Stiftung Warentest: Nur zwei von 20 Diätshakes sind „gut“
16.01.2026 - 15:53:12Eine aktuelle Untersuchung von Stiftung Warentest liefert ernüchternde Ergebnisse für den Markt der Mahlzeitenersatz-Shakes. Von 20 getesteten Produkten erhielten nur zwei das Gesamturteil „gut“. Viele andere fielen durch Schadstoffe, Keime und irreführende Werbung auf. Die Ergebnisse werfen ein kritisches Licht auf einen Milliardenmarkt, der einfache Lösungen zum Abnehmen verspricht.
Testsieger und Preistipp: Die Ausnahmen
An der Spitze des Feldes stehen zwei Shakes. Testsieger mit der Note 2,4 wurde der Optifast Drink von Nestlé. Er überzeugte durch Nährwerte und Geschmack, kostet mit rund 2,87 Euro pro Portion aber auch am meisten.
Ebenfalls „gut“ (2,5) schnitt der Diätshake von Layenberger ab. Er bietet eine günstige Alternative für nur 0,67 Euro pro Portion und gilt als Preistipp. Auf Platz drei folgte „befriedigend“ das Produkt Mivolis von dm.
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Alarmierende Mängel: Schadstoffe und Keime
Der Großteil der getesteten Pulver wies bedenkliche Qualitätsprobleme auf. In mehreren Produkten fanden die Labore erhöhte Werte von Schadstoffen:
* Chlorat, das die Jodaufnahme der Schilddrüse beeinträchtigen kann.
* Aluminium, das im Verdacht steht, die Nervenfunktion zu schädigen.
* Das giftige Schwermetall Kadmium.
Zudem bemängelten die Tester in einigen Pulvern eine mikrobiologische Belastung mit Keimen. Falsche Nährwertangaben und übertriebene Werbeversprechen führten bei vielen Produkten zu weiteren Abwertungen.
So wurde getestet
Stiftung Warentest bewertete 20 Vanille-Shakes nach einem festen Schema. Die größten Gewichte hatten:
* Eignung zur Gewichtskontrolle (30 % der Note)
* Sensorik wie Geschmack und Konsistenz (20 %)
* Schadstofffreiheit (20 %)
* Korrektheit der Deklaration (20 %)
Getestet wurden bekannte Marken wie Almased und Yokebe sowie Drogerie-Eigenmarken.
Shakes sind keine Dauerlösung
Die Ergebnisse sind brisant, denn der Markt für diätetische Lebensmittel in Deutschland umfasst Milliarden. Doch können die Pulver wirklich halten, was sie versprechen?
Experten sehen Diätshakes kritisch als Dauerkost. Sie können zwar kurzfristig helfen, ersetzen aber keine langfristige Ernährungsumstellung. Auch der häufige Einsatz von Süßstoffen wie Sucralose ist umstritten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät sogar davon ab, solche Süßungsmittel zur Gewichtskontrolle einzusetzen.
Für Verbraucher bleibt die Botschaft: Wer zu Diätshakes greift, sollte genau hinschauen. Die Mehrheit des Angebots ist mit Vorsicht zu genießen – nur zwei Produkte im test konnten wirklich überzeugen.
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