Solid Power: SK-On-Fabrik im April abgenommen
06.05.2026 - 16:35:02 | boerse-global.deSolid Power verlagert sein kommerzielles Schwergewicht nach Südkorea. Der Spezialist für Feststoffbatterien reagiert damit auf eine Verschiebung der globalen Nachfrage und meldet den Abschluss wichtiger Meilensteine mit Partnern wie SK On. Trotz der operativen Fortschritte reagierte die Aktie am Mittwoch mit deutlichen Abschlägen.
Meilenstein in der Produktion erreicht
Ein zentraler Fortschritt ist die erfolgreiche Abnahme der Pilot-Produktionslinie beim Partner SK On. Seit April 2026 ist die Anlage in Südkorea betriebsbereit. Solid Power festigt damit seine Rolle als Lizenzgeber und Materiallieferant, statt selbst in die Massenfertigung von Zellen einzusteigen. Über die neue koreanische Linie sollen künftig vor allem Musterzellen an Automobilhersteller geliefert werden.
In Colorado treibt das Unternehmen parallel dazu die Inbetriebnahme der Pilotlinie „SP2.5“ voran. Bis Ende 2026 soll die Anlage vollständig einsatzbereit sein und die Produktion auf kontinuierliche Verfahren umstellen. Das Ziel für das laufende Jahr liegt bei 75 Tonnen Elektrolyt.
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Fokus auf den asiatischen Markt
Während die Nachfrage in Nordamerika derzeit schwächelt, plant das Management eine deutlich größere Anlage in Südkorea. Diese kommerzielle Fabrik soll jährlich 500 Tonnen produzieren, um das asiatische Batterie-Ökosystem zu bedienen. Eine Partnerschaft für dieses Großprojekt wird derzeit aktiv evaluiert.
Finanziell steht die Gruppe auf einem soliden Fundament. Zum Ende des ersten Quartals verfügte Solid Power über liquide Mittel von 435,3 Millionen Dollar. Der Nettoverlust verringerte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 13 Millionen Dollar, unterstützt durch ein diszipliniertes Ausgabenmanagement.
Technische Korrektur belastet Kurs
An der Börse lösten die Nachrichten am Mittwoch Gewinnmitnahmen aus. Die Aktie verlor über acht Prozent und notierte bei 2,71 Euro. Mit einem Relative-Stärke-Index (RSI) von 74,7 galt der Titel zuletzt als technisch überkauft, was den aktuellen Rücksetzer nach der jüngsten Rallye erklärt.
Die Kooperation mit BMW und Samsung SDI bleibt ein wichtiger Treiber. Gemeinsam arbeiten die Partner daran, die Feststoffzellen in ein Testfahrzeug auf Basis des BMW i7 zu integrieren. Bis Ende 2026 wird der Fokus vor allem auf der Skalierung der kontinuierlichen Fertigung liegen, um die für den Massenmarkt notwendigen Kostenvorteile zu erzielen.
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