Stadler Rail Aktie: Zwei Aufträge, ein Vorbehalt
14.03.2026 - 01:00:17 | boerse-global.deZwei Verträge innerhalb von 24 Stunden — Stadler Rail hat kurz vor den Jahreszahlen ein klares Lebenszeichen gesetzt. Ein 263-Millionen-Euro-Auftrag aus Polen und eine Erweiterungsbestellung der ÖBB unterstreichen die Nachfrage nach der FLIRT-Plattform. Das Bild trübt sich allerdings, sobald man auf die Finanzlage schaut.
Polen und Österreich stärken das Auftragsbuch
Am 12. und 13. März bestätigte das Schweizer Unternehmen beide Deals. Der polnische Auftrag umfasst zehn fünfteilige FLIRT-Elektrotriebzüge für den Regionalverkehr in Großpolen, mit Option auf zehn weitere Einheiten. Betreiber Koleje Wielkopolskie transportierte im vergangenen Jahr 31 Millionen Fahrgäste — die neuen Züge sollen ab Anfang 2028 auf Strecken rund um Pozna? eingesetzt werden. Gebaut werden sie in Polen, wo Stadler seit 2006 präsent ist und mehr als 2.000 Mitarbeitende beschäftigt.
Parallel dazu bestellten die Österreichischen Bundesbahnen sieben weitere FLIRT Akku-Züge. Es ist der zweite Abruf aus einem Rahmenvertrag, den beide Seiten 2023 über bis zu 120 Fahrzeuge und ein Gesamtvolumen von bis zu 1,3 Milliarden Euro geschlossen haben. Die Züge ersetzen ab 2029 Dieselfahrzeuge auf nicht elektrifizierten Strecken in Niederösterreich und sollen jährlich 500.000 Liter Diesel sowie rund 1.200 Tonnen CO? einsparen.
Starke Pipeline, schwache Stimmung
Die FLIRT-Familie ist mit über 3.000 verkauften Fahrzeugen in 24 Ländern Stadlers meistverkaufte Plattform. Die neuen Aufträge sichern dem Produktionsnetzwerk Kapazitätsauslastung bis 2029 — das ist operativ wertvoll.
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Die Anlegerstimmung bleibt dennoch verhalten. Laut Bloomberg empfiehlt aktuell nur einer von neun Analysten die Aktie zum Kauf, zwei raten zum Verkauf. Hinzu kommt ein erhöhtes Short Interest: Laut UBS gehört Stadler zu den Titeln mit dem höchsten Anteil an Leerverkäufen im Schweizer Markt. Der freie Cashflow fiel 2025 ins Minus — ein Punkt, der Investoren beschäftigt. Die Aktie notiert rund 11 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch und hat seit Jahresbeginn rund 6 Prozent verloren.
Am 18. März veröffentlicht Stadler die Jahreszahlen 2025. Für 2026 wird ein Umsatzwachstum von 30 bis 40 Prozent erwartet. Ob dieser Ausblick auch durch verbesserte Margen und einen Abbau des Bearbeitungsstaus untermauert wird, dürfte über die nächste Kursbewegung entscheiden.
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