Sparkassen, Polizei

Sparkassen und Polizei starten Kampagne gegen neue Betrugswelle

27.03.2026 - 00:00:27 | boerse-global.de

Eine neue Aufklärungsoffensive soll Verbraucher vor perfiden Betrugsmaschen wie gefälschten Bank-SMS und Anrufen mit gespooften Nummern schützen. Die Aktion startet mit einer lokalen Veranstaltung in Rosenheim.

Sparkassen und Polizei starten Kampagne gegen neue Betrugswelle - Foto: über boerse-global.de
Sparkassen und Polizei starten Kampagne gegen neue Betrugswelle - Foto: über boerse-global.de

Polizei und Sparkassen starten heute eine gemeinsame Aufklärungskampagne gegen Cyberbetrug. Hintergrund ist eine massive Welle von Phishing-SMS und betrügerischen Anrufen, bei denen Opfer oft fünfstellige Summen verlieren. Besonders Smartphone-Nutzer geraten ins Visier der Kriminellen.

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Neue Maschen zielen auf pushTAN-Verfahren

Eine besonders perfide Methode kursiert aktuell: SMS, die vor einem angeblichen Ablauf des Sicherheitszertifikats für das Online-Banking warnen. Der Link in der Nachricht führt auf eine täuschend echte Phishing-Seite. Dort werden Zugangsdaten abgegriffen. Im zweiten Schritt rufen die Betrüger an und fordern eine TAN für eine „Sicherheitsprüfung“ – tatsächlich autorisieren die Opfer damit eine Überweisung der Täter.

Die Kriminellen setzen dabei auf psychologischen Druck. Sie erzeugen künstlichen Zeitdruck und nutzen den Überraschungseffekt, um ihre Opfer zu unüberlegten Handlungen zu drängen.

Falsche Bankmitarbeiter tricksen mit gefälschter Nummer

Neben technischen Angriffen boomt das sogenannte Social Engineering. Täter geben sich am Telefon als Bankmitarbeiter oder sogar Polizeibeamte aus. Ein Trick macht die Masche besonders glaubwürdig: Durch „Call-ID-Spoofing“ erscheint auf dem Display des Opfers eine offizielle Sparkassen-Nummer oder sogar die 110.

Die Anrufer sprechen fehlerfreies Deutsch und berichten von angeblichen Sicherheitslücken oder unbefugten Abbuchungen. Zur Schadensabwehr fordern sie die Herausgabe von Bargeld oder Überweisungen auf „Sicherungskonten“. Die Polizei betont: Echte Bankangestellte oder Beamte fragen niemals am Telefon nach Passwörtern oder fordern Bargeld an.

Rosenheim: Aufklärung direkt vor Ort

Ein zentraler Baustein der Kampagne ist eine lokale Aufklärungsaktion. Heute Nachmittag informieren Experten der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling und der Polizei im Beratungszentrum Rosenheim über die neuesten Betrugsmaschen. Die Veranstaltung markiert den Auftakt einer landesweiten Informationsreihe.

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Die persönliche Ansprache gilt als essenziell, um auch weniger technikaffine Menschen zu erreichen. Die physische Präsenz soll Vertrauen schaffen und wirksam vor finanziellen Verlusten schützen.

So schützen Sie sich vor Betrug

Die wichtigste Regel lautet: Bleiben Sie skeptisch bei unangeforderten Kontaktaufnahmen. Klicken Sie niemals auf Links in verdächtigen SMS oder E-Mails. Offizielle Bankmitteilungen kommen in der Regel per Brief oder über das gesicherte Postfach in der Banking-App.

Wenn Sie unsicher sind, beenden Sie das Gespräch sofort. Rufen Sie Ihre Bank unter der selbst recherchierten Nummer zurück. Geben Sie eine TAN nur für Transaktionen frei, die Sie selbst ausgelöst haben.

Sollten Sie bereits Daten auf einer verdächtigen Seite eingegeben haben, handeln Sie schnell: Sperren Sie den Online-Zugang umgehend über den Sperr-Notruf 116 116 oder direkt bei Ihrer Sparkasse. Melden Sie jeden Betrugsversuch bei der Polizei – nur so können die Ermittler ein genaues Bild der kriminellen Schwerpunkte erhalten.

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