Spike-Kongress: Hoffnung für Long-Covid-Patienten
17.01.2026 - 17:51:12Tausende suchen online nach alternativen Therapien gegen die Langzeitfolgen von Corona und Impfung. Vom 15. bis 18. Januar 2026 findet der digitale „Long Covid, Post Vac & Spike Kongress“ statt. Mehr als 16 internationale Experten aus Medizin, Naturheilkunde und Forschung präsentieren integrative Ansätze für die Behandlung anhaltender Beschwerden. Im Fokus steht dabei die sogenannte „Spikeopathie“ – die These, dass das im Körper verbleibende Spike-Protein des Coronavirus der Hauptauslöser für Long-COVID und Post-Vac-Syndrome ist.
Die Kernbotschaft des Kongresses ist eindeutig: Das hartnäckige Spike-Protein sieht man als zentralen Verursacher der komplexen Symptome. Forscher wie Joachim Gerlach untersuchen die Verbindung zu Autoimmunreaktionen und Gefäßerkrankungen. Der südafrikanische Arzt Dr. Shankara Chetty, der Erfahrung mit über 20.000 Patienten hat, bezeichnet das Protein gar als „Super-Allergen“ und „Super-Toxin“. Die Vorträge zielen darauf ab, diese Mechanismen zu erklären und gezielte Gegenmaßnahmen als Schlüssel zur Genesung darzustellen.
Nährstoffe, Apherese und ganzheitliche Medizin
Welche Therapieansätze werden diskutiert? Das Spektrum ist breit und reicht von speziellen Mikronährstoffen bis zu aufwendigen Blutreinigungsverfahren.
Unsichere Laborwerte verunsichern viele Long-COVID-Patienten – welche Werte wirklich relevant sind, ist nicht immer klar. Ein kostenloser 25‑seitiger PDF‑Report erklärt verständlich, was Erythrozyten, Hämoglobin, Leukozyten, Cholesterin, TSH und 10 wichtige Vitalstoff‑Werte aussagen und welche Spezialtests bei anhaltenden Beschwerden sinnvoll sind. Ideal, wenn Sie Laborbefunde besser verstehen und Fehldiagnosen vermeiden wollen. Der Report kommt sofort per E‑Mail und ist speziell für Betroffene sowie Angehörige zusammengestellt. Jetzt Labor-Report anfordern
- Neurologie und Nährstoffe: Molekulargenetiker Dr. Michael Nehls spricht über die Auswirkungen auf das Gehirn und die mögliche regenerative Rolle von niedrig dosiertem Lithium. Andere Experten thematisieren die Verbindung zu Histamin-Intoleranzen, die auf Ernährungsstrategien hinweisen.
- Systemische Therapien: Markus Klotz und Dr. Matthias Held stellen intensive „Spike-Therapien“ vor. Dazu zählen Blutwäsche-Verfahren wie die H.E.L.P.-Apherese, Hyperthermie und Peptidbehandlungen, die das Protein aus dem Blutkreislauf entfernen sollen.
- Integrative Ansätze: Ärzte wie Dr. Ursula Ehrhorn kombinieren Schulmedizin mit Naturheilkunde, Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) und orthomolekularer Medizin, um individuelle Lösungen zu schaffen.
Großer Zulauf – und wissenschaftliche Skepsis
Der enorme Zuspruch zum Kongress spiegelt die Verzweiflung vieler Patienten wider, die in der konventionellen Medizin oft keine Linderung finden. Doch der Markt für alternative Behandlungen ist umstritten.
Kritiker und Verbraucherschützer warnen seit Langem: Viele der beworbenen Nahrungsergänzungsmittel sind nicht wissenschaftlich belegt zur Behandlung von Krankheiten wie Long-COVID. Während die Befürworter auf klinische Erfahrungen verweisen, fordert die wissenschaftliche Gemeinschaft groß angelegte, kontrollierte Studien. Bislang fehlt der belastbare Beweis für die Wirksamkeit vieler vorgestellter Methoden.
Ein Patiententrend mit offenem Ausgang
Der Kongress zeigt einen deutlichen Trend: Immer mehr Betroffene ergreifen selbst die Initiative und suchen nach ganzheitlichen Antworten auf chronische Leiden. Die Diskussionen um Nährstoffkonzepte und Entgiftung werden die Debatte zwischen alternativen und etablierten Medizinkreisen weiter befeuern.
Für die Teilnehmer bietet das Event vor allem zwei Dinge: konkrete Handlungsvorschläge und das wichtige Gefühl, mit den Beschwerden nicht allein zu sein. Ob die vorgestellten Strategien jedoch langfristig überzeugen können, hängt allein davon ab, ob sie den harten Test rigoroser wissenschaftlicher Überprüfung bestehen.


