SoftBank, Aktie

SoftBank Aktie: Der 500-Milliarden-Plan

21.03.2026 - 11:47:55 | boerse-global.de

SoftBank startet mit einem 500-Milliarden-Dollar-Projekt in Ohio den Bau zum weltgrößten KI-Rechenzentrum. Die Finanzierung wird durch strategische Allianzen und ein starkes KI-Portfolio gesichert.

SoftBank Aktie: Der 500-Milliarden-Plan - Foto: über boerse-global.de
SoftBank Aktie: Der 500-Milliarden-Plan - Foto: über boerse-global.de

Der japanische Technologiekonzern SoftBank treibt seine Transformation zum reinen KI-Giganten mit beispiellosem finanziellem Aufwand voran. Gestern kündigte CEO Masayoshi Son den Bau eines Datenzentrums in Ohio an, das mit einem geplanten Investitionsvolumen von 500 Milliarden US-Dollar das derzeit größte Bauprojekt der Vereinigten Staaten darstellt. Dieser Schritt markiert die physische Manifestation einer strategischen Neuausrichtung, die das Portfolio des Unternehmens in den letzten Jahren grundlegend verändert hat.

Gigantischer Energiehunger

Das Vorhaben ist das Herzstück der sogenannten Stargate-Initiative, einer engen Kooperation zwischen SoftBank, OpenAI und Oracle. Ziel ist es, eine Gesamtkapazität von zehn Gigawatt zu erreichen und damit eine der weltweit größten Anlagen für KI-Rechenleistung zu schaffen. Die erste Bauphase auf einem ehemaligen Gelände des US-Energieministeriums in Piketon soll bis Anfang 2028 abgeschlossen sein und rund 30 bis 40 Milliarden US-Dollar kosten.

Um den enormen Strombedarf der KI-Servercluster zu decken, setzt das Management auf eine eigene Energieinfrastruktur. Der Plan sieht vor, 9,2 der benötigten zehn Gigawatt primär durch neue Erdgasturbinen zu erzeugen. SoftBank drückt dabei aufs Tempo und verlangt die Lieferung der notwendigen Turbinen innerhalb eines einzigen Jahres, um den aggressiven Zeitplan einzuhalten.

Strategische Allianzen sichern Finanzierung

Ein Projekt dieser Größenordnung erfordert breite finanzielle und politische Unterstützung. Die Umsetzung erfolgt im Rahmen eines strategischen Handelsabkommens zwischen den USA und Japan, das japanische Finanzierungen in Höhe von gut 33 Milliarden US-Dollar für die Energieerzeugung ermöglicht. Zusätzlich investiert die SoftBank-Tochter SB Energy gemeinsam mit dem lokalen Versorger AEP Ohio 4,2 Milliarden US-Dollar in den zwingend notwendigen Netzausbau.

Um die geschäftlichen Aspekte zu bündeln, wurde gestern das Portsmouth-Konsortium ins Leben gerufen. Dem Zusammenschluss gehören 21 amerikanische und japanische Großkonzerne an, darunter Finanzinstitute wie Goldman Sachs und J.P. Morgan sowie Industriegiganten wie Hitachi und Mitsubishi. SoftBank übernimmt in diesem Netzwerk die Rolle des Sekretariats.

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Fundamentale Stärke durch Portfolio-Umbau

Das finanzielle Fundament für diese massive Expansion liefert die jüngste Erholung des konzerneigenen Investmentportfolios. In den ersten neun Monaten des Ende Dezember 2025 abgeschlossenen Geschäftsjahres erwirtschaftete SoftBank einen Nettogewinn von 3,17 Billionen Yen. Angetrieben wurde dieser Sprung durch signifikante Gewinne der Vision Funds.

Inzwischen sind mehr als 60 Prozent des Nettoinventarwerts in KI-bezogenen Anlagen gebunden – vor drei Jahren waren es lediglich 18 Prozent. Ein zentraler Treiber ist dabei die kumulierte Investition von 34,6 Milliarden US-Dollar in OpenAI, die SoftBank einen Anteil von etwa elf Prozent an dem ChatGPT-Entwickler sichert. Mit einem auf rund 33 Billionen Yen erholten Nettoinventarwert verfügt der Konzern nun über die nötige Kapitalbasis, um die erste Bauphase des Ohio-Projekts bis 2028 planmäßig zu finanzieren.

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