Sony, JP3435000009

Sony FE 24–70mm F2.8 GM II von Sony Group Corp. - Zoomobjektiv als neues G-Master-Flaggschiff

Veröffentlicht am: 21.07.2026 um 11:35 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Sony FE 24–70mm F2.8 GM II liefert mit 24 bis 70 Millimetern und durchgängiger Lichtstärke F2.8 eine vielseitige Standardbrennweite für Foto- und Videoprofis. Dieses Produkt treibt den Kurs der Sony Group Corp. Aktien (ISIN JP3435000009).

Sony, JP3435000009, Illustration mit AI erstellt.
Sony, JP3435000009, Illustration mit AI erstellt.

Das Sony FE 24–70mm F2.8 GM II liegt schwer und kühl in der Hand, wenn Fotografin Ayako Tanaka es an ihre Alpha-Kamera klickt und der Metallmount satt einrastet. Sie dreht langsam am breiten Zoomring, spürt den fein dosierten Widerstand und sieht, wie der Bildwinkel von 24 auf 70 Millimeter wandert. Zwei Custom-Tasten unter ihrem Daumen machen aus dem Objektiv ein Werkzeug, das sich anfühlt wie eine vertraute Verlängerung der Hand.

G-Master-Objektiv mit Standardzoom

Hinter dem Namen Sony FE 24–70mm F2.8 GM II steckt die zweite Generation des klassischen lichtstarken Standardzooms aus der G-Master-Reihe, optimiert für spiegellose Kameras mit E-Mount und Vollformat-Sensoren. Sony positioniert das Objektiv klar im Profi-Segment, vom Hochzeitsfotografen bis zum Filmer, der das Glas an einer Alpha 7 IV oder FX3 nutzt. Auf der Herstellerseite beschreibt Sony die Konstruktion mit 20 Elementen in 15 Gruppen, darunter zwei Extreme Aspherical (XA) Linsen, zwei ED-Gläser und zwei Super-ED-Elemente, um chromatische Aberrationen und Verzeichnung zu reduzieren.

Die durchgängige maximale Blende von F2.8 über den gesamten Brennweitenbereich 24–70 Millimeter erlaubt eine deutliche Freistellung von Motiven und sorgt bei wenig Licht für kurze Belichtungszeiten. Gleichzeitig setzt Sony auf eine 11-Lamellen-Irisblende mit nahezu kreisförmiger Öffnung, um ein ruhiges Bokeh zu erreichen. In Produktunterlagen betont das Optikteam um Chefentwickler Kenji Tanaka die Kombination aus hoher Auflösung bis in die Ecken und sanftem Hintergrund. Das Objektiv ist nach Angaben des Unternehmens rund 191 Gramm leichter als die Vorgängerversion und kommt auf etwa 695 Gramm, was sich im Alltag direkt im Fotorucksack bemerkbar macht.

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Bedienung, Haptik und Autofokus

Wer das Sony FE 24–70mm F2.8 GM II zum ersten Mal anfasst, bemerkt sofort die feine Riffelung der Gummiringe, die auch mit leicht feuchten Fingern Halt geben. Die Zoombewegung ist intern, die Baulänge bleibt also konstant, was vor allem Gimbal-Nutzer freut, weil das Gewicht nicht nach vorne wandert. Mit dem stufenlosen Blendenring, der sich per Klick-Schalter in ein gerastertes Bediengefühl verwandeln lässt, richtet sich Sony gezielt an Filmer, die leise und ohne Sprung im Ton öffnen oder schließen wollen.

Besonders deutlich wird die Videofokussierung bei den verbauten XD-Linearmotoren, die den Autofokus nahezu lautlos und sehr schnell antreiben. In Marketingunterlagen spricht Sony zwar nicht von konkreten Millisekunden, verweist aber auf eine etwa doppelt so hohe AF-Geschwindigkeit im Vergleich zum Vorgänger. Praktischer ist die Beobachtung von Videofilmer Daniel Schultz, der bei Interviews mit der Alpha 7S III kaum Atempausen im Fokus erkennt, wenn das Objektiv von Augen-AF auf einen Gegenstand im Vordergrund springt. Zudem reduziert Sony den sogenannten Focus Breathing, also das leichte „Zoomen“ beim Fokussieren, was in der Videopraxis störend auffällt.

Optische Leistung und Praxiserfahrungen

Im Labor misst das FE 24–70mm F2.8 GM II laut Testberichten eine sehr hohe MTF-Schärfe bereits bei Offenblende im Zentrum und eine deutlich verbesserte Eckauflösung gegenüber der ersten Generation. Bei 24 Millimeter ist die Vignettierung sichtbar, nimmt aber abgeblendet schnell ab, während zwischen 35 und 50 Millimeter die Helligkeitsverteilung homogener wirkt. Die Verzeichnung korrigiert die Kameraautomatik meist in Echtzeit, sodass Fotografen in RAW nur bei Architekturmotiven genauer nacharbeiten müssen.

Für Reportage-Fotografen ist die Kombination aus 24 Millimeter für enge Innenräume und 70 Millimeter für Porträts der Grund, dieses Glas auf Hochzeiten praktisch nicht von der Kamera zu nehmen. Ayako Tanaka beschreibt einen Hochzeitsabend, bei dem das Objektiv trocken blieb, obwohl sie im leichten Regen vor einer Holzkapelle fotografierte, weil das Wetter sealing mit Gummilippen an allen kritischen Stellen das Eindringen von Feuchtigkeit reduziert. In Produktinformationen weist Sony auf eine Fluorbeschichtung der Frontlinse hin, die Wasser und Öl abweist und sich mit einem einfachen Wisch reinigen lässt.

Gegenlicht, Bokeh und Video-Features

Ein weiterer Punkt ist die Gegenlichtleistung: Mit der Nano AR Coating II Vergütung versucht Sony, Flares und Ghosting zu minimieren. In Praxisberichten wird betont, dass harte Lichtquellen im Bild zwar kleine Artefakte erzeugen können, diese aber kontrollierbar bleiben und selten kontrastmindernd wirken. Gerade bei Street-Fotografie mit tief stehender Sonne lässt sich so mit Offenblende F2.8 ein lebendiger Look erreichen, ohne das Bild zu flach wirken zu lassen.

Beim Bokeh spielt die 11-Lamellen-Blende ihre Stärke aus. Hintergrundlichter wirken bei mittlerer Distanz rund und ruhig, während nahe Hintergründe bei 70 Millimeter und minimaler Distanz von etwa 21 Zentimetern angenehm weich verlaufen. Video-Creator Marco Rossi nutzt das Objektiv an einer FX3 zum Filmen von Interviews und bemerkt, dass die Übergänge beim Refokussieren durch die lineare Fokusstruktur sehr organisch wirken. Sony integriert außerdem eine lineare Response im MF-Modus, sodass der Fokuspunkt direkt von der Drehbewegung abhängt, was vor allem bei manuellem Pull-Focus in Filmen wichtig ist.

Preis, Verfügbarkeit und Zielgruppe

Das Sony FE 24–70mm F2.8 GM II kam im Frühjahr 2022 in Japan und Europa auf den Markt und wurde von Sony mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von rund 2400 Euro für Deutschland eingeführt. In einigen Märkten wie den USA lag der Listenpreis zum Start bei etwa 2300 US-Dollar. Heute ist das Objektiv regulär im Handel verfügbar, sowohl bei großen Elektronikketten als auch im Fotofachhandel. Für viele Profis fungiert es als Brot-und-Butter-Linse, die im Alltag kaum einmal aus der Tasche genommen wird.

Die Zielgruppe reicht von ambitionierten Hobbyfotografen mit Vollformatkamera bis zu Berufsfotografen, die Hochzeiten, Events oder Dokumentationen abdecken. Für reine Landschaftsfotografie bleibt der Brennweitenbereich attraktiv, wenn man schnelle Anpassungen zwischen weitwinkliger Szene und einem engeren Ausschnitt benötigt. Videografen schätzen die Kombination aus relativ geringem Gewicht, internem Zoom und der Video-orientierten Ausstattung mit entklickbarem Blendenring und Fokus-Breathing-Optimierung.

Einordnung im Sony-Portfolio und Aktienbezug

Im Line-up der Sony-Objektive nimmt das FE 24–70mm F2.8 GM II eine zentrale Rolle ein, weil Standardzooms die meisten Einsatztage abdecken und damit direkt in das Zubehörgeschäft einzahlen, das hohe Margen erzielt. Sony-Manager Hiroki Totoki verweist in Investor-Präsentationen regelmäßig auf die Bedeutung des Imaging-Segments, zu dem Kamera-Bodies, Objektive und Bildsensoren gehören, als stabilisierenden Faktor für Umsatz und Gewinn. Im Quartalsbericht wird das Kamera- und Objektivgeschäft zwar nicht pro Modell ausgewiesen, doch hochwertige G-Master-Linsen wie dieses spielen eine wichtige Rolle für die Markenbindung von Profis.

Für Anleger ist interessant, dass die Sony Group Corp. Aktie mit der ISIN JP3435000009 an der TSE in Tokio gehandelt wird und das Imaging-Segment regelmäßig als wichtiger margenstarker Bereich in den Geschäftsberichten auftaucht. Wer Sony Group Corp. Aktien hält, sollte das Objektiv-Portfolio und insbesondere Erfolgsmodelle wie das FE 24–70mm F2.8 GM II im Blick behalten, weil ihre Nachfrage oft eng mit der Verbreitung neuer Kameramodelle verknüpft ist und so indirekt den Zubehörumsatz stützt.

Fakten zum Sony FE 24–70mm F2.8 GM II

  • Produkt: Sony FE 24–70mm F2.8 GM II
  • Hersteller: Sony Group Corp.
  • Kategorie: Flagship/Bestseller Standardzoom-Objektiv
  • Markteinfuehrung: Frühjahr 2022
  • UVP / Preis: rund 2400 Euro in Deutschland zum Marktstart
  • Verfuegbarkeit: regulär im Fotofachhandel und bei Elektronikhändlern, teils mit Lieferzeit
  • Zielgruppe: Profi- und ambitionierte Hobbyfotografen sowie Videografen mit E-Mount-Vollformat
  • Besonderheit / USP: leichteres, intern zoomendes G-Master-Standardzoom mit verbessertem Autofokus und entklickbarem Blendenring

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