Slavs and Tatars: Wie dieses Kollektiv Sprach-Kunst in ein Popkultur-Meme verwandelt
27.02.2026 - 00:31:53 | ad-hoc-news.deAlle reden über Slavs and Tatars – aber kaum jemand checkt auf den ersten Blick, was hier eigentlich abgeht. Bunte Teppiche, verrutschte Schriften, Turbo-Humor, aber immer mit politischer Sprengkraft. Ist das nur hippe Deko oder ein echter Kunst-Hype mit Investment-Potenzial?
Fest steht: Dieses Kollektiv mischt gerade Museen, Biennalen und Feuilletons gleichermaßen auf. Und ja: Ihre Arbeiten sehen nicht nur auf dem Smartphone gut aus – dahinter steckt eine ziemlich harte inhaltliche Ansage.
Das Netz staunt: Slavs and Tatars auf TikTok & Co.
Visuell sind Slavs and Tatars ein perfekter Mix aus knalligen Farben, Typografie-Experimenten und Post-Sowjet-Ästhetik. Teppich-Installationen, Leucht-Schriften, bizarre Sprachspiele – alles sieht so aus, als wäre es direkt für deinen Feed gemacht, nur eben mit mehr Brain.
Sie spielen mit Klischees aus Ost und West, mit Religion, Popkultur und Memes. Mal wirkt es wie Streetwear-Branding, mal wie ein Plakat aus einer anderen Realität. Genau das macht die Arbeiten so shareable: Du kannst drüber lachen – und dich gleichzeitig fragen, wie viel Politik da gerade in Neon-Farben verpackt wurde.
Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:
- Deep-Dive: Slavs and Tatars Erklärvideos auf YouTube checken
- Ästhetik-Overload: Slavs and Tatars Insta-Installationen entdecken
- Slavs and Tatars auf TikTok: virale Kunst-Clips und Hot Takes
Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen
Wenn du bei Slavs and Tatars mitreden willst, solltest du ein paar zentrale Arbeiten kennen. Hier kommen drei Key-Pieces, die immer wieder in Ausstellungen, Artikeln und Feeds auftauchen:
- "Language Arts" (verschiedene Installationen und Poster-Serien)
Slavs and Tatars zerlegen Sprachen wie andere Leute Playlists. In diesen Arbeiten werden Buchstaben gedehnt, gespiegelt, vermischt – Arabisch trifft Kyrillisch, Latein auf Farsi. Das Ergebnis: knallige Typo-Skulpturen und Plakate, die aussehen wie Plattencover, aber eigentlich Grenzpolitik, Kolonialgeschichte und Identität verhandeln. Perfekt, um in deinem Feed aufzutauchen – und dich dann in Wikipedia-Rabbitholes zu schicken. - Teppich- und Textilarbeiten mit Slogans
Immer wieder tauchen ihre berühmten Teppiche und Banner auf, die wie Wohnzimmer-Deko wirken, aber Sätze tragen, die so politisch wie poetisch sind. Slavs and Tatars nutzen traditionelle Textilien aus dem Raum "zwischen" Slawisch und Persisch – von Osteuropa bis Zentralasien – und bedrucken oder verweben sie mit Sprüchen, die nach Meme klingen, aber geopolitische Spannungen und religiöse Narrative kommentieren. Das ist Folk Art, Pop Art und Protestbanner in einem. - Installationen als Lesezimmer & Diskursraum
Das Kollektiv baut immer wieder installative Räume, in denen du nicht nur schaust, sondern auch liest, hörst, diskutierst. Da liegen eigene Publikationen, es laufen Talks, Performances, Lesungen. Diese "Reading Rooms" machen aus Kunst ein halböffentliches Wohnzimmer, irgendwo zwischen Study Space, Clubraum und Moschee-Vorhof. Für Institutionen sind diese Formate ein Magnet – für Sammler sind sie Signal: Hier geht es nicht nur um Deko, sondern um Diskurs.
Skandale im klassischen Sinne? Keine Superstar-Skandale, keine Cancel-Wellen. Die Provokation passiert leiser: in der Frage, wer Sprachen besitzt, wer Geschichte schreiben darf – und wie wir über "Osten" und "Westen" reden.
Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert
Die Marktseite ist bei Slavs and Tatars etwas anders als bei klassischen Malerei-Stars. Das Kollektiv arbeitet oft installativ, mit Editionen, Multiples, Textilien und Print – also mit Formaten, die nicht sofort in die klassischen Millionen-Hammer-Auktionen rasen.
Was sich aus öffentlichen Marktquellen und Auktionsdaten ablesen lässt: Es gibt bislang keine öffentlich dokumentierten Rekordpreise im Millionenbereich für Slavs and Tatars. In den großen Auktionsdatenbanken tauchen einzelne Arbeiten und Editionen im mittleren bis gehobenen fünfstelligen Bereich auf – je nach Medium, Größe und Edition. Konkrete, verlässliche Single-Lot-Rekorde mit publik gemachtem Top-Preis sind aktuell nicht offiziell ausgewiesen.
Was heißt das für dich als Sammler oder Investor? Slavs and Tatars gelten eher als intellektueller Insider-Tipp als als klassischer "Blue Chip" mit Mega-Flip-Potenzial. Ihre Stärke: institutionelle Sichtbarkeit, Museumsausstellungen, Biennalen, starke Galerien wie Kraupa-Tuskany Zeidler. Das ist der Stoff, aus dem langfristige Relevanz gemacht wird – und genau das schauen sich smarte Sammler an.
Zur History: Slavs and Tatars ist ein Künstlerkollektiv, das sich seit Jahren auf den Raum zwischen "Berlin und Peking" konzentriert – geografisch, kulturell, sprachlich. Statt Einzel-Genie-Mythos geht es um Kollaboration, Forschung, Archive, Bücher, Vorträge. Das Kollektiv ist auf renommierten Biennalen und in großen Museen präsent, ihre Texte und Publikationen kursieren in Unis und Kunstschulen. Kurz: akademische Street-Cred plus Pop-Appeal.
Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen
Slavs and Tatars sind viel unterwegs: Gruppenausstellungen, Institutionen, Projekt-Räume, Biennalen. Konkrete, langfristig planbare Termine ändern sich dauernd – und werden von Museen und Galerien oft recht kurzfristig kommuniziert.
Stand jetzt gilt: Aktuell keine Ausstellungen bekannt, die offiziell und dauerhaft mit festen Terminen im Netz hinterlegt sind und sich zweifelsfrei bestätigen lassen. Shows können in Vorbereitung sein, Pop-up-Formate laufen teilweise ohne große PR-Welle.
Wenn du wirklich nichts verpassen willst, hast du zwei zuverlässige Quellen:
- Die Galerie: Slavs and Tatars bei Kraupa-Tuskany Zeidler – hier findest du Infos zu aktuellen und vergangenen Ausstellungen, Messeauftritten und neuen Werken.
- Das Kollektiv selbst: Offizielle Website unter {MANUFACTURER_URL} – hier laufen meist Projekte, Talks, Publikationen und internationale Shows zusammen. Wenn irgendwo ein neues Projekt auftaucht, dann taucht es zuerst dort im Kalender oder in den News auf.
Tipp für dich: Folge der Galerie und dem Kollektiv zusätzlich auf Instagram. Viele Installationen von Slavs and Tatars leben stark vom Raum – und die Reels und Stories geben dir einen ziemlich guten Eindruck, ob du für die nächste Must-See-Show in den Zug steigen willst.
Fazit: Hype gerechtfertigt?
Wenn du nur auf schnelle Rekordpreise und den nächsten Auktions-Flip hoffst, sind Slavs and Tatars aktuell nicht dein klassischer Millionen-Jackpot. Ihr Terrain ist weniger der Auktionssaal, mehr die großen Häuser, Diskurse und Biennalen.
Wenn du aber Kunst suchst, die auf Instagram knallt, auf TikTok diskutiert wird und gleichzeitig in Seminaren, Readern und Panels landet, dann ist dieses Kollektiv ein ziemlich klares Must-See. Slavs and Tatars verbinden Pop-Optik mit harter inhaltlicher Recherche – und genau dieses Spannungsfeld macht sie zu einem der spannendsten Kollektive ihrer Generation.
Für dich heißt das: Augen auf bei Editionen, Textilarbeiten und Prints, die über etablierte Galerien laufen. Und vor allem: hingehen, anschauen, diskutieren. Denn Slavs and Tatars funktionieren am besten, wenn du nicht nur scrollst – sondern dich wirklich auf ihre wilde, mehrsprachige Parallelwelt einlässt.
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