Spezielles, Denktraining

Spezielles Denktraining senkt Alzheimer-Risiko um 25 Prozent

12.02.2026 - 03:23:11

Eine über 20 Jahre laufende Studie zeigt, dass gezieltes Kognitionstraining die Wahrscheinlichkeit einer Demenzerkrankung deutlich reduziert. Ein ganzheitlicher Ansatz mit Bewegung und sozialen Kontakten ist entscheidend.

Eine Langzeitstudie liefert neue Hoffnung im Kampf gegen Demenz. Das Ergebnis: Ein gezieltes Gehirntraining kann das Alzheimer-Risiko bei Senioren deutlich reduzieren.

Studie zeigt: Gezieltes Training wirkt

Die über 20 Jahre laufende Untersuchung mit über 2.800 Teilnehmern ab 65 Jahren zeigt einen klaren Effekt. Ein spezielles Programm zur Steigerung der Informationsverarbeitungs-Geschwindigkeit senkte die Wahrscheinlichkeit einer Alzheimer-Diagnose um 25 Prozent.

Der entscheidende Unterschied zu herkömmlichen Gedächtnisübungen? Das Training forderte das Gehirn, Informationen unter Zeitdruck zu verarbeiten und die Aufmerksamkeit flexibel zu steuern. Das Programm umfasste:
* Bis zu zehn Sitzungen à 60-75 Minuten über fünf bis sechs Wochen.
* Gezieltes Üben von schneller und geteilter Aufmerksamkeit.
* Wichtige Auffrischungseinheiten nach 11 und 35 Monaten.

Experten sehen darin einen Beleg, dass solch ein Kognitionstraining eine Erkrankung zumindest deutlich hinauszögern kann.

Die drei Säulen der Gehirngesundheit

Doch reichen ein paar Übungsstunden aus? Die Forschung empfiehlt einen ganzheitlichen Ansatz. Neben dem gezielten Denktraining gelten zwei weitere Faktoren als unverzichtbar:

Körperliche Aktivität ist entscheidend. Regelmäßige Bewegung, vor allem Ausdauertraining, verbessert die Durchblutung des Gehirns und regt sogar das Wachstum neuer Nervenzellen an.

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Soziale Interaktion wird oft unterschätzt. Der Austausch mit anderen Menschen fordert das Gehirn auf komplexe Weise und beugt sozialer Isolation vor – einem bekannten Risikofaktor für Demenz.

Gehirnjogging 2026: Apps, Spiele und Rezepte

Die Digitalisierung hat das Training revolutioniert. Apps wie Lumosity oder BrainHQ bieten personalisierte Übungen für zu Hause. In Deutschland geht NeuroNation MED sogar noch weiter: Die medizinische App kann bei Beeinträchtigungen vom Arzt verschrieben und von der Krankenkasse erstattet werden.

Ein weiterer Trend ist „Silver Gaming“. Spezielle Videospiele trainieren nicht nur Reaktionszeit und Strategie, sondern fördern auch soziale Kontakte und machen das Training abwechslungsreicher.

Prävention wird zur wichtigsten Strategie

Die neuen Ergebnisse bestätigen, was große Studien wie die FINGER-Studie bereits nahelegten: Es gibt keine Wunderpille. Der Schlüssel liegt in einem aktiven Lebensstil, der früh beginnt und konsequent gelebt wird.

Die Botschaft der Forschung ist klar: Durch die Kombination aus mentaler Herausforderung, körperlicher Fitness und sozialem Engagement lässt sich das Demenzrisiko aktiv beeinflussen. Für eine alternde Gesellschaft ist diese Erkenntnis von enormer Bedeutung.

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