Spie, FR0012757854

Spie SA Terminausblick, Dienstleistungsspezialist mit solider Aktie

Veröffentlicht am: 28.06.2026 um 10:28 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Spie SA bereitet sich auf die nächste Zahlenrunde vor und bleibt als europaweiter Dienstleister für Energie- und Infrastrukturprojekte ein wichtiger Player. Die Aktie ist am Heimatmarkt Euronext Paris gelistet und damit auch für Anleger mit DACH-Bezug gut einordenbar.

Spie, FR0012757854, Illustration mit AI erstellt.
Spie, FR0012757854, Illustration mit AI erstellt.

Von Stefan Krueger, Fachredaktion Langfrist & Geschäftsmodell. Vor der Veröffentlichung am 28.06.2026, 10:27 Uhr geprüft.

Spie SA (ISIN FR0012757854) ist als französischer Multitechnik-Dienstleister an der Euronext Paris gelistet und betreut Kunden aus Energie, Industrie und Infrastruktur in mehreren europäischen Ländern, darunter auch Projekte im deutschsprachigen Raum. Das Unternehmen veröffentlicht seine Halbjahreszahlen traditionell im Sommer und bleibt damit für langfristig orientierte Anleger planbar, auch wenn der konkrete Termin für 2026 offiziell noch nicht genannt ist.

Spie SA und der kommende Zahlenzyklus

Spie SA hat sich in den vergangenen Jahren einen Ruf als konsistenter Berichterstatter erarbeitet, der Quartals- und Halbjahreszahlen in einem stabilen Rhythmus vorlegt und Investoren damit verlässliche Vergleichsgrößen bietet. Der Konzern nutzt seinen Finanzkalender, um Analysten und institutionellen Investoren frühzeitig über anstehende Berichtstermine zu informieren, was insbesondere für Fonds wichtig ist, die ihre Berichts- und Bewertungszyklen an den Veröffentlichungen ausrichten.

Der Fokus liegt bei Spie traditionell auf Kennzahlen wie organisches Umsatzwachstum, operativer Marge (EBITA-Marge) und Cash Conversion, die zeigen sollen, wie effizient der Dienstleister seine langfristigen Verträge in Zahlungsmittel umsetzt. Weil die Aktivitäten von Spie stark projektgetrieben sind, achten Investoren besonders darauf, ob der Auftragseingang und die Projektpipeline in den kommenden Berichtsperioden stabil bleiben oder sich verschieben. Spie kommuniziert diese Größen im Rahmen seiner regulären Präsentationen zu Jahres- und Halbjahreszahlen, die im Finanzbereich von Asset Managern intensiv ausgewertet werden.

Einordnung für Analysten und Anleger

Für Analysten, die Spie SA abdecken, spielt die Stabilität der Margen in den wichtigsten Regionen eine zentrale Rolle, da der Wettbewerb in den europäischen Dienstleistungsmärkten hoch ist und Ausschreibungen oft mit engen Preisspannen vergeben werden. Hausinterne Modelle von Banken und Research-Häusern setzen deshalb auf detaillierte Segmentanalysen, um abzuschätzen, wie stark Spie von Großprojekten in Energie, Verkehr und Digitalinfrastruktur profitiert. In diesem Kontext vergleichen viele Research-Teams Spie mit anderen europäischen Dienstleistungs- und Infrastrukturgruppen, die ähnliche Projekte im DACH-Raum betreuen, etwa mit Unternehmen, die an deutschen und schweizerischen Börsen gelistet sind.

Im deutschsprachigen Raum ist Spie über verschiedene Tochtergesellschaften aktiv, die unter anderem technische Dienstleistungen für Gebäude, Energieanlagen und Telekommunikationsnetze anbieten. Diese Präsenz sorgt dafür, dass Analystenhäuser aus Deutschland, Österreich und der Schweiz das Unternehmen in ihren Coverage-Universen berücksichtigen, meist in sektorübergreifenden Berichten zu Infrastruktur- und Energiedienstleistern. Für Privatanleger aus dem DACH-Raum erhöht dies die Sichtbarkeit von Spie, weil entsprechende Studien häufig auch über Broker-Plattformen abrufbar sind.

Vertiefen & einordnen

Spie SA als europäischer Dienstleistungswert

Spie SA veröffentlicht Kennzahlen und Präsentationen auf der eigenen Finanzseite und ordnet dort Umsatz, Marge und Cashflow nach Regionen und Geschäftsbereichen. Für Anleger, die sich näher mit dem Wert beschäftigen wollen, lohnt ein Blick in die Investor-Relations-Unterlagen und thematische Dossiers zu Infrastruktur- und Energiedienstleistern.

Multitechnik-Dienstleistungen als Kernmodell

Spie SA arbeitet als Multitechnik-Dienstleister in zahlreichen Ländern und deckt dabei Leistungen von der Planung und Installation technischer Systeme über den Betrieb bis zur Wartung ab. Das Spektrum reicht von elektrischen Anlagen und Gebäudetechnik über Kommunikationsnetze und IT-Infrastruktur bis hin zu Lösungen für die Energieeffizienz in Industrie- und Verwaltungsgebäuden. Dieses breit aufgestellte Geschäftsmodell spricht Kunden an, die komplexe Projekte bevorzugt aus einer Hand vergeben, statt einzelne Gewerke separat zu koordinieren.

Ein typischer Auftrag für Spie kann beispielsweise die Modernisierung der Gebäudetechnik eines großen Bürokomplexes umfassen, inklusive Beleuchtung, Klimatisierung, Sicherheitstechnik und Datenverkabelung. In anderen Fällen übernimmt Spie den Ausbau von Glasfaser- oder Mobilfunknetzen, bei denen tausende Anschlusspunkte geplant, installiert und dokumentiert werden müssen. Die Fähigkeit, solche Projekte effizient zu managen, entscheidet darüber, ob Spie bei Ausschreibungen wettbewerbsfähige Angebote vorlegen kann und profitable Folgeaufträge erhält.

Für langfristig orientierte Anleger ist wichtig, dass Spie über eine breite Kundenbasis verfügt, zu der öffentliche Auftraggeber, Industrieunternehmen und Betreiber von Energie- und Telekommunikationsnetzen gehören. Diese Vielfalt reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Branchen und sorgt dafür, dass Schwächephasen in einem Segment durch Stärke in anderen Bereichen teilweise ausgeglichen werden können. In Zeiten, in denen etwa der Gebäudebereich schwächer wächst, können Infrastrukturprojekte im Bereich Glasfaser, erneuerbare Energien oder Verkehr zur Stabilisierung beitragen.

Positionierung im europäischen Dienstleistungssektor

Im europäischen Kontext zählt Spie zu den größeren börsennotierten Dienstleistungsgruppen, die sich auf technische Services konzentrieren. Anders als reine Baukonzerne fokussiert sich Spie weniger auf die Errichtung kompletter Gebäude oder Anlagen, sondern auf die Installation und den Betrieb der technischen Infrastruktur innerhalb dieser Projekte. Dies positioniert das Unternehmen als Partner von Bau- und Infrastrukturunternehmen, die selbst nicht alle technischen Leistungen abdecken, aber hohe Anforderungen an Qualität und Verfügbarkeit stellen.

Die Konkurrenz umfasst sowohl regionale Dienstleister als auch international aufgestellte Gruppen, die ähnliche Leistungen anbieten. Spie setzt dabei auf einen Mix aus organischem Wachstum und gezielten Übernahmen, um neue Regionen, Technologien oder Kundengruppen zu erschließen. Dieses Vorgehen erfordert eine sorgfältige Integration der übernommenen Gesellschaften, damit Prozesse harmonisiert werden und Synergien tatsächlich im Ergebnis sichtbar werden. Investoren achten daher auf Angaben zu Integrationsfortschritten und auf Hinweise, wie sich die Margen nach Transaktionen entwickeln.

Im deutschsprachigen Raum konkurriert Spie unter anderem mit Dienstleistungsunternehmen, die an der Frankfurter Wertpapierbörse oder an der SIX Swiss Exchange gelistet sind und vergleichbare Projekte im Bereich Gebäudetechnik, Energieinfrastruktur und Telekommunikation realisieren. Diese Peer-Gruppe liefert Referenzwerte für Bewertungskennzahlen wie das Verhältnis von Unternehmenswert zu EBITDA (EV/EBITDA) oder Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), die häufig in Research-Berichten für den Sektor herangezogen werden.

Finanzielle Kennzahlen und Bilanzstruktur

Spie SA berichtet regelmäßig Kennzahlen zu Umsatz, Ergebnis und Verschuldung, die zeigen, wie das Unternehmen seine Wachstumsstrategie finanziell absichert. Dienstleistungsunternehmen in diesem Segment arbeiten üblicherweise mit einer Mischung aus Eigenkapital und Fremdkapital, wobei Akquisitionen oft über Kredite oder Anleihen finanziert werden. Investoren prüfen daher genau, wie sich die Nettofinanzverschuldung im Verhältnis zum EBITDA entwickelt und ob die Zielsetzungen des Managements zur Reduzierung oder Stabilisierung der Verschuldung eingehalten werden.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem freien Cashflow, den Spie nach Investitionen und Akquisitionen ausweist. Diese Kennzahl ist entscheidend für die Frage, ob das Unternehmen Dividenden zahlen und gleichzeitig Spielraum für weitere Übernahmen oder Schuldenabbau behalten kann. Da Dienstleistungsprojekte häufig laufende Zahlungen über mehrere Jahre beinhalten, ist eine solide Cashflow-Planung erforderlich, um kurzfristige Liquiditätsengpässe zu vermeiden. Spie adressiert diesen Punkt üblicherweise in den Erläuterungen zu Jahres- und Halbjahreszahlen.

Das Bilanzprofil von Spie umfasst neben Sachanlagen und Beteiligungen vor allem Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Kunden, da viele Projekte über längere Zeiträume abgewickelt werden und Teilzahlungen vertraglich festgelegt sind. Ein effektives Forderungsmanagement ist deshalb wichtig, damit offene Rechnungen zeitnah beglichen werden und die Kapitalbindung im Working Capital nicht zu stark steigt. Analysten prüfen hierzu insbesondere die Entwicklung der Days Sales Outstanding, also der durchschnittlichen Dauer bis zum Zahlungseingang.

Dividendenpolitik und Aktionärsstruktur

Spie SA verfolgt eine Dividendenpolitik, die darauf ausgerichtet ist, den Aktionären einen regelmäßigen Anteil am erzielten Ergebnis auszuschütten, ohne die Wachstumspläne des Unternehmens zu gefährden. Die Höhe der Dividende orientiert sich in der Regel am bereinigten Ergebnis je Aktie und an der Einschätzung des Managements zur zukünftigen Geschäftsentwicklung. Eine nachhaltige Ausschüttungsquote soll sicherstellen, dass Dividenden nicht auf Kosten der Bilanzqualität oder der Investitionsfähigkeit gezahlt werden.

Die Aktionärsstruktur von Spie umfasst institutionelle Investoren wie Fonds und Pensionskassen sowie private Anleger, die über Broker-Plattformen oder klassische Depotbanken in den Titel investieren. Institutionelle Investoren nehmen häufig an den Kapitalmarkttagen des Unternehmens teil, bei denen Spie seine mittel- bis langfristigen Ziele erläutert und neue strategische Initiativen vorstellt. Für Privatanleger sind Zusammenfassungen dieser Veranstaltungen oft über Finanzportale oder Medienberichte zugänglich.

In den vergangenen Jahren hat Spie seine Kommunikation gegenüber dem Kapitalmarkt verstärkt digitalisiert und bietet neben klassischen Präsentationen auch Webcasts und Online-Fragerunden an. Diese Formate erleichtern es Anlegern, unabhängig vom Standort an wichtigen Terminen teilzunehmen und direkt Fragen an das Management zu stellen. Besonders in Zeiten erhöhter Unsicherheit, etwa bei regulatorischen Änderungen oder größeren Akquisitionen, erhöht diese Transparenz die Nachvollziehbarkeit der Entscheidungen.

Strategische Schwerpunkte Energie und Digitalisierung

Spie SA konzentriert sich zunehmend auf Projekte, die von den Megatrends Energieeffizienz, Dekarbonisierung und Digitalisierung getragen werden. Im Energiebereich begleitet das Unternehmen Kunden bei der Umrüstung auf effiziente Systeme, etwa durch moderne Beleuchtung, optimierte Heizungs- und Kühllösungen sowie Energiemanagement-Systeme, die Verbräuche transparent machen und steuerbar halten. Diese Dienstleistungen sprechen Unternehmen und öffentliche Einrichtungen an, die ihre CO2-Bilanz verbessern und zugleich Energiekosten senken wollen.

Im Bereich Digitalisierung unterstützt Spie den Aufbau und Betrieb von Netzwerken, Rechenzentren und Sicherheitslösungen. Dazu gehört die Planung und Installation von Datenverkabelung in Gebäuden, die Einrichtung von Serverräumen und die Integration von Überwachungstechnik, etwa für Zutrittskontrolle oder Brandschutzsysteme. Die Kombination aus klassischer Elektrotechnik und moderner IT macht Spie zu einem Partner, der Projekte von der physischen Installation bis zur digitalen Steuerung begleiten kann.

Diese strategische Ausrichtung dürfte auch in zukünftigen Geschäftsjahren den Charakter der Projektpipeline prägen, da viele Länder in Europa erhebliche Investitionen in Energieeffizienz, erneuerbare Energien und digitale Infrastruktur planen. Spie kann in diesem Umfeld Aufträge gewinnen, die sowohl kurzfristige Umsätze als auch längerfristige Maintenance-Verträge umfassen. Die Fähigkeit, solche Projekte wirtschaftlich zu kalkulieren und erfolgreich abzuschließen, ist entscheidend für die nachhaltige Ergebnisentwicklung.

Rolle des DACH-Raums im Geschäftsmix

Der DACH-Raum ist für Spie SA ein relevanter Markt, weil dort zahlreiche Industrieunternehmen, Dienstleistungsbetriebe und öffentliche Einrichtungen ansässig sind, die hohe Anforderungen an technische Infrastruktur stellen. In Deutschland ist Spie mit Tochtergesellschaften vertreten, die etwa Gebäudetechnik, Energieanlagen und Telekommunikationsnetze betreuen und damit direkt an den Investitionsprogrammen in Energieeffizienz und Digitalisierung teilhaben. In Österreich und der Schweiz fokussiert sich das Unternehmen auf vergleichbare Dienstleistungen, angepasst an regionale Besonderheiten.

Für Anleger aus dem DACH-Raum ergibt sich damit die Situation, dass Spie zwar an einer französischen Börse notiert, aber einen Teil seiner Umsätze und Projekte in Märkten erwirtschaftet, die sie gut kennen. Dies erleichtert die Einordnung des Geschäftsmodells und der Chancen, weil öffentliche Ausschreibungen, regulatorische Rahmenbedingungen und politische Zielsetzungen im Bereich Infrastruktur und Energie häufig transparent kommuniziert werden. Der Vergleich mit lokal gelisteten Dienstleistungsunternehmen ermöglicht zusätzliche Perspektiven auf Bewertung und Risiko.

Im europäischen Wettbewerb kann Spie mit seiner Präsenz im DACH-Raum zudem Referenzprojekte vorweisen, die in Ausschreibungen in anderen Ländern positiv bewertet werden. Großprojekte zur Modernisierung von Gebäuden, Netzen oder Energieanlagen schaffen Erfahrungswerte, die bei der Kalkulation und Planung neuer Vorhaben helfen. Dieser Erfahrungsschatz stärkt die Position von Spie bei internationalen Ausschreibungen und kann dazu beitragen, neue Kunden von der Leistungsfähigkeit des Unternehmens zu überzeugen.

Operative Effizienz und Projektmanagement

Die operative Effizienz ist für Spie SA ein zentrales Thema, da technische Dienstleistungen in der Regel arbeitsintensiv und projektgetrieben sind. Um wirtschaftlich arbeiten zu können, muss das Unternehmen seine Ressourcen präzise planen, Materialkosten im Blick behalten und Projektzeiten realistisch kalkulieren. Moderne Projektmanagement-Tools und digitale Plattformen erleichtern die Steuerung, indem sie Aufgaben, Meilensteine und Budgets transparent machen und frühzeitig auf Abweichungen hinweisen.

In vielen Projekten arbeitet Spie mit standardisierten Prozessen, die dennoch genug Flexibilität lassen, um auf Besonderheiten vor Ort einzugehen. So können Installations-Teams nach klaren Vorgaben vorgehen, während Projektleiter Anpassungen koordinieren, wenn etwa bauliche Gegebenheiten von den Planungsannahmen abweichen. Diese Kombination aus Standardisierung und Anpassungsfähigkeit ist wichtig, um Qualität, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit zugleich sicherzustellen.

Die Schulung und Qualifikation der Mitarbeiter spielt eine große Rolle, da technische Projekte ein hohes Maß an Fachwissen erfordern und Sicherheitsvorschriften strikt einzuhalten sind. Spie investiert deshalb in Trainingsprogramme, Zertifizierungen und interne Wissensplattformen, über die Best Practices aus verschiedenen Ländern und Projekten geteilt werden können. Eine qualifizierte Belegschaft ist für das Unternehmen ein Wettbewerbsvorteil, insbesondere bei komplexen Projekten mit anspruchsvollen Kundenanforderungen.

Risiken im Dienstleistungsgeschäft

Wie jedes Unternehmen im Dienstleistungssektor ist Spie mit Risiken konfrontiert, die aus Projektverzögerungen, Kostenüberschreitungen oder Änderungen im regulatorischen Umfeld entstehen können. Verzögerungen auf Kundenseite, etwa bei der Genehmigung von Bau- oder Infrastrukturprojekten, können dazu führen, dass Umsätze später als geplant realisiert werden oder zusätzliche Abstimmungsrunden erforderlich werden. Solche Effekte schlagen sich in der Projektplanung nieder und können kurzfristig auf Marge und Cashflow wirken.

Kostenrisiken entstehen, wenn Materialpreise steigen oder zusätzliche Leistungen erforderlich werden, die im ursprünglichen Angebot nicht berücksichtigt waren. Spie begegnet diesen Risiken durch sorgfältige Kalkulation, vertragliche Regelungen und enges Kostencontrolling, dennoch lassen sich unvorhergesehene Entwicklungen nicht vollständig ausschließen. Investoren achten daher auf Angaben des Unternehmens zu Projektrisiken und auf Erfahrungswerte aus früheren Projekten.

Regulatorische Veränderungen, etwa in den Bereichen Arbeitssicherheit, Energieeffizienz oder Datenschutz, können zusätzliche Anforderungen an technische Lösungen und Dokumentationspflichten stellen. Spie muss solche Änderungen frühzeitig erkennen und seine Produkte sowie Prozesse entsprechend anpassen, um rechtliche Risiken zu vermeiden und weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben. Langfristig können strengere Anforderungen aber auch neue Geschäftschancen eröffnen, wenn Kunden auf Dienstleister angewiesen sind, die komplexe Regulierungsvorgaben sicher umsetzen.

Nachhaltigkeit und ESG-Aspekte

Nachhaltigkeit gewinnt für Spie SA zunehmend an Bedeutung, sowohl in der Außendarstellung als auch im praktischen Projektgeschäft. Viele Kunden verlangen heute Lösungen, die Energieverbrauch und CO2-Emissionen senken und zugleich einen hohen Komfort sowie Sicherheit bieten. Spie reagiert darauf mit Angeboten, die moderne Technik und intelligente Steuerungen kombinieren, etwa durch Sensorik, automatisierte Gebäudefunktionen und zentrale Überwachungssysteme.

ESG-Kriterien (Environment, Social, Governance) spielen auch in der Bewertung des Unternehmens durch Investoren eine wachsende Rolle. Spie veröffentlicht daher Informationen zu Umweltzielen, sozialen Standards und Unternehmensführung, um Transparenz für Nachhaltigkeitsfonds und institutionelle Anleger zu schaffen, die ESG-Vorgaben berücksichtigen. Dazu zählen zum Beispiel Daten zu CO2-Fußabdruck, Energieverbrauch in eigenen Standorten, Arbeitssicherheit, Diversität in der Belegschaft und Compliance-Strukturen.

Projekte, die Energieeffizienz und Digitalisierung vereinen, sind in dieser Perspektive ein wichtiges Instrument, um Kunden bei ihrer eigenen ESG-Strategie zu unterstützen. Spie kann hier Lösungen liefern, die unmittelbar messbare Verbesserungen bringen, etwa durch geringeren Energieeinsatz, bessere Gebäudenutzung oder reduzierte Ausfallzeiten. Solche Projekte stärken nicht nur die Geschäftsbeziehung, sondern tragen auch dazu bei, die eigenen Nachhaltigkeitsziele mit konkreten Ergebnissen zu unterfüttern.

Repräsentatives Produktbeispiel: Gebäudetechnik-Lösungen

Ein repräsentatives Beispiel für das Leistungsportfolio von Spie SA sind integrierte Gebäudetechnik-Lösungen, bei denen der Dienstleister die Planung, Installation und Wartung zentraler Systeme in Büro-, Industrie- oder Verwaltungsgebäuden übernimmt. Dazu gehören elektrische Installationen, Beleuchtung, Heizungs- und Klimaanlagen, Sicherheitstechnik sowie Netzwerkinfrastruktur. Ziel solcher Projekte ist es, Gebäude energieeffizient, komfortabel und sicher zu gestalten, während Betreiber gleichzeitig einen klaren Überblick über Verbrauch und Betriebskosten behalten.

Spie unterstützt Kunden dabei, bestehende Gebäude zu modernisieren und auf aktuelle Standards zu bringen, etwa durch den Austausch veralteter Beleuchtung gegen LED-Systeme, die Einführung smarter Steuerungen oder die Integration von Überwachungs- und Zutrittskontrollsystemen. Bei Neubauten kann Spie bereits in frühen Planungsphasen eingebunden werden, um sicherzustellen, dass technische Lösungen optimal auf die spätere Nutzung abgestimmt sind. Das reduziert sowohl Bauzeitrisiken als auch spätere Anpassungskosten.

Durch die Kombination verschiedener Gewerke in einem Angebot positioniert sich Spie als zentraler Ansprechpartner für Gebäudetechnik, was die Koordination für Kunden vereinfacht und Schnittstellen reduziert. Langfristige Wartungsverträge sorgen dafür, dass Systeme zuverlässig funktionieren, regelmäßige Inspektionen erfolgen und Verbesserungen oder Erweiterungen koordiniert umgesetzt werden. Für Betreiber von Gebäuden bedeutet dies, dass sie technische Infrastruktur nicht als isolierte Einzelkomponenten, sondern als integriertes System betrachten können.

Aktien-Schlussblick Spie SA

Die Aktie von Spie SA ist an der Euronext Paris notiert, wird dort in Euro gehandelt und ist für Anleger mit DACH-Bezug über internationale Broker zugänglich. Ein aktueller, verlässlich datierter Kursstand mit Uhrzeit liegt zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels nicht in ausreichender Qualität vor, sodass hier auf eine konkrete Angabe verzichtet wird.

Spie SA auf einen Blick

  • Unternehmen: Spie SA
  • ISIN: FR0012757854
  • WKN: nicht verifiziert
  • Ticker: SPIE
  • Handelsplatz: Euronext Paris
  • Kurs (Stand nicht verlässlich datiert): keine Angabe
  • Marktkapitalisierung: keine verlässlich datierte Angabe
  • Sektor / Branche: Technische Dienstleistungen, Energie- und Gebäudetechnik
  • Indexzugehörigkeit: europäische Indizes mit Dienstleistungsfokus, genaue Zuordnung hier nicht verifiziert
  • Nächstes Earnings-Datum: nicht offiziell terminiert

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