Speed-Training senkt Demenzrisiko um 25 Prozent
26.02.2026 - 02:09:30 | boerse-global.deEine Langzeitstudie liefert den bisher stärksten Beweis: Spezielles Gehirntraining kann das Demenzrisiko älterer Erwachsener über zwei Jahrzehnte deutlich reduzieren. Neue Hirnscans zeigen jetzt auch die biologische Ursache.
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20-Jahres-Daten belegen Durchbruch
Die aktuelle Auswertung der großen ACTIVE-Studie zeigt einen klaren Effekt. Ältere Menschen, die ein computergestütztes Geschwindigkeitstraining absolvierten, erkrankten zu 25 Prozent seltener an Demenz. Die Studie verfolgte fast 3.000 ursprünglich gesunde Teilnehmer über 20 Jahre. Der Schutzeffekt trat ausschließlich in der "Speed-Training"-Gruppe auf – Gedächtnis- oder Logikübungen zeigten keine vergleichbare Wirkung.
Was ist "Speed-Training"?
Anders als Kreuzworträtsel trainiert diese Methode keine Fakten. Die Teilnehmer müssen visuelle Informationen auf einem Bildschirm immer schneller erkennen und reagieren. Die Schwierigkeit passt sich automatisch der Leistung an. Experten vermuten: Statt Wissen abzurufen, zwingt dieses implizite Lernen das Gehirn, seine grundlegende Verarbeitungsgeschwindigkeit zu erhöhen. Das könnte neue neuronale Verbindungen schaffen.
Scans zeigen: Gehirn repariert sich selbst
Die Statistik bekommt nun ein biologisches Fundament. Eine separate Studie der New York University belegt: Derselbe Trainingstyp kann beschädigte Nervenbahnen im Gehirn physisch reparieren. Moderne Bildgebung zeigt, dass die Dichte der weißen Substanz – der "Leitungen" zwischen Hirnregionen – zunimmt. Die Forscher sprechen von einer echten "Neuverdrahtung". Diese sichtbare Reparatur könnte den langfristigen Schutz vor Demenz erklären.
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Kein Wundermittel, aber ein wirksamer Baustein
Fachleute warnen vor überzogenen Erwartungen. Das Training ist ein wirksames Werkzeug zur Risikoreduktion, aber kein Garant. Die wirksamste Prävention bleibt ein multimodaler Ansatz. Dazu gehören neben geistiger Aktivität auch Bewegung, gesunde Ernährung, soziale Kontakte und die Kontrolle von Bluthochdruck. Die Kombination aus gezieltem Training und gesundem Lebensstil gilt als beste Strategie.
Fokus verschiebt sich von Therapie zu Prävention
Die Ergebnisse könnten eine neue Ära einläuten. Jahrzehntelang lag der Schwerpunkt auf medikamentöser Behandlung. Jetzt rücken proaktive, nicht-invasive Maßnahmen in den Vordergrund. Sie zeigen: Das Gehirn ist bis ins hohe Alter anpassungsfähig. Die in der Studie verwendete Trainingsmethode ist bereits über Plattformen wie BrainHQ verfügbar. Eine noch größere Folgestudie mit 7.500 Teilnehmern untersucht derzeit, ob mehr Trainingseinheiten einen noch stärkeren Effekt haben.
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