Spam-Flut, Smartphones

Spam-Flut überschwemmt deutsche Smartphones

24.01.2026 - 22:47:12

Eine aktuelle Flut bizarrer Spam-Mails nutzt kompromittierte Versanddienste, um Phishing-Fallen zu tarnen. Experten warnen vor den raffinierten Angriffen und geben konkrete Sicherheitsratschläge.

Eine neue Welle bizarrer Spam-Mails überrollt derzeit Millionen Postfächer. Sicherheitsexperten warnen vor den oft gut getarnten Phishing-Fallen, die über kompromittierte, legitime Dienste verschickt werden. Herkömmliche Filter haben es schwer, die Nachrichten zu blockieren.

So trickst die neue Spam-Welle aus

Die aktuellen Mails fallen durch sinnlose oder skurrile Betreffzeilen auf. Diese Taktik soll Neugier wecken und Filter umgehen, die auf bekannte Schlagworte reagieren. Das gefährliche Detail: Die Nachrichten nutzen echte Versanddienste. Das verleiht ihnen einen seriösen Anschein und erhöht die Zustellrate.

Die Cyberkriminellen setzen auf altbewährte Maschen in neuem Gewand:
* Vorschussbetrug mit Versprechen hoher Geldsummen
* Gefälschte Erbschaftsbenachrichtigungen von angeblichen Anwälten
* Schadsoftware wie Emotet, die über Trojaner Bankdaten ausspäht

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor den Angriffen. Die Täter verwenden oft Daten aus früheren Leaks, um ihre Nachrichten persönlich wirken zu lassen – etwa als gefälschte Versandbestätigung für eine echte Bestellung.

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Phishing im Fokus: So schützen Sie sich

Das Hauptziel der meisten Spam-Mails ist Phishing. Die Angreifer wollen an Passwörter, Kreditkartendaten oder Banking-Zugänge gelangen. Die Verbraucherzentrale meldet aktuelle Fälle, in denen sich Kriminelle als bekannte Banken wie apoBank oder Volksbanken ausgeben.

Unter Vorwänden wie “Datenaktualisierung” oder “Systemumstellung” setzen sie Empfänger unter Druck. Die Aufforderung: Klicken Sie auf den Link und geben Sie Ihre Daten ein. Doch Vorsicht – die Seite ist gefälscht.

Experten raten dringend:
* Nie auf Links in unerwarteten E-Mails klicken
* Nie Anhänge aus solchen Nachrichten öffnen
* Im Zweifel die Webseite des Unternehmens direkt im Browser aufrufen

Typische Warnsignale sind eine unpersönliche Anrede, eine seltsame Absenderadresse, Rechtschreibfehler und Drohungen bei Nichtbeachtung. Seriöse Institute fordern vertrauliche Daten nicht per E-Mail-Link zur Bestätigung auf.

Smartphone-Nutzer im Visier

Warum trifft es gerade mobile Nutzer so hart? Auf dem Smartphone werden E-Mails oft schneller und oberflächlicher gelesen. Der kleine Bildschirm macht es schwer, Details wie die vollständige Absenderadresse zu prüfen. In der Hektik des Alltags klicken viele unbedacht.

Die Angriffsfläche ist groß: Selbst im Ruhemodus senden Smartphones Daten. Eine weitere Gefahr sind betrügerische SMS, sogenanntes Smishing. Hier locken Nachrichten mit der Behauptung, das Bankkonto werde gesperrt. Der Link in der SMS führt direkt in die Datenfalle.

Eine anhaltende digitale Bedrohung

Die aktuelle Spam-Flut ist kein Einzelfall, sondern Teil eines globalen Trend. Mehr als die Hälfte des weltweiten E-Mail-Verkehrs gilt als Spam – ein großer Teil davon mit bösartiger Absicht. Phishing nutzt gezielt menschliche Schwächen wie Neugier oder Angst aus.

Die Methoden werden immer vielfältiger. Die Polizeiliche Kriminalprävention (ProPK) warnt auch vor Sextortion, bei der Opfer mit angeblichem kompromittierendem Material erpresst werden. Die Täter agieren oft aus dem Ausland, was die Strafverfolgung erschwert.

Was können Nutzer tun? Verdächtige E-Mails gehören unbeantwortet in den Spam-Ordner, der Absender sollte blockiert werden. Wer auf einen Link geklickt und Daten preisgegeben hat, muss sofort die Passwörter der betroffenen Konten ändern und seine Bank informieren. Der wirksamste Schutz bleibt eine gesunde Skepsis gegenüber jeder unerwarteten Nachricht.

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