volatilität hin.

Parallel dazu rückt das operative Geschäft in den Fokus.

DOOH als Wachstumsmotor

Die jüngsten Quartalszahlen bestätigen den Wachstumskurs. Der Konzernumsatz lag im ersten Quartal bei 496 Millionen Euro, ein organisches Plus von 1,1 Prozent. Das Kerngeschäft Out-of-Home (OOH) legte um rund fünf Prozent auf 221 Millionen Euro zu.

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Der eigentliche Treiber: die digitale Außenwerbung (DOOH) mit einem Umsatzplus von zwölf Prozent. Die zunehmende Digitalisierung der Werbeflächen ermöglicht datengetriebene Vermarktung und soll die Profitabilität langfristig stützen. Analysten bewerten die Umsatzqualität im digitalen Segment als überzeugend.

Dividende und Rückkauf als Katalysatoren

Im Juni rücken zwei Termine in den Vordergrund. Ströer hat ein Aktienrückkaufprogramm gestartet. Zudem stimmt die Hauptversammlung über eine Dividende von 1,85 Euro je Aktie ab – bei aktuellen Kursen eine Rendite im oberen Branchenvergleich.

Die Analysteneinschätzungen gehen weit auseinander. Das durchschnittliche Kursziel liegt zwischen 50,60 und 55,30 Euro. Optimistische Stimmen sehen sogar Potenzial bis 68 Euro. Bernstein Research hingegen bewertet die Aktie mit "Market-Perform" und einem Kursziel von 36 Euro.

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Kursziel-Vergleich der Analysten:

  • Durchschnittliches Kursziel: 50,60 bis 55,30 Euro
  • Optimistischste Prognose: bis 68 Euro
  • Vorsichtigste Prognose (Bernstein): 36 Euro, "Market-Perform"

Ob die Aktie in der kommenden Woche die Marke von 38 Euro nachhaltig zurückerobern kann, dürfte den nächsten Impuls für die technische Erholung geben. Der RSI liegt bei 86,3 – der Wert ist überkauft, was eine kurzfristige Konsolidierung nicht ausschließt.

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