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SPDR S&P US Dividend Aristocrats: Ex-Tag in einem Monat

19.05.2026 - 07:23:19 | boerse-global.de

Der SPDR S&P U.S. Dividend Aristocrats ETF punktet mit defensiver Ausrichtung und verlässlichen Quartalsausschüttungen für Anleger.

SPDR S&P US Dividend Aristocrats: Ex-Tag in einem Monat - Foto: über boerse-global.de
SPDR S&P US Dividend Aristocrats: Ex-Tag in einem Monat - Foto: über boerse-global.de

Der SPDR S&P U.S. Dividend Aristocrats UCITS ETF ist ein Schwergewicht unter den Dividendenfonds – und das aus gutem Grund. Mit rund 3 Milliarden Euro verwaltetem Vermögen und einer Kostenquote von 0,35 Prozent pro Jahr setzt er auf US-Unternehmen, die seit mindestens 20 Jahren ununterbrochen ihre Dividenden steigern. Das klingt unspektakulär. Es ist aber genau das, was viele Anleger in unsicheren Zeiten suchen.

Der Fonds notiert derzeit bei 70,04 Euro – praktisch auf dem 50-Tage-Durchschnitt. Der RSI von 41,2 deutet auf eine verhaltene Stimmung hin, die Volatilität ist mit annualisierten 10,42 Prozent moderat. Vom 52-Wochen-Hoch bei 73,66 Euro trennen den ETF knapp fünf Prozent. Keine dramatische Lücke, aber ein Zeichen, dass die Käufer momentan nicht drängen.

Defensiv ausgerichtet, breit gestreut

Das Portfolio zeigt eine klare defensive Handschrift. Knapp 38 Prozent der Gewichtung entfallen auf defensive Sektoren – darunter Gesundheitswerte, Basiskonsum und Versorger. Rund 34 Prozent stecken in sogenannten sensitiven Branchen wie Industrie und Technologie, gut 27 Prozent in zyklischen Titeln. Die größten Positionen: Verizon, Kenvue, PepsiCo und Automatic Data Processing. Namen, für die Dividendenkontinuität kein Zufall ist.

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Der ETF ist der einzige seiner Art, der den S&P High Yield Dividend Aristocrats Index vollständig abbildet. Er setzt auf Full Replication – hält also alle Indexmitglieder in annähernd originaler Gewichtung. Seit seiner Auflegung im Oktober 2011 hat er damit eine Strategie verfolgt, die auf Beständigkeit setzt, nicht auf kurzfristige Renditejagd.

Nächste Ausschüttung in Sicht

Die nächste Dividendenzahlung rückt näher. Der Ex-Tag wird in etwa einem Monat erwartet, die Auszahlung rund zwei Monate danach. Gezahlt wird vierteljährlich. Für Anleger, die auf regelmäßige Erträge setzen, bleibt der Fonds damit eine verlässliche Adresse – solange die US-Wirtschaft nicht ins Straucheln gerät und die Aristokraten ihre Dividendentradition fortsetzen.

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