Skat, Jass

Skat und Jass: Kartenspiele als Gehirntraining im Trend

07.02.2026 - 21:53:12

Klassische Kartenspiele wie Skat und Jass fördern laut Studien die kognitive Gesundheit durch strategisches Denken, Gedächtnistraining und soziale Interaktion.

Traditionelle Kartenspiele wie Skat und Jass erleben eine Renaissance – als wirksames Mittel für die kognitive Gesundheit. Experten sehen in den komplexen Spielen ein ganzheitliches Trainingsprogramm für den Geist, das Demenz vorbeugen und geistige Fitness bis ins hohe Alter erhalten kann.

Mehr als nur Glück: Strategie und Gedächtnis

Im Gegensatz zu vielen digitalen Gehirnjogging-Apps fordern Skat und Jass das Denkorgan auf vielfältige Weise. Erfolg basiert nicht auf Zufall, sondern auf strategischem Geschick, vorausschauender Planung und einem guten Gedächtnis. Spieler müssen sich Karten merken, Spielzüge analysieren und die Absichten ihrer Gegner einschätzen.

Besonders fordernd sind Phasen wie das Reizen beim Skat. Hier müssen Spieler auf Basis unvollständiger Informationen komplexe Entscheidungen unter Druck treffen. Ähnliches gilt für das Ansagen von Trumpf beim Jass. Diese mentalen Übungen halten den Geist aktiv und aufmerksam.

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Was die Wissenschaft sagt

Studien belegen die positiven Effekte geistig anregender Aktivitäten. Regelmäßiges Spielen kann helfen:
* Neue Informationen besser zu verarbeiten und zu speichern.
* Das Risiko kognitiver Beeinträchtigungen zu reduzieren.
* Eine „kognitive Reserve“ aufzubauen.

Diese Reserve hilft dem Gehirn, altersbedingte Veränderungen besser zu kompensieren. Anspruchsvolle Spiele fördern die Neuroplastizität – die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernen neu zu vernetzen.

Der entscheidende Vorteil: Gemeinschaft

Ein großer Pluspunkt gegenüber digitalen Einzeltrainings ist die soziale Komponente. Skat und Jass werden in der Regel in geselliger Runde gespielt. Diese Interaktion fördert Kommunikation, schützt vor Isolation und stärkt das emotionale Wohlbefinden.

Einsamkeit gilt als Risikofaktor für neurologische Probleme. Der lebendige Austausch am Spieltisch ist selbst eine hochanspruchsvolle kognitive Aufgabe und aktiviert zudem das Belohnungssystem im Gehirn.

Tradition trifft Hirnforschung

Die Prinzipien von Skat und Jass decken sich mit Empfehlungen von Neurologen zur Demenzprävention: geistig aktiv bleiben, soziale Kontakte pflegen und sich neuen Herausforderungen stellen. Die Spiele kombinieren visuelle, strategische und soziale Fähigkeiten in einem multisensorischen Ansatz.

Das Erlernen und Meistern dieser Regeln ist ein Paradebeispiel für lebenslanges Lernen. Es bietet eine strukturierte Umgebung, um Problemlösungsfähigkeiten und kreatives Denken kontinuierlich zu fördern.

Ein analoger Gegenpol mit Zukunft

In einer digitalisierten Welt könnten die klassischen Kartenspiele eine wichtige Rolle als sozialer Kitt einnehmen. Sie bringen Menschen generationenübergreifend an einen Tisch – ein Wert, den Apps nur schwer ersetzen können.

Initiativen in Seniorenheimen oder Vereinen nutzen bereits gezielt Kartenspielrunden zur Förderung von Gesundheit und Gemeinschaft. Die Erkenntnis festigt sich: Ein unterhaltsamer Spieleabend kann ein effektives Präventionsprogramm für das Gehirn sein.

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