Stellantis, Aktie

Stellantis Aktie: Leapmotor-Produktion in Mexiko

26.05.2026 - 19:14:17 | boerse-global.de

Stellantis baut Kooperation mit chinesischen Herstellern aus, plant Leapmotor-Produktion in Mexiko und Dongfeng-Fertigung in Frankreich.

Stellantis Aktie: Leapmotor-Produktion in Mexiko - Foto: über boerse-global.de
Stellantis Aktie: Leapmotor-Produktion in Mexiko - Foto: über boerse-global.de

Stellantis lässt die Muskeln spielen — und zwar global. Der Autoriese baut seine Partnerschaft mit chinesischen Herstellern massiv aus.

Parallel zur Dongfeng-Kooperation in Frankreich plant Stellantis die Leapmotor-Produktion in Mexiko. Kanada steht zur Debatte. Die USA sind vorerst außen vor.

Die Aktie notiert bei 6,73 Euro und liegt damit 31 Prozent im Minus seit Jahresbeginn. Vom 52-Wochen-Hoch bei 10,38 Euro ist der Kurs noch weit entfernt.

Dongfeng in Frankreich

Erstmals werden chinesische Autos in Serie in Frankreich gebaut. Stellantis nutzt dafür sein Werk in Rennes, das aktuell den Citroën C5 Aircross fertigt. Die Anlage hat Überkapazitäten von rund 40.000 Einheiten.

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Dongfeng finanziert das Projekt weitgehend selbst — mit rund 1,3 Milliarden Dollar. Der Zeitpunkt ist brisant: Europa diskutiert gerade über Strafzölle auf chinesische E-Autos.

Leapmotor in Nordamerika

In Mexiko ist die Leapmotor-Produktion bereits beschlossene Sache. Kanada prüft Stellantis noch. Das Werk in Brampton/Ontario steht seit Ende 2023 still.

Dort wurden bisher Modelle wie Dodge Challenger und Chrysler 300 gebaut. Kanadische Behörden hatten Pläne für CKD-Montage von Leapmotor-Fahrzeugen bereits abgelehnt.

Stellantis hält 21 Prozent an Leapmotor und 51 Prozent am gemeinsamen Vertriebs-JV für Märkte außerhalb Chinas.

Die große Strategie

Die Produktionsverlagerungen sind Teil des 60-Milliarden-Euro-Plans "FaSTLAne 2030". Bis 2030 soll es 60 neue Modelle und 50 Facelifts geben — darunter 29 reine E-Autos, 15 Plug-in-Hybride und 24 Vollhybride.

Ab 2027 kommt die neue STLA One-Plattform mit 800-Volt-Technik. Sie soll 20 Prozent Kostenvorteile bringen.

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Die finanzielle Lage ist angespannt. Im vierten Quartal 2024 fuhr Stellantis einen Nettoverlust von 20 Milliarden Euro ein — bei rund 79 Milliarden Euro Umsatz.

CEO Antonio Filosa peilt binnen fünf Jahren 190 Milliarden Euro Erlös und 7 Prozent operative Marge an.

Parallel läuft eine Sammelklage wegen angeblicher Falschaussagen zur Gewinnentwicklung und E-Mobilitätsstrategie. Die Klagefrist endet am 8. Juni 2026. Betroffen sind Anleger, die zwischen Februar 2025 und Februar 2026 Stellantis-Aktien kauften.

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de | NL00150001Q9 | STELLANTIS | boerse | 69422006 |