Strategy, Aktie

Strategy Aktie: Riskante Entkopplung

02.04.2026 - 06:40:21 | boerse-global.de

Strategy ist für fast alle institutionellen Bitcoin-Käufe verantwortlich, doch die Aktie verliert weiter an Wert. Die Finanzierung erfolgt über Aktienemissionen, was die Bilanz komplexer macht.

Strategy Aktie: Riskante Entkopplung - Foto: über boerse-global.de

Strategy kauft den Krypto-Markt derzeit fast im Alleingang leer. Während andere Unternehmen ihre Bestände abverkaufen, häuft der Konzern unermüdlich neue Coins an. Diese aggressive Expansionsstrategie schlägt sich allerdings nicht mehr im Aktienkurs nieder. Im Gegenteil: Die Papiere stecken in einem hartnäckigen, monatelangen Abwärtstrend fest.

Im März zeichnete Strategy für gewaltige 94 Prozent aller Bitcoin-Käufe durch börsennotierte Unternehmen verantwortlich. Insgesamt sicherte sich die Firma über 44.000 weitere Coins. Der restliche Markt zieht sich derweil zurück. Firmen wie MARA Holdings stießen im gleichen Zeitraum massiv Bestände ab. Das führt zu einer extremen Konzentration. Strategy ist mittlerweile der einzige große Treiber der institutionellen Krypto-Nachfrage.

Diese Dominanz belohnen die Anleger jedoch nicht. Seit neun Monaten kennt der Kurs nur eine Richtung: nach unten. Mit einem gestrigen Schlusskurs von 106,40 Euro hat das Papier auf Zwölfmonatssicht gut 63 Prozent an Wert verloren. Die Entkopplung zwischen den wachsenden Krypto-Reserven und der schwachen Aktienperformance wird damit zum zentralen Problem für Investoren.

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Komplexe Kapitalbeschaffung

Um diese gigantischen Zukäufe zu stemmen, ist das Unternehmen vollständig auf den Kapitalmarkt angewiesen. Allein im März flossen über 1,5 Milliarden US-Dollar durch den Verkauf von Stamm- und Vorzugsaktien in die Kassen. Besonders die Nutzung der STRC-Vorzugsaktien rückt in den Fokus. Sie ermöglichen zwar frisches Kapital für neue Krypto-Käufe während Schwächephasen der Stammaktie, erhöhen aber gleichzeitig die langfristigen Verpflichtungen. Die Bilanz des Unternehmens wird dadurch zunehmend komplexer.

Kurze Pause beendet

Ende März legte der Konzern überraschend eine kurze Verschnaufpause ein. Nach 13 Wochen ununterbrochener Käufe meldete das Management für die letzte Märzwoche keine neuen Transaktionen. Diese Unterbrechung dürfte aber nur von kurzer Dauer sein. Da die Vorzugsaktien weiterhin stabil über ihrem Nennwert notieren, rechnen Marktbeobachter bereits für diese Woche mit neuen Zukäufen im zweistelligen Millionenbereich.

Das Geschäftsmodell gleicht zunehmend einem Balanceakt. Solange Strategy frisches Kapital über Aktienemissionen einsammeln kann, wächst die Krypto-Schatzkammer weiter. Der anhaltende Kursverfall zeigt jedoch, dass Aktionäre das Klumpenrisiko eines einzelnen, dominanten Käufers im Markt kritisch bewerten. Mit dem Start in den April verlagert sich der Fokus nun direkt auf die geplanten STRC-finanzierten Neukäufe und deren konkrete Auswirkungen auf die ohnehin verwässerte Aktienstruktur.

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