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Slack Messenger: Kollaborations-Plattform aus der Salesforce-Cloud

11.06.2026 - 18:35:12 | ad-hoc-news.de

Slack Messenger ist die zentrale Kollaborations-Plattform im Salesforce-Universum. Der Dienst verknüpft Chats, Kanäle, Apps und Automatisierungen und lässt sich eng mit der Salesforce-Cloud verbinden – vom Vertrieb bis zum Kundenservice.

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Verantwortlich: ad hoc news Fachredaktion Software & Services. Vor der Veroeffentlichung am 11.06.2026, 17:27:30 Uhr geprueft. Details im Impressum.

Slack Messenger ist die Kollaborations-Plattform von Salesforce, die in vielen Unternehmen zum Standard für schnelle Kommunikation und strukturierte Zusammenarbeit geworden ist. Im Mittelpunkt steht ein kanalbasierter Arbeitsbereich, in dem Teams Nachrichten, Dateien, Audio- und Video-Calls sowie Integrationen mit anderen Unternehmensanwendungen bündeln. Durch die Übernahme von Slack durch Salesforce wurde der Dienst tief in das CRM-Ökosystem eingebettet und dient heute als zentrale Schaltstelle für Kommunikation rund um Kunden, Projekte und interne Prozesse.

Was Slack Messenger als Software-Service bietet

Slack Messenger ist ein Cloud-basierter Dienst, der direkt im Browser, über Desktop-Apps für Windows, macOS und Linux sowie über mobile Apps für iOS und Android genutzt werden kann. Herzstück sind sogenannte Channels, also Kanäle, in denen Konversationen thematisch oder nach Teams gegliedert werden können. Statt klassischer E-Mail-Verläufe entstehen so transparente, durchsuchbare Gesprächsstränge, die sich auch später noch nachvollziehen lassen. Jede Nachricht ist über die Suche auffindbar, sofern sie nicht durch Speicherlimits aus dem Suchindex fällt.

Über Direktnachrichten kommunizieren Nutzer auch eins zu eins oder in kleinen Gruppen, ohne dafür separate Tools zu benötigen. Neben Text ist die Übertragung von Dateien, Bildern, kurzen Sprachnachrichten und Emojis möglich. In vielen Unternehmen ersetzt Slack damit teilweise klassische interne E-Mail-Kommunikation, weil Rückfragen, Abstimmungen und kurze Statusupdates deutlich schneller in Echtzeit erfolgen können. Für formellere Schreiben und externe Kommunikation bleibt die E-Mail zwar relevant, doch operative Abstimmungen wandern zunehmend in Kanäle und Direktchats.

Ein wichtiger Baustein sind Audio- und Videofunktionen, die in vielen Tarifen direkt integriert sind. Nutzer können aus einem Channel heraus einen Audio-Huddle starten, also eine spontane Sprachkonferenz, in der Teilnehmer sich direkt zuschalten. Auch Bildschirmfreigaben sind möglich, etwa um Präsentationen, Dashboards oder Quellcode gemeinsam zu besprechen. Für umfangreiche Videokonferenzen lassen sich separate Meeting-Lösungen wie Zoom, Google Meet oder Microsoft Teams an Slack anbinden, sodass Einladungen und Meeting-Links direkt im Kanal auftauchen.

Slack Messenger ist als Software-as-a-Service konzipiert, das heißt: Die Infrastruktur liegt vollständig beim Anbieter, und Unternehmen greifen per Internet auf den Dienst zu. Administrierende können Workspaces einrichten, Benutzerrollen definieren, Gäste für einzelne Kanäle freischalten und Richtlinien für Sicherheit und Compliance hinterlegen. Für größere Organisationen sind Funktionen wie Single Sign-on, Enterprise Key Management und granulare Berechtigungen vorgesehen, sodass der Dienst in bestehende Identitäts- und Sicherheitslandschaften integriert werden kann.

Zur Anpassung an unterschiedliche Arbeitsweisen stehen zahlreiche Integrationen und Apps bereit. Über den Slack App Directory lassen sich Anwendungen wie Google Drive, Microsoft OneDrive, Jira, Trello, GitHub, ServiceNow oder Salesforce selbst anbinden. Benachrichtigungen, Statusupdates und Tickets können direkt in Kanälen erscheinen, sodass Teams nicht ständig zwischen verschiedenen Anwendungen wechseln müssen. Für Unternehmen mit individuellen Prozessen stellt Slack eine API bereit, über die eigene Bots, Workflows und Integrationen entwickelt werden können.

Im Zusammenspiel mit Salesforce CRM liegen die Stärken vor allem in der Verknüpfung von Kundendaten und Kommunikation. Vertriebs- und Service-Teams können Benachrichtigungen zu Opportunities, Leads, Cases oder Supporttickets in spezifischen Kanälen erhalten. Diskussionen zu einem Kundenfall finden dann direkt an einer Stelle statt, und Beteiligte sehen in Salesforce die dazugehörigen Datensätze. Auf diese Weise werden CRM-Informationen um Konversationskontext ergänzt, was insbesondere in komplexen Vertriebszyklen und bei höherwertigen Servicefällen hilfreich ist.

Bei der Preisstruktur setzt Slack Messenger auf unterschiedliche Tarife, die sich nach Funktionsumfang und Unternehmensgröße richten. Neben einem kostenlosen Einstiegstarif mit Einschränkungen bei Historie und Integrationen gibt es kostenpflichtige Stufen, die unbegrenzte Nachrichtensuche, erweiterte Speicheroptionen, mehr Sicherheitsfunktionen und Enterprise-Support beinhalten. Für größere Organisationen mit mehreren tausend Nutzern stehen Enterprise-Pläne zur Verfügung, die beispielsweise Organisations-übergreifende Richtlinien, zentrale Verwaltung verschiedener Workspaces und erweiterte Auditfunktionen bieten.

Auf dem deutschen Markt ist Slack Messenger über die Website von Slack beziehungsweise Salesforce buchbar und wird in Euro abgerechnet, wobei die Preise je nach Tarif und Abrechnungszeitraum variieren können. Unternehmen können in der Regel eine Testphase nutzen, um den Dienst in einer Abteilung oder einem Projektteam einzuführen, bevor ein größerer Roll-out erfolgt. Dank der Cloud-Ausrichtung sind weder lokale Server noch umfangreiche Installationen erforderlich, was die Einführung im Vergleich zu On-Premises-Lösungen beschleunigt.

Aus Sicht der Nutzer ist die Bedienung auf eine möglichst niedrige Einstiegshürde ausgelegt. Die Oberfläche erinnert mit Kanalliste, Nachrichtenbereich und Seitenleiste an bekannte Kommunikationswerkzeuge, zugleich stehen Shortcuts und Slash-Commands zur Verfügung, um Funktionen per Tastatureingabe schnell aufzurufen. Benachrichtigungsoptionen können pro Gerät und Kanal fein justiert werden, damit wichtige Informationen sichtbar bleiben, ohne dass die Flut an Meldungen den Arbeitsfluss stört. Mobile Apps erlauben es, unterwegs auf dem Laufenden zu bleiben, ohne permanent am Desktop zu sitzen.

Im Kontext von Remote- und Hybridarbeit hat Slack Messenger in vielen Unternehmen die Rolle eines digitalen Büros übernommen. Die Präsenzanzeige signalisiert, wer verfügbar ist, Kanäle ersetzen Konferenzräume, und die Suche hilft dabei, Wissen wiederzufinden, das sonst in Posteingängen oder privaten Chatverläufen verschwinden würde. Viele Organisationen etablieren feste Kanäle für Projekte, Teams, Standorte oder Themen und ergänzen sie um informelle Räume, in denen sich Kolleginnen und Kollegen über nicht-arbeitsbezogene Themen austauschen können. Das soll die soziale Komponente der Zusammenarbeit stärken, die im Homeoffice sonst leicht zu kurz kommt.

Für Administratoren ist relevant, dass Slack umfangreiche Protokollierungs- und Exportfunktionen bereitstellt. Je nach Tarif können Nachrichten und Dateiaktivitäten exportiert werden, um regulatorische Anforderungen zu erfüllen. In regulierten Branchen wie Finanzdienstleistungen oder Gesundheitswesen müssen solche Funktionen mit internen Vorgaben und gesetzlichen Rahmenbedingungen abgeglichen werden. Salesforce positioniert Slack Messenger deshalb auch als Baustein in größeren Governance- und Compliance-Konzepten, die auf Branchenstandards und Zertifizierungen verweisen.

Strategisch gehört Slack Messenger im Salesforce-Portfolio zu den Produkten, die die Zusammenarbeit rund um CRM-Prozesse enger verbinden sollen. Während Salesforce klassisch als System of Record für Kundendaten und Geschäftsprozesse fungiert, bildet Slack die kommunikative Schicht, in der Absprachen und Entscheidungen stattfinden. Für Salesforce ist das Produkt damit ein wichtiges Bindeglied, um den eigenen Kundenstamm stärker an das gesamte Plattform-Ökosystem zu binden und zusätzliche wiederkehrende Software-Umsätze zu generieren. Die Aktie von Salesforce Inc. (US79466L3024) notiert laut comdirect-Angaben zuletzt an der NYSE bei 176,17 US-Dollar; deutsche Anleger können den Wert unter anderem auf Xetra handeln.

Slack Messenger im Kurzprofil

  • Produkt: Slack Messenger
  • Hersteller: Salesforce Inc.
  • Kategorie: Software/Service/Abo
  • Markteinfuehrung: Ursprünglich 2013 gestartet, seit 2021 Teil von Salesforce
  • UVP / Preis: Kostenloser Basis-Tarif, darüber hinaus kostenpflichtige Pläne mit gestaffelten Monatsgebühren je Nutzer (Preisniveau abhängig von Tarif und Abrechnungszeitraum)
  • Verfuegbarkeit: Direkt über die Website von Slack und Salesforce buchbar, Nutzung im Browser sowie über Desktop- und Mobile-Apps
  • Zielgruppe: Unternehmen, Organisationen und Teams, die ihre interne Kommunikation und Zusammenarbeit strukturieren und mit CRM- und Business-Anwendungen verknüpfen wollen
  • Besonderheit / USP: Kanalbasierte Zusammenarbeit mit breiter App-Integration und enger Anbindung an Salesforce-Cloud-Dienste

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