Speed-Training, Demenzrisiko

Speed-Training senkt Demenzrisiko um 25 Prozent

21.02.2026 - 16:40:12 | boerse-global.de

Eine 20-jährige Studie belegt, dass gezieltes Speed-Training die Wahrscheinlichkeit einer Demenzerkrankung um 25 Prozent reduzieren kann. Andere Trainingsmethoden zeigten keine vergleichbaren Langzeiteffekte.

Eine Langzeitstudie zeigt: Spezifisches Gehirntraining kann das Demenzrisiko deutlich reduzieren. Die Ergebnisse einer 20-jährigen Untersuchung mit knapp 3.000 Teilnehmern liefern neue Hoffnung für die Prävention. Demnach senkt sogenanntes „Speed-Training“ die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken, um ein Viertel.

Nur eine Methode überzeugt im Langzeittest

Die Studie verglich drei Trainingsarten über zwei Jahrzehnte. Während klassisches Gedächtnis- oder Logiktraining kaum langfristige Effekte zeigte, war das Speed-Training erfolgreich. Bei dieser Methode üben Teilnehmer, visuelle Informationen extrem schnell zu verarbeiten – etwa Details in Verkehrsszenen zu erkennen. Nur diese Form des Trainings führte zu einer signifikanten und dauerhaften Risikoreduktion.

Forscher führen den Erfolg auf einen besonderen Effekt zurück: Das Speed-Training stärkt grundlegende kognitive Prozesse und regt die Neuroplastizität an. Das ist die Fähigkeit des Gehirns, sich neu zu vernetzen und anzupassen.

Gehirnjogging ist nur ein Baustein

Experten betonen jedoch: Ein isoliertes Training reicht nicht aus. Der wirksamste Schutz vor Demenz ist ein ganzheitlicher Lebensstil. Große Studien wie FINGER und POINTER belegen das bereits. Eine Kombination aus gesunder Ernährung, regelmäßiger Bewegung, guter Herz-Kreislauf-Gesundheit und sozialen Kontakten kann den geistigen Abbau bremsen.

Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass über 30 Prozent aller Demenzfälle durch Lebensstiländerungen vermeidbar wären. Kognitives Training ist somit ein wichtiger, aber nicht der einzige Faktor.

Anzeige

Wer die Wirksamkeit von Speed‑Training nutzen möchte und sofort umsetzbare Übungen sucht, findet im kostenlosen Report „Gehirntraining leicht gemacht“ 7 zentrale Geheimnisse, 11 alltagstaugliche Übungen und einen Selbsttest, um Konzentration und Demenz-Risiko besser einzuschätzen. Der Ratgeber erklärt praxisnah, wie Sie Neuroplastizität fördern und ein kurzes, effektives Trainingsprogramm in den Alltag integrieren können. Kostenlosen Report „Gehirntraining leicht gemacht“ herunterladen

Kaffee und soziale Kontakte schützen mit

Aktuelle Forschung liefert auch zu Alltagsgewohnheiten neue Erkenntnisse. Eine kürzliche Analyse deutet an, dass moderater Kaffeekonsum das Demenzrisiko um bis zu 18 Prozent senken könnte – allerdings nur bei koffeinhaltigem Kaffee. Forscher vermuten entzündungshemmende Effekte.

Weitere modifizierbare Risikofaktoren sind laut Experten die Behandlung von Hörverlust, der Verzicht auf Rauchen und übermäßigen Alkohol sowie ein aktives Sozialleben. Die Prävention beginnt also lange vor dem Rentenalter.

Prävention gewinnt an Bedeutung

Angesichts des demografischen Wandels rücken nicht-medikamentöse Ansätze in den Fokus. Medikamentöse Therapien, etwa mit Antikörpern, sind oft komplex und nur im Frühstadium wirksam. Strategien wie das kognitive Training bieten einen zugänglichen Weg, die Gehirngesundheit proaktiv zu fördern.

Die klare Wirksamkeit des Speed-Trainings stärkt die Prävention als zentrale Säule im Kampf gegen Demenz. Sie kann nicht nur individuelles Leid mindern, sondern auch die Gesundheitssysteme entlasten.

Hol dir den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.

Hol dir den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.

Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen - Dreimal die Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Jetzt abonnieren.