Steiermark löst Förderstopp für Wohnbau auf
04.01.2026 - 09:32:11Die steirische Landesregierung hat die im Vorjahr verhängte “Notbremse” bei der Wohnbauförderung gelöst. Mit der neuen „Wohnraumoffensive 2026“ setzt das Land nun klare Schwerpunkte: die Expansion von „Betreutem Wohnen“ und die thermische Sanierung im städtischen Raum. Für Graz, das zuletzt einen massiven Einbruch bei Neubauprojekten erlebte, bedeutet das neue Perspektiven.
Nach einem abrupten Förderstopp im Frühjahr 2025 sind die Kassen des Landes nun wieder geöffnet. Die reformierten Richtlinien treten diese Woche in Kraft. Branchenkenner sprechen von einem „dringend notwendigen Auftauen“ der Mittel. Die Stadt Graz, konfrontiert mit demografischem Wandel und steigenden Mieten, steht im Zentrum der neuen Strategie.
Neuer Fokus: Generationen und Bestandsgebäude
Die Wiederaufnahme kommt nicht ohne Änderungen. Das Land hat die Kriterien für 2026 deutlich nachgeschärft und eng auf Bundesförderungen abgestimmt. Ein zentrales Element ist die Förderung von „Generationenwohnen“ und barrierefreien Umbauten.
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Für Projektentwickler und gemeinnützige Bauträger wie die ÖWG oder Caritas bedeutet das wieder Planungssicherheit. Viele 2025 „auf Eis“ gelegte Projekte können nun angegangen werden. Die Strategie zielt weg vom Neubau „auf der grünen Wiese“ hin zur qualitätsvollen Verdichtung im Grazer Stadtgebiet. Experten sehen in der Umwandlung von Bestandsbauten ein Schlüsselmodell für Bezirke wie Geidorf oder Lend, wo Baugrund rar ist.
So sehen die neuen Finanzspritzen aus
Die finanziellen Rahmenbedingungen wurden signifikant angepasst. Die maximale Höhe der Landesdarlehen für Eigenheime und Sanierungen liegt nun bei 80.000 Euro – statt bisher bis zu 200.000 Euro.
- Die Darlehen starten mit einem Zinssatz von 0,25 Prozent.
- In der Schlussphase steigen die Zinsen auf maximal 1,5 Prozent.
Für Bauträger sind diese Konditionen essenziell, um die Mieten in geförderten Objekten leistbar zu halten. Eine erleichterte KIM-Verordnung soll zusätzlich private Investoren für altersgerechtes Wohnen gewinnen. Marktbeobachter werten die Neujustierung als Balanceakt zwischen Budgetdisziplin und sozialem Auftrag.
Warum Graz im Fokus steht
Die Landeshauptstadt nimmt eine Sonderstellung ein. Demografische Daten der Stadtverwaltung unterstreichen den wachsenden Bedarf an Wohnformen zwischen Pflegeheim und eigenständigem Wohnen. In den letzten zwei Jahren war die Bautätigkeit hier spürbar zurückgegangen – mit längeren Wartelisten bei Anbietern als Folge.
Mit dem Neustart 2026 wird eine Entspannung erwartet. Neue Projekte im Grazer Westen oder im Reininghaus-Areal könnten beschleunigt realisiert werden. Besonders die geförderte Sanierung von Altbauten zu barrierefreien Wohnungen gilt als großer Hebel für die innerstädtische Entwicklung.
Ein Impuls für die gesamte Bauwirtschaft
Der Neustart ist auch ein wichtiges Signal für die steirische Bauwirtschaft, die 2025 einen massiven Rückgang bei Neubauaufträgen verzeichnete. Die nun verfügbaren Mittel wirken als konjunktureller Impuls.
Im Vergleich zu anderen Bundesländern wählt die Steiermark einen pragmatischen Weg: „Sanierung vor Neubau“ bei reduzierten Einzelfördersummen. Analysten merken an, dass die Förderlandschaft nun komplexer, aber zielgerichteter sei. Nicht die bloße Errichtung von Quadratmetern steht im Vordergrund, sondern der gesellschaftliche Mehrwert.
Für 2026 wird erwartet, dass aufgestaute Projekte zügig abgearbeitet werden. Die Wirksamkeit der gedeckelten Darlehen muss sich in der Praxis beweisen. Doch zum Jahresstart überwiegt der Optimismus, tausenden Grazer Senioren ein leistbares Zuhause zu bieten.
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