SolarWinds-Report: IT-Teams kämpfen mit blinden Flecken
12.03.2026 - 00:00:19 | boerse-global.deDie wachsende Komplexität hybrider IT-Landschaften führt zu massiven blinden Flecken in Unternehmen. Laut dem neuen State of Monitoring and Observability Report 2026 von SolarWinds haben 77 Prozent der IT-Teams keine vollständige Übersicht über ihre gesamte Infrastruktur. Als Antwort darauf treibt der Softwareanbieter seine SaaS-Observability-Plattform mit neuen Integrationen und KI-Funktionen voran.
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Studie zeigt: Zersplitterte Tools lähmen IT-Teams
Die am 11. März 2026 veröffentlichte globale Studie befragte über 750 IT-Experten. Die Ergebnisse sind eindeutig: Die Sichtbarkeit leidet nicht nur an technischen, sondern vor allem an organisatorischen Hürden.
Rund 75 Prozent der Befragten geben an, dass mangelnde Abstimmung zwischen verschiedenen Abteilungen – wie Netzwerk, Infrastruktur und Datenbank-Teams – eine effektive Überwachung verhindert. Hinzu kommt ein wilder Werkzeug-Dschungel: 55 Prozent nutzen zu viele disparate Monitoring-Anwendungen.
„Diese zersplitterten Architekturen führen unweigerlich zu längeren Ausfallzeiten und ineffizienter Fehleranalyse“, kommentieren Branchenanalysten. Die Studie unterstreicht damit den Marktdruck hin zu vereinheitlichten SaaS-Plattformen, die die Lücke zwischen alter On-Premises-Infrastruktur und modernen Cloud-Systemen schließen.
Plattform-Update schafft ganzheitliche Sicht
Genau diese Lücke soll die erweiterte SolarWinds-Plattform schließen. Ein Kernstück der im März 2026 veröffentlichten Version 2026.1 ist die tiefe Integration von Application Performance Monitoring (APM) und Database Observability (DBO).
Historisch waren Anwendungsmetriken und Datenbankeinblicke getrennt – eine Fehlersuche war mühsam. Jetzt korreliert die Plattform Anwendungs-Traces direkt mit der Performance von Datenbankabfragen, basierend auf OpenTelemetry-Standards.
Neue Diagnose-Tools wie der SolarWinds Plan Explorer help Datenbank-Administratoren, komplexe Abfragepläne zu visualisieren und ressourcenintensive Operationen zu identifizieren, bevor sie den Endnutzer stören. Die Plattform überwacht zudem out-of-the-box Infrastrukturen bei AWS, Microsoft Azure und Kubernetes.
„DevOps-Teams können nun nahtlos von einer langsamen Anwendungsspur zur zugrunde liegenden, nicht indizierten Datenbankabfrage navigieren“, erklärt ein Sprecher den Vorteil der konsolidierten Telemetrie.
KI soll Betrieb resilienter machen
Die treibende Kraft hinter dieser Expansion ist Künstliche Intelligenz. Die Studie zeigt: 90 Prozent der IT-Experten vertrauen darauf, dass KI ihre Observability-Operationen verbessern kann.
Die Plattform nutzt KI bereits, um die durchschnittliche Lösungszeit zu verkürzen. 47 Prozent der Befragten automatisieren damit die Priorisierung von Störungen, 45 Prozent beschleunigen die Ursachenanalyse oder prognostizieren Engpässe.
Doch der Weg zum autonomen Betrieb ist steinig. 47 Prozent nennen Sicherheitsbedenken als größtes Hindernis für den KI-Einsatz, gefolgt von internen Kompetenzlücken und technischer Komplexität.
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Markttrend: Konsolidierung und Sicherheit
Die SolarWinds-Expansion spiegelt einen breiteren Branchentrend wider: Die Zeiten isolierter Punktlösungen sind vorbei. Plattformen, die Logs, Metriken und Traces in einem einzigen Dashboard vereinen, gewinnen Marktanteile.
Gleichzeitig stehen Infrastruktur-Tools unter verschärftem Sicherheits-Scrutiny. US-Behörden wie die Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) wiesen erst kürzlich auf die hohe Gefährdung von IT-Management-Plattformen hin und drängen auf schnelle Patches für On-Premises-Schwachstellen.
Die Migration zu modernen, sicher konzipierten SaaS-Observability-Plattformen ist daher nicht nur ein Performance-Upgrade, sondern auch ein Sicherheits-Imperativ. Die Verlagerung der Management-Ebene in sichere Cloud-Umgebungen kann die Angriffsfläche verringern.
Ausblick: Autonome Remediation als nächster Schritt
Die Zukunft der SaaS-Observability gehört der autonomen Problemlösung. Noch 2026 erwarten Experten den nächsten Schritt: KI-Agenten, die nicht nur Anomalien erkennen, sondern automatisch Korrekturmaßnahmen einleiten – ohne menschliches Zutun.
Konversationelle Schnittstellen werden zum Standard, mit denen Administratoren die Netzwerkgesundheit per Sprachbefehl abfragen können. Während Budgetgrenzen und Fachkräftemangel kurzfristige Herausforderungen bleiben, werden die Effizienzgewinne und kürzeren Ausfallzeiten die flächendeckende Einführung intelligenter, vollständiger Observability-Lösungen unausweichlich machen.
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