Stellantis: Peugeot-Produktion kehrt nach Wuhan zurück
27.04.2026 - 04:03:16 | boerse-global.deStellantis vollzieht auf dem asiatischen Markt eine radikale Kehrtwende. Der Autokonzern produziert künftig wieder lokal in China. Das Management beendet damit die bisherige Strategie eines schlanken Fußabdrucks.
Peugeot kehrt nach Wuhan zurück
Auf der Automesse in Peking bestätigte das Unternehmen den Neustart. Zusammen mit dem Partner Dongfeng fertigt Stellantis künftig Limousinen und SUVs der Marke Peugeot. Die Produktion läuft im Werk in Wuhan an.
Das Ziel: Der Konzern will die lokale Nachfrage bedienen. Parallel dazu dient der Standort als Exportdrehkreuz für internationale Märkte. Zwei neue Elektro-Konzeptautos in Peking gaben bereits einen Ausblick auf das Design der kommenden Serienmodelle.
Ende des Sparkurses
Auch intern ändert sich der Kurs. Aktuelle Unterlagen zeigen ein deutliches Personalwachstum. Erstmals seit der Fusion im Jahr 2021 baut Stellantis weltweit Stellen auf. Gut 10.000 neue Jobs heben die Gesamtbelegschaft an. Allein in Nordamerika entstanden rund 4.700 Positionen für Entwicklung und Produktion.
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Der Strategieschwenk fällt in eine schwierige Börsenphase. Die Marktkapitalisierung sank zuletzt auf rund 21 Milliarden Euro. Damit bewegt sich der Traditionskonzern auf dem Niveau des Elektro-Startups Rivian.
An der Börse notiert die Stellantis-Aktie aktuell bei 6,85 Euro. Seit Jahresbeginn steht ein Minus von knapp 30 Prozent auf der Kurstafel. Immerhin brachte der letzte Monat einen Kursanstieg von rund 19 Prozent.
Investitionen in Kernmarken
CEO Antonio Filosa ruft das Jahr 2026 als Phase der Umsetzung aus. Er lenkt die Investitionen gezielt auf vier Kernmarken. Jeep, Ram, Peugeot und Fiat erhalten deutlich mehr Kapital. Während der Konzern seine Strukturen ordnet, zeigen andere Marken erste operative Fortschritte:
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- Lancia: Das Werksteam gewann am 26. April die Rally Islas Canarias und führt die WRC2-Wertung an.
- Leapmotor: Stellantis brachte diese Woche das Elektromodell B05 in Europa auf den Markt.
Im Mai legt das Management die Karten auf den Tisch. Auf dem geplanten Investorentag präsentiert Stellantis einen umfassenden Fahrplan für den Umbau. Dann erfahren Anleger die genaue Kapitalverteilung für das chinesische Geschäft. Außerdem erklärt der Vorstand die Integration gemeinsamer Plattformen für alle 14 Konzernmarken.
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