Stadler, Rail

Stadler Rail Aktie: Doppelschlag

07.01.2026 - 20:54:31

Stadler Rail sichert sich Folgeauftrag aus den Niederlanden und nimmt die neue FLIRT Evo Generation in der Schweiz planmäßig in Betrieb. Dies stärkt die Position im europäischen Schienenfahrzeugmarkt.

Stadler Rail startet mit einem Auftragseingang aus den Niederlanden und der erfolgreichen Inbetriebnahme einer neuen Fahrzeuggeneration in der Schweiz ins neue Jahr. Beide Entwicklungen zeigen: Die bewährte FLIRT-Plattform des Schweizer Herstellers bleibt bei europäischen Bahnbetreibern gefragt – und die technische Umsetzung läuft nach Plan.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • Arriva Netherlands bestellt fünf weitere FLIRT-Triebzüge für das niederländische Streckennetz
  • FLIRT Evo nimmt in der Schweiz erstmals den Passagierbetrieb auf (Linie S9 Wil–Wattwil)
  • Regulärer Flächeneinsatz der neuen Generation ab zweiter Jahreshälfte 2026 geplant
  • Stadler beweist Lieferfähigkeit in hart umkämpftem Markt

Folgeauftrag bestätigt Plattformstrategie

Der niederländische Betreiber Arriva Netherlands erweitert seine Flotte um fünf zusätzliche FLIRT-Züge. Die Bestellung wurde am heutigen Mittwoch offiziell bestätigt. Zwar handelt es sich volumenmäßig um einen überschaubaren Auftrag, doch die Nachorder unterstreicht die Zufriedenheit bestehender Kunden mit der Stadler-Technologie.

Für den Konzern sind solche Folgeaufträge strategisch wertvoll. Sie generieren Umsätze ohne hohe Entwicklungskosten, da auf bereits erprobte Fahrzeugtypen zurückgegriffen wird. In einem Marktumfeld, in dem sich gerade auch US-Wettbewerber wie Wabtec mit dreistelligen Millionenaufträgen positionieren, behauptet sich Stadler durch die Skalierbarkeit seiner FLIRT-Plattform.

Neue Generation rollt erstmals in der Schweiz

Parallel zum Auftragseingang meldet Stadler operative Fortschritte im Heimatmarkt. Seit Montag verkehren die ersten FLIRT Evo Züge der Regionalbahn Thurbo im Passagierbetrieb auf der Linie S9. Die neue Fahrzeuggeneration hatte im September 2025 die Betriebsbewilligung des Bundesamts für Verkehr erhalten und befindet sich nun in der Phase des kontrollierten Betriebs.

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Der pünktliche Start wirkt vertrauensbildend. Verzögerungen bei Zulassungen neuer Rollmaterialgenerationen sind in der Branche keine Seltenheit. Dass Stadler die Thurbo-Züge termingerecht in den Betrieb bringen konnte, demonstriert die Projektsteuerung des Unternehmens. Ab der zweiten Jahreshälfte 2026 ist der reguläre Flächeneinsatz in der Region Tösstal vorgesehen.

Was die Entwicklungen bedeuten

Die Kombination aus Neugeschäft und erfolgreicher technischer Umsetzung unterstreicht Stadlers Position im europäischen Schienenfahrzeugmarkt. Die Arriva-Bestellung zeigt, dass Betreiber auch künftig auf erprobte Technologie setzen, um Kapazitätsengpässe zu schließen. Die Thurbo-Inbetriebnahme liefert zudem Referenzcharakter für weitere Auslieferungen der Evo-Serie.

Anleger werden in den kommenden Monaten den Übergang vom kontrollierten Betrieb in den Regelbetrieb genau beobachten. Ein reibungsloser Hochlauf der Thurbo-Flotte würde die technische Reife der neuen Generation bestätigen und den Weg für Folgeaufträge ebnen.

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