Standard Chartered Aktie: Durchwachsene Bilanz
24.02.2026 - 09:00:41 | boerse-global.deStandard Chartered hat am Dienstag seine Geschäftszahlen für 2025 vorgelegt – und die Reaktion der Märkte fiel verhalten aus. Während der auf Asien fokussierte Bankkonzern beim Jahresgewinn zulegen konnte, enttäuschte das vierte Quartal die Erwartungen. Die Aktie notierte in Hongkong am Dienstag bei 193,50 Hongkong-Dollar, ein Plus von 0,78 Prozent.
Der Gewinn vor Steuern stieg im Gesamtjahr 2025 um 16 Prozent auf 6,96 Milliarden Dollar, gegenüber 6,01 Milliarden Dollar im Vorjahr. Der den Aktionären zuzurechnende Gewinn kletterte sogar um 26 Prozent auf 5,09 Milliarden Dollar. Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich deutlich von 137,7 auf 189,6 Cent. CEO Bill Winters verwies auf strukturelle Wachstumstrends in den Kernmärkten Asien, Afrika und Naher Osten.
Viertes Quartal enttäuscht Analysten
Das Schlussquartal 2025 blieb jedoch hinter den Prognosen zurück. Der zugrunde liegende Gewinn vor Steuern erreichte 1,24 Milliarden Dollar – deutlich unter der Bloomberg-Konsensschätzung von 1,38 Milliarden Dollar. Die Betriebserträge stagnierten bei 4,85 Milliarden Dollar, während die Kosten um fünf Prozent auf 3,43 Milliarden Dollar stiegen. Verantwortlich dafür waren anhaltende Investitionen in die Transformation des Geschäfts.
Besonders das schwächere Handelsgeschäft belastete die Quartalszahlen. Während die Bereiche Vermögensverwaltung und Corporate Banking Zuwächse verzeichneten, blieben die sonst lukrativen episodischen Erträge aus dem Handel hinter den Erwartungen zurück. Auch der Zinsüberschuss stand unter Druck: Er fiel im vierten Quartal um ein Prozent auf rund 2,95 Milliarden Dollar, was den niedrigeren Zinsniveau und schrumpfenden Margen geschuldet war.
Dividende steigt deutlich – neue Aktienrückkäufe
Trotz der Schwäche im Schlussquartal zeigt sich Standard Chartered großzügig gegenüber den Aktionären. Der Verwaltungsrat schlug eine Schlussdividende von 49 Cent je Aktie vor, zahlbar am 14. Mai 2026. Für das Gesamtjahr 2025 ergibt sich damit eine Dividende von 61 Cent – ein Anstieg um 65 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zusätzlich kündigte die Bank ein neues Aktienrückkaufprogramm über 1,5 Milliarden Dollar an.
Die Eigenkapitalrendite verbesserte sich 2025 spürbar von 11,7 auf 14,7 Prozent. Allerdings ging der Zinsüberschuss im Gesamtjahr um 6,4 Prozent auf 5,96 Milliarden Dollar zurück, während die Zinserträge von 27,86 auf 24,55 Milliarden Dollar sanken. Kompensiert wurde dies durch höhere Gebühren- und Provisionserträge sowie gestiegene Handelserträge.
Der Wirtschaftsprüfer Ernst & Young attestierte der Bank in seinem am 24. Februar 2026 veröffentlichten Bericht drei zentrale Prüfungsschwerpunkte: die Bewertung von Kreditausfallrisiken, die Bilanzierung der 16,26-prozentigen Beteiligung an der China Bohai Bank sowie die Bewertung komplexer Finanzinstrumente. Bei der China-Beteiligung lag die Marktkapitalisierung um 523 Millionen Dollar unter dem Buchwert von 883 Millionen Dollar. Winters zeigte sich dennoch zuversichtlich für 2026 und verwies auf einen soliden Jahresstart.
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