Smartphones, Teurer

Smartphones: Teurer, aber einfacher zu starten

14.04.2026 - 05:39:35 | boerse-global.de

Ein globaler Engpass bei Speicherchips lässt Smartphone-Preise stark steigen, während gleichzeitig Software-Updates den Umstieg auf neue Geräte vereinfachen sollen.

Smartphones: Teurer, aber einfacher zu starten - Foto: über boerse-global.de

Die Kosten für neue Smartphones steigen durch eine globale Speicherkrise, während gleichzeitig Software-Updates den Wechsel auf ein neues Gerät erleichtern. Diese gegenläufigen Trends prägen den Mobilfunkmarkt Anfang 2026.

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Speicherkrise treibt Preise in die Höhe

Ein weltweiter Engpass bei Speicherchips verteuert Smartphones und Tablets spürbar. Als Reaktion auf die gestiegenen Herstellungskosten hat Samsung Mitte April die Preise für seine Flaggschiffe angehoben. Das Galaxy S25 FE kostet nun 1.049 Euro, während die Top-Version des Galaxy Z Fold 7 über 3.000 Euro erreicht. Auch Tablets wie das Galaxy Tab S11 Ultra starten bei 1.749 Euro.

Hintergrund ist ein dramatischer Preisanstieg für mobile DRAM- und NAND-Speicher. Deren Kosten sind im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorquartal um rund 90 Prozent gestiegen. Analysten erwarten, dass dieser Engpass bis Ende 2027 anhalten und die weltweiten Smartphone-Auslieferungen 2026 um 15 Prozent einbrechen lassen könnte. Trotzdem behaupteten Samsung (22 %) und Apple (20 %) ihre Marktführerschaft im ersten Quartal.

Software-Updates sollen Wechsel erleichtern

Während die Hardware teurer wird, arbeiten die Software-Riesen daran, den Start mit einem neuen Gerät reibungsloser zu gestalten. Ein großes Update für Google Play Services vom 13. April 2026 beschleunigt die Erstinstallation. Es bringt auch eine neue Oberfläche für digitale Brieftaschen und verbesserte Privatsphäre-Einstellungen.

Google entwickelt zudem eine „Automatische Sicherung“, die Mediendateien per WLAN direkt vom Smartphone auf den PC überträgt. So sollen Nutzer ihren lokalen Speicher besser verwalten, ohne komplett auf Cloud-Abos angewiesen zu sein. Für Android ist außerdem eine „Tap to Share“-Funktion in Arbeit, die den Austausch von Kontakten durch einfaches Zusammenführen der Geräte ermöglichen soll.

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Auch Apple treibt seine Software-Integration voran. Die zweite Entwickler-Beta von iOS 26.5 bereitet „Vorgeschlagene Orte“ und integrierte Werbung in der Karten-App vor. Für EU-Nutzer testet das Update zudem neue Protokolle, um Wearables von Drittanbietern besser mit dem iPhone zu verbinden.

Markt wankt zwischen Krise und Innovation

Die aktuelle „Speicherkrise“ zwingt Hersteller, ihre Strategien anzupassen. Obwohl der Smartmarkt Anfang 2026 minimal um 1 Prozent wuchs, dürfte die hohe Komponenten-Teuerung zu einem zweistelligen Rückgang der Auslieferungen führen. Als Antwort setzen Konzerne wie Samsung verstärkt auf lange Software-Supportzyklen, um Kunden zu binden. Das Unternehmen rollt bereits den Sicherheits-Patch für April 2026 aus und testet One UI 8.5.

Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen stehen weitere Produktpremieren an. Huawei stellt am 20. April das faltbare Pura X Max in China vor. Oppo enthüllt am Folgetag neue Farben für das Find X9 Ultra. Spekulationen um Apples iPhone 18-Serie und ein mögliches Faltmodell für den Herbst kursieren bereits. Der Erfolg dieser Geräte wird maßgeblich davon abhängen, wie gut die Hersteller innovative Features mit den explodierenden Hardwarekosten in Einklang bringen können.

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