Snowflake Aktie: IRAP-Zertifizierung für Australien
18.05.2026 - 17:13:34 | boerse-global.deSnowflake schiebt seine Plattform tiefer in den Unternehmensalltag. Neue Integrationen, ein wichtiger Sicherheitsnachweis in Australien und der Blick auf die nächste Bilanz rücken den Datencloud-Anbieter gerade gleichzeitig in den Mittelpunkt.
Der Kurs spiegelt diese Gemengelage wider. Die Aktie liegt bei 139,00 Euro und damit 2,21 Prozent im Plus. Auf Sicht von sieben Tagen steht ein Zuwachs von 8,09 Prozent zu Buche, seit Jahresbeginn bleibt aber ein Minus von 24,85 Prozent.
Mehr Schnittstellen, mehr Reichweite
Im Mittelpunkt stehen neue Partnerschaften im Software-Umfeld. Valid Systems hat eine Integration für Finanzinstitute vorgestellt, die Machine-Learning-Modelle direkt für die Betrugserkennung nutzbar machen soll. Das System verarbeitet mehr als 70 Millionen Transaktionen pro Monat. Damit sollen auch kleinere Banken auf Werkzeuge zugreifen können, die sonst oft großen Häusern vorbehalten bleiben.
Parallel dazu hat ManageMy eine Verbindung zur Snowflake-Plattform eingeführt. Versicherer sollen damit Self-Service-Analysen für operative Daten wie Abrechnung und Schadensfälle nutzen können. Snowflake versucht damit, sich nicht nur als Datenspeicher, sondern als zentrale Schaltstelle für Analyse und Verarbeitung zu positionieren.
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Das passt zum größeren Bild. Der Konzern dringt verstärkt in spezialisierte Industrieanwendungen vor. Gerade dort zählt nicht mehr nur die reine Cloud-Kapazität, sondern die Frage, wie schnell sich Daten in konkrete Entscheidungen übersetzen lassen.
Wichtiger Nachweis in Australien
Auch auf der Regulierungsseite hat Snowflake einen Schritt gemacht. Das Unternehmen hat in Australien erfolgreich eine IRAP-Bewertung auf dem Niveau „PROTECTED“ für die Google-Cloud-Region Melbourne abgeschlossen. Damit können dort auch australische Behörden sensible Daten und Arbeitslasten auf der Plattform hosten.
Bemerkenswert ist vor allem der Umfang. Snowflake hat damit den Zertifizierungsweg über alle drei großen Hyperscaler abgeschlossen: AWS, Azure und Google Cloud. Für den Vertrieb im öffentlichen Sektor ist das ein starkes Signal, weil Sicherheits- und Compliance-Fragen dort oft den Ausschlag geben.
Blick auf Bewertung und Zahlen
Die Börse schaut trotzdem mit Skepsis auf die Bewertung. Analysten passen ihre Kursziele weiter an, zuletzt auch Citi. Die Gesamtsicht bleibt zwar bei einer Kaufempfehlung, aber die Bandbreite der Einschätzungen zeigt, dass der Markt das Wachstum und den Weg zur Profitabilität weiter kritisch prüft.
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Kurzfristig bleibt der Chart durchwachsen. Die Aktie notiert gut vier Prozent über dem 50-Tage-Durchschnitt, liegt aber noch rund 21 Prozent unter der 200-Tage-Linie. Mit einer 30-Tage-Volatilität von 76,59 Prozent bleibt der Titel deutlich beweglicher als viele andere Softwarewerte.
Am 18. Mai 2026 steht der nächste Termin fest im Kalender: die Quartalszahlen Ende Mai. Dann zeigt sich, ob die neuen Integrationen und die Fortschritte bei Sicherheit und Compliance auch in die Umsatzentwicklung und die operative Marge durchschlagen.
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