EQS-News: SMA Gruppe mit Umsatz- und Ergebniswachstum im ersten Halbjahr 2026 (deutsch)
Veröffentlicht am: 13.08.2026 um 06:58 Uhr | dpa.deSMA Gruppe mit Umsatz- und Ergebniswachstum im ersten Halbjahr 2026
EQS-News: SMA Solar Technology AG / Schlagwort(e):
Halbjahresergebnis/Halbjahresbericht
SMA Gruppe mit Umsatz- und Ergebniswachstum im ersten Halbjahr 2026
13.08.2026 / 06:58 CET/CEST
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SMA Gruppe mit Umsatz- und Ergebniswachstum im ersten Halbjahr 2026
* Umsatz mit 686,6 Mio. Euro auf Vorjahresniveau (H1 2025: 684,9 Mio.
Euro)
* EBITDA vor Sondereffekten erreicht 65,9 Mio. Euro (H1 2025: 50,3 Mio.
Euro); EBITDA einschließlich Sondereffekte bei 88,3 Mio. Euro (H1 2025:
9,1 Mio. Euro)
* Hoher Auftragsbestand zum 30. Juni 2026 bei 1,8 Mrd. Euro (30. Juni
2025: 1,2 Mrd. Euro)
* Large Scale & Project Solutions planmäßig unter Vorjahresniveau
* Home & Business Solutions steigert Umsatz und Ergebnis deutlich
* Vorstand hebt am 16. Juli 2026 Gesamtjahresprognose an: Umsatz von 1.625
bis 1.725 Mio. Euro und EBITDA von 180 bis 230 Mio. Euro
Niestetal, 13. August 2026 - Der Konzernumsatz der SMA Solar Technology AG
(SMA/ISIN: DE000A0DJ6J9/FWB: S92) lag im ersten Halbjahr 2026 mit 686,6 Mio.
Euro in etwa auf Vorjahresniveau (H1 2025: 684,9 Mio. Euro) und beinhaltet
unter anderem den reduzierenden Effekt der US-Zollrückerstattungen in Höhe
von 22,3 Mio. Euro. Ohne Berücksichtigung des Zolleffekts erreichte der
Umsatz 708,9 Mio. Euro. [1]
Die Division Large Scale & Project Solutions verzeichnete einen
Umsatzrückgang um 4,7 Prozent auf 542,1 Mio. Euro (H1 2025: 568,8 Mio.
Euro). Der wesentliche Grund hierfür sind die zuvor genannten
US-Zollrückerstattungen, die den Umsatz mindern, da Erstattungen
weiterbelasteter Zölle an Kunden als Umsatzminderung erfasst werden. Für das
zweite Halbjahr wird zudem vor allem in EMEA aufgrund der stärkeren
Projektpipeline eine höhere Projektrealisierung als im ersten Halbjahr
erwartet.
Der Umsatz der Division Home & Business Solutions stieg aufgrund erhöhter
Nachfrage um 24,5 Prozent auf 144,5 Mio. Euro (H1 2025: 116,1 Mio. Euro).
Das operative Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA)
betrug vor Berücksichtigung der nachfolgenden Effekte, die vorrangig der
Division Home & Business Solutions zuzuordnenden sind, 65,9 Mio. Euro (H1
2025: 50,3 Mio. Euro). Positive Ergebniseffekte resultierten aus der
Verwertung zuvor wertberichtigter Vorräte in Höhe von 22,4 Mio. Euro.
Entgegen der ursprünglichen Erwartung konnten im Rahmen einer gezielten
Verkaufsmaßnahme verschiedene Abnehmer, unter anderem auf dem Zweitmarkt,
gefunden werden. Zudem ergaben sich positive Ergebniseffekte aus der
Auflösung von Personalrückstellungen im Zusammenhang mit dem
Restrukturierungsprogramm in Höhe von 3,1 Mio. Euro. Gegenläufig wirkten
sich Aufwendungen für externe Verkaufsprovisionen im Rahmen der
erfolgreichen Verkaufsmaßnahme in Höhe von 3,1 Mio. Euro auf das Ergebnis
aus.
Das Vorjahr war durch eine Schadensausgleichzahlung in Höhe eines hohen
einstelligen Millionenbetrags sowie einer Auflösung von Rückstellungen für
Rechtsstreitigkeiten im Rahmen der Abwicklung eines O&M-Vertrages in
Nordamerika in Höhe eines mittleren einstelligen Millionenbetrages positiv
beeinflusst. Gegenläufig wirkten sich Wertminderungen auf Vorräte im Rahmen
von Werthaltigkeitstests zum Halbjahr 2025 (46,8 Mio. Euro), die Zuführung
zu Rückstellungen für Abnahmeverpflichtungen (3,5 Mio. Euro) und eine
Wertberichtigung auf Forderungen in den USA, aufgrund des Insolvenzantrages
eines Kunden (7,5 Mio. Euro) aus.
Unter Einbeziehung der oben genannten positiven Ergebniseffekte (22,4 Mio.
Euro) sowie der erfolgswirksamen US-Zollrückerstattungen in Höhe von 18,6
Mio. Euro erhöhte sich das EBITDA im Berichtszeitraum auf 88,3 Mio. Euro
(EBITDA-Marge: 12,9 Prozent; H1 2025: 9,1 Mio. Euro, EBITDA-Marge: 1,3
Prozent).
Das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) stieg auf 62,4 Mio. Euro
unter anderem bedingt durch die positiven Ergebniseffekte sowie die
erfolgswirksamen US-Zollrückerstattungen (H1 2025: -19,0 Mio. Euro). Dies
entspricht einer EBIT-Marge von 9,1 Prozent (H1 2025: -2,8 Prozent).
Das EBIT der Division Large Scale & Project Solutions verringerte sich auf
78,3 Mio. Euro (H1 2025: 113,4 Mio. Euro). Dazu haben unter anderem höhere
planmäßige Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungsprojekte sowie
gestiegene Aufwendungen für Verschrottungen beigetragen. Hierin positiv
enthalten sind die US-Zollrückerstattungen, die überwiegend der Division
Large Scale & Project Solutions zuzuordnen sind. Die EBIT-Marge betrug 14,4
Prozent (H1 2025: 19,9 Prozent). Das Vorjahresergebnis wurde durch
Wertminderungen auf Vorräte (1,1 Mio. Euro) sowie einer Wertberichtigung auf
Forderungen in den USA (7,5 Mio. Euro) negativ beeinflusst. Gegenläufig
wirkte sich die Auflösung einer Rückstellung für Rechtsstreitigkeiten im
Rahmen der Abwicklung eines O&M-Vertrages in Nordamerika in Höhe eines
mittleren einstelligen Millionenbetrages auf das Ergebnis aus.
Unter Berücksichtigung der vorstehend beschriebenen positiven
Ergebniseffekte verbesserte sich das EBIT in der Division Home & Business
Solutions deutlich auf -21,5 Mio. Euro (H1 2025: -129,2 Mio. Euro). Das
Vorjahr wurde durch Wertminderungen auf Vorräte in Höhe von 45,7 Mio. Euro,
aufgrund von nicht mehr gegebener Werthaltigkeit sowie durch Zuführungen zu
Rückstellungen für Abnahmeverpflichtungen in Höhe von 3,5 Mio. Euro,
beeinflusst. Die EBIT-Marge lag damit bei -14,9 Prozent (H1 2025: -111,3
Prozent). Operativ verbesserte sich das EBIT im Berichtszeitraum durch den
höheren Umsatz und die Kostensenkungen im Rahmen des Restrukturierungs- und
Transformationsprogramms deutlich auf 40,0 Mio. Euro (H1 2025: 22,2 Mio.
Euro).
"Das Marktumfeld war im ersten Halbjahr weiterhin von einem intensiven
Wettbewerb und geopolitischen Unsicherheiten geprägt. Mit einem Umsatz von
rund 709 Mio. Euro vor Zollrückerstattungen und einem Auftragsbestand von
1,75 Mrd. Euro haben wir uns in diesem Umfeld gut behauptet. Gleichzeitig
geben die Wachstumstreiber unserer Branche eine klare Richtung vor: Durch
den steigenden Anteil erneuerbarer Energien rücken Flexibilität und
Netzstabilität in den Mittelpunkt. Die Kopplung von Photovoltaik und
Batteriespeichern leistet genau das und wird zum Standard. Nicht zuletzt
durch Rechenzentren und KI-Anwendungen wächst der Strombedarf und erhöht
weltweit die Nachfrage nach verlässlicher, nachhaltiger Energie. Als System
und Lösungsanbieter adressieren wir genau diese Anforderungen und werden
auch künftig von diesen Entwicklungen profitieren", sagt Jürgen Reinert,
Vorstandsvorsitzender SMA.
"Die Maßnahmen zur Kostensenkung wirkten sich auch im ersten Halbjahr 2026
positiv aus. Gleichzeitig haben sich einige wesentliche Risiken seit Beginn
des Geschäftsjahres deutlich reduziert. Sei es die frühzeitige
Rückerstattung der als rechtswidrig eingestuften IEEPA-Zölle im zweiten
Quartal oder die aktuell bessere Entwicklung des US-Dollarkurses. Für die
Division Large Scale & Project Solutions planen wir zudem ein operativ
stärkeres zweites Halbjahr. In der Division Home & Business Solutions
erwarten wir in der zweiten Jahreshälfte aufgrund des höheren
Auftragseingangs im zweiten Quartal 2026 ebenfalls eine verbesserte
Umsatzentwicklung. Das Konzernergebnis wird durch eine bessere operative
Performance und Kostenbasis sowie weitere geplante Auflösungen von
Wertberichtigungen auf Vorräte infolge gezielter Verkaufsmaßnahmen im
zweiten Halbjahr positiv beeinflusst sein", ergänzt Kaveh Rouhi,
Finanzvorstand SMA.
Das Konzernergebnis stieg deutlich auf 72,8 Mio. Euro (H1 2025: -42,4 Mio.
Euro). Das Ergebnis je Aktie lag somit bei 2,10 Euro (H1 2025: -1,22 Euro).
Die Net Working Capital Quote lag mit 11,7 Prozent unter dem Wert zum
Vorjahresende (31. Dezember 2025: 14,0 Prozent) und damit unter dem vom
Management angestrebten Korridor von13 Prozent bis16 Prozent.
Der Free Cashflow stieg im ersten Halbjahr 2026 auf 71,8 Mio. Euro nach 65,5
Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Wesentliche Treiber waren das verbesserte
Konzernergebnis, das unter anderem von Zollrückerstattungen profitierte,
sowie weitere Verbesserungen im Net Working Capital. Die Nettoliquidität
erhöhte sich zum 30. Juni 2026 auf 244,6 Mio. Euro und lag damit deutlich
über dem Niveau zum Jahresende 2025 (31. Dezember 2025: 176,4 Mio. Euro).
Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 31,7 Prozent (31. Dezember 2025: 28,0
Prozent).
SMA verzeichnete im zweiten Quartal einen Rekordauftragseingang in der
Division Large Scale & Project Solutions. Damit erhöhte sich der
Auftragsbestand zum 30. Juni 2026 deutlich auf 1.754,4 Mio. Euro (30. Juni
2025: 1.161,4 Mio. Euro). Der Bestand betrifft überwiegend die Division
Large Scale & Project Solutions einschließlich zeitraumbezogene
Umsatzrealisierungen im Rahmen von Batteriespeicherprojekten der Altenso
GmbH. Mit 1.429,4 Mio. Euro entfallen dabei drei Viertel auf das
Produktgeschäft (30. Juni 2025: 848,3 Mio. Euro).
Prognose für das Geschäftsjahr 2026 angehoben
Der SMA Vorstand hat am 16. Juli 2026 im Rahmen einer adhoc-Mitteilung die
Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2026 angehoben. Die neuen
Prognosebandbreiten liegen nun für den Umsatz bei 1.625 Mio. Euro bis 1.725
Mio. Euro (2025: 1.516,0 Mio. Euro) und für das EBITDA bei 180 Mio. Euro bis
230 Mio. Euro (2025: - 65,4 Mio. Euro). Die Erhöhung der Prognose
reflektiert sowohl den Rückgang der zu Beginn des Geschäftsjahres
bestehenden wesentlichen Risiken als auch die zum jetzigen Zeitpunkt
verbesserten Rahmenbedingungen in beiden Divisionen.
Die Prognose berücksichtigt die derzeit bekannten handels- und
geopolitischen Rahmenbedingungen. Künftige Änderungen dieser
Rahmenbedingungen und Entwicklungen, insbesondere eine Verschärfung
bestehender Handelsbeschränkungen oder geopolitischer Spannungen, etwa durch
den Iran-Konflikt, sowie Änderungen bei Zöllen und Währungseffekten, können
zu einer Anpassung der zugrunde liegenden Annahmen und damit zu einer
Abweichung der Prognose führen.
Weiterführende Informationen
Der Halbjahresbericht Januar bis Juni 2026 steht auf der Internetseite
www.SMA.de/IR/Finanzberichte zum Abruf bereit. SMA wird den Geschäftsverlauf
im Rahmen einer Telefonkonferenz für Analysten und Investoren am 13. August
2026 um 13:30 Uhr (CEST) erläutern. Eine Übersicht der Analystenschätzungen
(Consensus) ist unter
www.SMA.de/investor-relations/analyst-coverage-consensus abrufbar.
Über SMA
Als ein global führender Spezialist für Photovoltaik- und
Speicher-Systemtechnik schafft die SMA Gruppe heute die Voraussetzungen für
die dezentrale und erneuerbare Energieversorgung von morgen. Das Portfolio
von SMA umfasst ein breites Spektrum an effizienten Solar- und
Batterie-Wechselrichtern, ganzheitlichen Systemlösungen für
Photovoltaikanlagen und Speichersysteme aller Leistungsklassen,
intelligenten Energiemanagementsystemen sowie Ladelösungen für
Elektrofahrzeuge und Power-to-Gas-Anwendungen. Digitale
Energiedienstleistungen sowie umfangreiche Serviceleistungen runden das
Angebot ab. Die seit 2006 weltweit verkauften SMA Solar-Wechselrichter mit
einer Gesamtleistung von rund 156 GW haben dazu beigetragen,
Treibhausgasemissionen von über 69 Mio. Tonnen CO2e zu vermeiden. Dies
entspricht vermiedenen Umweltkosten von rund 21 Mrd. Euro. Die mehrfach
ausgezeichnete Technologie von SMA ist durch über 1.600 Patente und
eingetragene Gebrauchsmuster geschützt. Die Muttergesellschaft SMA Solar
Technology AG ist seit 2008 im Prime Standard der Frankfurter
Wertpapierbörse (S92) notiert und im SDAX sowie TecDAX gelistet.
SMA Solar Technology AG
Sonnenallee 1
34266 Niestetal
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Diese Corporate News dient lediglich zur Information und stellt weder ein
Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von
Wertpapieren der SMA Solar Technology AG ("Gesellschaft") oder einer
gegenwärtigen oder zukünftigen Tochtergesellschaft der Gesellschaft
(gemeinsam mit der Gesellschaft: "SMA Gruppe") dar noch sollte sie als
Grundlage einer Abrede, die auf den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren der
Gesellschaft oder eines Unternehmens der SMA Gruppe gerichtet ist,
verstanden werden.
Diese Corporate News kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten.
Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der
Vergangenheit beschreiben. Sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen
und Erwartungen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und
Prognosen, die der Geschäftsleitung der SMA Solar Technology AG (SMA oder
Gesellschaft) derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen
gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Zukunftsgerichtete
Aussagen enthalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren.
Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere
Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die
Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich
von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen
diejenigen ein, die SMA in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese
Berichte stehen auf der SMA Webseite www.SMA.de zur Verfügung. Die
Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten
Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen
anzupassen.
[1]Für weitere Informationen siehe H1-Bericht im Anhang unter Bilanzierungs-
und Bewertungsgrundsätze
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