Snowflake Aktie: Michael Burry warnt
12.04.2026 - 18:06:41 | boerse-global.deSnowflake steckt in einer tiefen Krise. Ein breiter Ausverkauf im Software-Sektor hat die Aktie zum Ende der Handelswoche auf ein neues Jahrestief gedrückt. Während technologische Innovationen von Wettbewerbern das bisherige Geschäftsmodell infrage stellen, sorgt auch ein prominenter Investor für zusätzliche Unruhe unter den Anlegern.
Angst vor der KI-Revolution
Hinter dem jüngsten Kurssturz steht eine grundlegende Neubewertung der gesamten Software-as-a-Service-Branche (SaaS). Auslöser war die Vorstellung sogenannter „Managed Agents“ durch das KI-Unternehmen Anthropic. Dabei handelt es sich um autonome Systeme, die komplexe digitale Aufgaben durch das Imitieren menschlicher Handlungen ausführen können. Am Markt wächst die Sorge, dass solche KI-Agenten klassische Datenplattformen wie Snowflake künftig überflüssig machen könnten.
Zusätzlichen Druck erzeugte eine Wortmeldung von Michael Burry. Der durch „The Big Short“ bekannt gewordene Investor deutete in den sozialen Medien an, dass moderne KI-Lösungen bereits damit beginnen, die Marktanteile etablierter Analysehäuser zu untergraben. Diese Kombination aus technologischem Wandel und prominenter Skepsis führte dazu, dass Investoren die hohen Bewertungsmultiplexe der Branche massiv korrigierten. Am Freitag brach der Kurs um 9,01 % ein und schloss bei 103,00 Euro – ein Minus von über 44 % seit Jahresbeginn.
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Kontinuität im Management
Um die operative Stabilität in diesem schwierigen Umfeld zu sichern, hat Snowflake einen Wechsel an der Vertriebsspitze vollzogen. Jonathan Beaulier übernahm Ende März den Posten des Chief Revenue Officer (CRO). Beaulier ist bereits seit 2016 im Unternehmen und soll den Übergang nach dem Abgang seines Vorgängers Mike Gannon nahtlos gestalten.
Die Unternehmensführung nutzt diese personelle Konstanz, um die Integration der eigenen KI-Lösungen wie „Cortex“ und „Snowflake Intelligence“ voranzutreiben. Trotz des enormen Marktdrucks hält das Management an seinen Zielen für das Geschäftsjahr 2027 fest. Analysten werten die interne Besetzung des CRO-Postens als Versuch, das Vertrauen der Großkunden zu sichern, während das Unternehmen versucht, sich gegen die neuen autonomen KI-Systeme zu behaupten.
Wichtige Marken und Termine
Für die kommende Handelswoche stehen sowohl technische als auch juristische Faktoren im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit:
- Unterstützungszone: Das neue Jahrestief bei 103,00 Euro gilt als kritische Marke; ein dauerhaftes Unterschreiten könnte weitere Verkäufe auslösen.
- Widerstand: Erholungsversuche treffen bereits bei rund 112,50 Euro (umgerechnet von der US-Marke) auf erste Hürden.
- Rechtliche Frist: Am 27. April endet die Frist zur Benennung eines Hauptklägers in einer Sammelklage wegen mutmaßlich irreführender Aussagen zur Kundennutzung.
- Quartalszahlen: Die offiziellen Ergebnisse für das erste Quartal werden für den 25. oder 27. Mai erwartet.
Die nächste fundamentale Weichenstellung erfolgt Ende Mai mit der Präsentation dieser Quartalsergebnisse. Bis dahin bleibt das aktuelle Jahrestief von 103,00 Euro die entscheidende technische Marke, an der sich zeigen wird, ob die Aktie einen Boden findet oder der Abverkauf an Dynamik gewinnt.
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