Starbucks Aktie: Machtkampf entschieden
01.04.2026 - 05:12:37 | boerse-global.deDie Führungsriege von Starbucks kann aufatmen. Trotz heftigen Gegenwinds von gewerkschaftsnahen Investorengruppen wurde das gesamte Board of Directors wiedergewählt. Damit festigt CEO Brian Niccol seine Machtbasis, um den Konzernumbau ohne interne Störfeuer voranzutreiben.
Rückhalt für den Sparkurs
Im Zentrum der Auseinandersetzung stand die Entscheidung des Vorstands, ein spezielles Komitee für Arbeitsbeziehungen und Umweltstrategien aufzulösen. Kritiker, darunter der New Yorker Pensionsfonds, sahen darin eine Schwächung der Arbeitnehmerrechte. Die Mehrheit der Aktionäre folgte jedoch der Argumentation des Managements: Arbeitsbeziehungen seien eine Aufgabe für das gesamte Gremium und nicht nur für einen Unterausschuss.
Dieser Sieg an der Wahlurne verschafft Niccol die nötige Ruhe für seine Effizienzoffensive. Seit seinem Amtsantritt im September 2024 trimmt er die Strukturen auf Schnelligkeit. Parallel dazu zeichnet sich an einer anderen Front Entspannung ab. Die Verhandlungen mit den Gewerkschaften, die rund sechs Prozent der US-Filialen vertreten, sollen nach monatlichem Stillstand wieder aufgenommen werden.
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Finanzieller Druck bleibt hoch
Finanziell steht die Kaffeekette vor Herausforderungen. Im jüngsten Quartal verfehlte der Gewinn je Aktie die Erwartungen der Analysten knapp. Auch an der Börse spiegelt sich die Skepsis wider. Die Aktie notiert mit 77,52 Euro derzeit rund 15 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch vom April vergangenen Jahres.
Die wichtigsten Kennzahlen des ersten Quartals 2026:
- Quartalsumsatz: 9,92 Milliarden US-Dollar (+5,5 %)
- Gewinn je Aktie (EPS): 0,56 US-Dollar
- Anstieg der Betriebskosten: 2,4 %
- Weltweite Filialanzahl: Über 40.000
Die nächste Bewährungsprobe steht am 28. April 2026 an, wenn Starbucks die Zahlen für das zweite Quartal vorlegt. Der Markt rechnet aktuell mit einem Gewinn je Aktie zwischen 0,41 und 0,42 US-Dollar. Im Fokus stehen dabei vor allem die Effizienz der neuen Filialabläufe und die Entwicklung der operativen Kosten.
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