Solana: ETF-Zuflüsse um 92 % gefallen
28.04.2026 - 16:18:16 | boerse-global.deStarke On-Chain-Daten, schwache Kurse. Bei Solana klaffen technischer Fortschritt und Marktstimmung im April 2026 weit auseinander. Während das Netzwerk neue Rekorde bei der Aktivität meldet, ziehen sich institutionelle Investoren massiv zurück.
Die Spot-ETF-Zuflüsse fallen seit einem halben Jahr. Im November flossen noch 419 Millionen US-Dollar in die Produkte. Im April waren es lediglich 34 Millionen US-Dollar. Das markiert den schwächsten Wert seit der Markteinführung.
Das drückt massiv auf den Kurs. Aktuell notiert der Token bei 84 US-Dollar. Seit Jahresbeginn verlor Solana damit fast 34 Prozent an Wert. Der Abstand zum 52-Wochen-Tief bei rund 78 US-Dollar schmilzt zusehends.
Aktivität schlägt Ertrag
Im ersten Quartal schaltete das Netzwerk in einen Reset-Modus. Die Gesamtgebühren brachen im Jahresvergleich um 68 Prozent ein. Auch die Entwicklerbasis schrumpfte spürbar. Die Folge: Spekulative Nutzer zogen sich zurück.
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Parallel dazu stieg die reine Nutzung. Solana verarbeitete im ersten Quartal über 25 Milliarden Transaktionen. Das übertrifft Ethereum deutlich. Allerdings erfasst Solana auch Validator-Abstimmungen im Ledger. Ein direkter Vergleich hat daher methodische Grenzen.
Die gesamte wirtschaftliche Aktivität erreichte einen Meilenstein. Sie kletterte im ersten Quartal auf 1,1 Billionen US-Dollar. Damit überschritt das Netzwerk erstmals diese wichtige Marke.
Upgrades und Zinsdruck
Ein Grund für die Zurückhaltung der Anleger sind technische Verzögerungen. Das wichtige Alpenglow-Upgrade verschiebt sich auf Ende 2026. Es soll den Konsens-Mechanismus beschleunigen. Die Block-Finalität sinkt dann auf rund 150 Millisekunden.
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Hinzu kommt makroökonomischer Gegenwind. Die Bank of Japan erhöhte Anfang 2026 die Zinsen. Das löste weltweit ein Risk-off-Umfeld aus. Risikoanlagen wie Krypto-Assets gerieten unter Druck.
Technisch bewegt sich Solana nun in einer kritischen Zone. Der RSI-Wert von knapp 32 signalisiert einen überverkauften Markt. Hält die Unterstützung am 52-Wochen-Tief bei 77,74 US-Dollar nicht, drohen weitere Abverkäufe. Die geplante Alpenglow-Einführung bleibt der nächste fundamentale Katalysator.
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