Sony Aktie: Kostendruck belastet
17.03.2026 - 09:22:49 | boerse-global.deBernstein hat Sony heute herabgestuft — und der Markt reagierte prompt. Der Kurs gab auf 3.333,60 Yen nach, während das neue Kursziel der Analysten mit 3.400 Yen nur noch einen Hauch darüber liegt. Das Polster ist dünn geworden.
PlayStation 5 im Würgegriff steigender Speicherpreise
Der Kern des Problems: explodierte Nachfrage nach KI-Speicher treibt die DRAM- und NAND-Preise in die Höhe. Bernstein rechnet mit einem Anstieg der Speicherkosten um mehr als das Siebenfache bis Ende 2026. Für Sony ist das besonders schmerzhaft, weil allein für die PlayStation 5 im vergangenen Jahr rund 100 Dollar Speicherkosten pro Gerät anfielen.
Als Reaktion darauf dürfte Sony die PS5-Absatzmengen zurückfahren, um Hardware-Verluste zu begrenzen. Doch der Spielraum für weitere Einsparungen ist begrenzt, nachdem das Unternehmen bereits Investitionen in die Entwicklung von Live-Service-Spielen zusammengestrichen hat.
Gleichzeitig stellte Sony heute für seinen Halbleiterbereich einen neuen 4K-Bildsensor für Überwachungskameras vor — ein Produkt, das technisch beeindruckt, aber kurzfristig kaum als Gegengewicht taugt. Denn das Gros der Einnahmen in diesem Segment kommt weiterhin aus Smartphone-Bildsensoren. Und genau dort droht weiterer Gegenwind: Die globalen Smartphone-Auslieferungen sollen zurückgehen, während Samsung als Wettbewerber Marktanteile abzugreifen versucht.
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Gewinnwachstum verschiebt sich in die Ferne
Bernstein senkte seine Gewinnprognosen spürbar. Für das Geschäftsjahr 2027 werden nun 197 Yen je Aktie erwartet, für 2028 lediglich 205 Yen — beides unterhalb des Marktkonsens. Das Rating fiel von "Outperform" auf "Market-Perform", das Kursziel von 4.600 auf 3.400 Yen.
Der Aktie fehlt damit vorerst ein klarer Kurstreiber. Anleger, die auf eine rasche Margenverbesserung gehofft hatten, müssen ihre Erwartungen wohl neu kalibrieren.
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