St George Mining Aktie: 1 Milliarde Dollar Nasdaq-Bewertung angepeilt
16.05.2026 - 21:22:52 | boerse-global.deSt George Mining bekommt beim Araxá-Projekt mehr Kontur. Der australische Entwickler holt Worley für die Machbarkeitsarbeit an Bord, arbeitet auf US-Abnahmeverträge hin und hat eine mögliche Nasdaq-Notierung auf dem Tisch. Der rote Faden ist klar: Aus einem Rohstoffprojekt in Brasilien soll ein Baustein westlicher Lieferketten werden.
Araxá rückt in die Entwicklungsphase
St George hat Worley Engenharia, die brasilianische Einheit des Ingenieurkonzerns Worley, als technischen Berater für Araxá mandatiert. Executive Chairman John Prineas sieht darin einen Meilenstein auf dem Weg vom Explorationsprojekt in die Entwicklungsplanung.
Der Zeitplan ist ambitioniert. St George peilt eine Niob-Produktion binnen rund zwei Jahren an, Seltene Erden könnten etwa 18 Monate später folgen. Damit lägen beide Rohstoffstränge potenziell vor 2030 im Produktionsfenster.
Das passt zu einem geopolitischen Druckpunkt. Ab dem 31. Dezember 2026 darf der US-Verteidigungssektor bei Rüstungsgütern keine chinesischen Seltenen Erden mehr nutzen. Genau hier will St George mit Araxá andocken.
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US-Partner und Verarbeitungskette
Ein zentraler Baustein ist die Partnerschaft mit REalloys aus Ohio. Das Unternehmen testet Araxá-Proben metallurgisch und zielt mit St George auf einen langfristigen Abnahmevertrag über bis zu 40 Prozent der künftigen Seltenerdproduktion.
REalloys arbeitet an der Trennung und Rückgewinnung einzelner Seltenerdelemente aus Oxalaten des Projekts. Die Ergebnisse sollen den späteren Prozessfluss schärfen. Das ist wichtig, weil Magnetmetalle in Rüstung, Luftfahrt, Robotik und Elektronik strategisch gefragt bleiben.
St George baut parallel ein breiteres Netzwerk auf. Técnicas Reunidas öffnet die europäische Schiene, Boston Metal testet Schmelzoxid-Elektrolyse für Niob. In Brasilien arbeitet Nanum Nanotecnologia an Verfahren für höherwertige Magnetmetalle wie Neodym und Praseodym.
Studie, Nasdaq und Kursbild
Bis Ende Juni soll eine umfassende Wirtschaftlichkeitsstudie folgen. Erste Ergebnisse der Machbarkeitsarbeit sind für Juli angepeilt. Dann rückt die Frage der Projektökonomie stärker nach vorn, nicht nur die strategische Rohstoffstory.
Die Ressource hinter Araxá ist groß. Das gemeldete Nb?O?-Inventar liegt bei rund 95 Millionen Tonnen. Das Management sieht die Finanzierung bis zur Investitionsentscheidung abgedeckt.
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Eine weitere Option kommt aus den USA. Zwei New Yorker Investmenthäuser haben St George wegen einer möglichen Nasdaq-Notierung angesprochen, mit einer angepeilten Bewertung von 1 Milliarde US-Dollar. Eine formale Entscheidung gibt es dazu nicht.
An der Börse ist die Aktie zuletzt abgekühlt. Am Freitag lag der Schlusskurs bei 0,07 Euro, auf Monatssicht steht ein Minus von 11,94 Prozent, seit Jahresanfang aber noch ein Plus von 20,00 Prozent.
Der nächste Prüfstein ist klar gesetzt: Die Wirtschaftlichkeitsstudie muss zeigen, ob Araxá die technische und kommerzielle Basis für den Sprung in die Entwicklung liefert. Danach bekommt auch die Nasdaq-Option mehr Substanz.
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