Strategy, STRC-Dividende

Strategy: STRC-Dividende klettert auf 11,5 Prozent

30.04.2026 - 11:15:52 | boerse-global.de

Steigende Dividendenrendite auf Strategys STRC-Vorzugsaktie nährt Kritik am Finanzierungsmodell. Analysten bleiben trotzdem optimistisch.

Strategy: STRC-Dividende klettert auf 11,5 Prozent - Foto: über boerse-global.de
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Strategy hat ein Problem, das sich in Zahlen ablesen lässt: Das bevorzugte Finanzierungsinstrument des Bitcoin-Treasury-Unternehmens wird teurer — und Kritiker sehen darin den Beginn einer gefährlichen Abwärtsspirale. Am Dienstag fiel die Aktie um 4,5 Prozent auf 158,19 Dollar.

STRC: Wenn Kapital seinen Preis fordert

Im Mittelpunkt der Debatte steht Strategys STRC-Vorzugsaktie. Bei ihrer Einführung im Juli 2025 bot sie noch eine jährliche Dividendenrendite von 9 Prozent. Sieben aufeinanderfolgende monatliche Erhöhungen später liegt der Satz bei 11,5 Prozent — und handelt derzeit unterhalb des Nennwerts von 100 Dollar.

Investor Peter Schiff nutzt genau diese Entwicklung als Beleg für seine Kritik. Er verweist darauf, dass Strategy 2021 noch zu null Prozent Zinsen Kapital aufnehmen konnte. Heute zahlt das Unternehmen 11,5 Prozent. Schiff warnt vor einer "Todesspirale": Die wachsende STRC-Emission könne nur durch den Verkauf von Bitcoin oder einen endlosen Strom neuer Käufer finanziert werden — ein strukturell instabiles Konstrukt, das letztlich auch den Bitcoin-Kurs selbst gefährden könnte.

Finanzierungsmix verschiebt sich

Parallel dazu verliert Strategy einen weiteren Hebel. Solange STRC unter Nennwert notiert, ist eine weitere Emission wenig attraktiv. Das Unternehmen weicht deshalb stärker auf Verkäufe von Stammaktien aus — ein Mechanismus, der funktioniert, solange die Aktie mit einem deutlichen Aufschlag auf den Nettoinventarwert handelt.

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Die unmittelbare Liquidität ist dabei kein Problem. Eine Barreserve von 2,2 Milliarden Dollar deckt rund 30 Monate laufender Fixkosten ohne einen einzigen Bitcoin-Verkauf. Die eigentliche Belastungsprobe kommt 2028, wenn Wandelanleihen fällig werden. Steht Bitcoin zu diesem Zeitpunkt tief, könnten Anleihegläubiger auf Rückzahlung in bar bestehen — und Strategy müsste Liquidität beschaffen.

Saylor kauft weiter, Wall Street bleibt optimistisch

Strategy zeigt sich von der Kritik unbeeindruckt. Per 26. April hält das Unternehmen 818.334 Bitcoin, erworben zu einem Gesamtpreis von 61,81 Milliarden Dollar und einem Durchschnittskurs von 75.537 Dollar je Coin. CEO Michael Saylor verweist auf eine Bitcoin-Rendite von 9,6 Prozent seit Jahresbeginn und hält an seiner Strategie fest.

Der nächste Konkurrent im Bereich börsennotierter Bitcoin-Treasury-Unternehmen, Twenty One Capital, hält mit 43.514 BTC nur einen Bruchteil davon. Strategy verfügt außerdem über erhebliche Restkapazitäten in seinen ATM-Programmen — darunter 26,47 Milliarden Dollar für MSTR-Stammaktien und 19,46 Milliarden Dollar für weitere STRC-Emissionen.

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Die institutionellen Analysten halten bislang an ihrer positiven Einschätzung fest. Zwölf Wall-Street-Analysten vergeben laut TipRanks einhellig eine Kaufempfehlung, das durchschnittliche Kursziel liegt bei 281,25 Dollar. TD Cowen bleibt mit einem Kursziel von 385 Dollar besonders optimistisch. Citi senkte sein Ziel auf 260 Dollar — von zuvor 325 Dollar.

Am 5. Mai legt Strategy seine Ergebnisse für das erste Quartal 2026 vor. Dann wird sich zeigen, ob die Finanzierungskennzahlen Schiffs Warnung bestätigen oder Saylors Gelassenheit rechtfertigen.

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