Solana, Drift

Solana: Drift Protocol mit 285 Millionen geplündert

27.04.2026 - 09:21:46 | boerse-global.de

Goldman Sachs hält Millionenposition in Solana-ETFs, doch die monatlichen Zuflüsse sinken. Das Netzwerk übertrifft Ethereum bei Einnahmen, der Kurs bleibt schwach.

Solana: Drift Protocol mit 285 Millionen geplündert - Foto: über boerse-global.de
Solana: Drift Protocol mit 285 Millionen geplündert - Foto: über boerse-global.de

Goldman Sachs hält eine gemeldete Position von 108 Millionen Dollar in Solana-Spot-ETFs. Das ist kein Kleingeld — und kein Signal, das die Märkte ignorieren. Trotzdem notiert SOL mit rund 88 Dollar noch immer rund 65 Prozent unter seinem Jahreshoch.

Der Widerspruch zieht sich durch das gesamte Solana-Bild von 2026: starke Fundamentaldaten, schwache Preisperformance, wachsendes institutionelles Interesse bei gleichzeitig rückläufigen ETF-Zuflüssen.

Institutionelle Käufer, sinkende Zuflüsse

Spot-ETFs auf Solana haben die Marke von einer Milliarde Dollar verwaltetem Vermögen überschritten. Goldman Sachs ist dabei der größte institutionelle Einzelinvestor — und legte damit erstmals ernsthaft Krypto-Positionen jenseits von Bitcoin offen. Morgan Stanley reichte im April einen eigenen Solana-Trust ein.

Was diese ETFs von Bitcoin-Pendants strukturell unterscheidet: integriertes Staking. Bitwises BSOL setzt sämtliche SOL-Bestände über den Validator Helius ein und strebt jährliche Staking-Erträge von über 7 Prozent an. Dieser Carry-Anreiz dürfte institutionelle Halter dazu bringen, Positionen auch durch Kursschwäche zu halten.

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Die monatlichen Zuflüsse erzählen allerdings eine andere Geschichte. Von 419 Millionen Dollar im November sanken sie Monat für Monat — auf zuletzt nur noch 34 Millionen Dollar im April, den schwächsten Wert seit Produktlaunch. Das Interesse der Großinvestoren wächst, die breite Nachfrage stockt.

Netzwerk führt, Kurs hinkt hinterher

Solana hat Ethereum bei den wöchentlichen dApp-Einnahmen fünf Wochen in Folge übertroffen. Im Februar verarbeitete das Netzwerk ein Rekordvolumen von 650 Milliarden Dollar — gegenüber 525 Milliarden Dollar bei Ethereum im gleichen Zeitraum. Im ersten Quartal 2026 entfielen 41 Prozent des gesamten dezentralen Börsenvolumens auf Solana.

Parallel häufen sich institutionelle Anwendungsfälle. Der Liquiditätsanbieter B2C2 hat Solana als primäre Blockchain für die Abwicklung großer Stablecoin-Transaktionen designiert und will dabei Solana-basierte Versionen von USDC, USDT und weiteren Stablecoins unterstützen. Walmart nahm SOL im März in seine OnePay-Zahlungsplattform auf — mit Zugang zu über drei Millionen monatlich aktiven Nutzern.

Sicherheitslücke, Upgrade-Roadmap, große Prognosen

Der April brachte auch einen Rückschlag. Das Drift Protocol wurde am 1. April in einem koordinierten Angriff um 285 Millionen Dollar erleichtert — mehr als die Hälfte seines damaligen Gesamtwertes. Als Reaktion starteten die Solana Foundation und Asymmetric Research das Sicherheitsprogramm STRIDE: Protokolle ab 10 Millionen Dollar TVL erhalten stiftungsfinanzierte Rund-um-die-Uhr-Überwachung, ab 100 Millionen Dollar TVL formale Verifikation.

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Auf der technischen Roadmap steht das Konsens-Upgrade Alpenglow, das Block-Finalitätszeiten von rund 150 Millisekunden anstrebt — eine drastische Verbesserung gegenüber den bisherigen rund 12 Sekunden. Das Upgrade wurde auf Ende 2026 verschoben. Standard Chartered knüpft sein Jahreskursziel von 250 Dollar explizit an eine vollständige Firedancer-Mainnet-Implementierung.

JPMorgan prognostiziert Zuflüsse von bis zu 6 Milliarden Dollar in Solana-ETF-Produkte bis Mitte 2026. Trifft auch nur ein Teil davon ein, würde das den Abwärtstrend bei den monatlichen Zuflüssen brechen — und SOL einen deutlichen Schub geben, der bislang ausgeblieben ist.

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